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Syrien

Weniger schlimm als befürchtet

28. März 2016
Journal21
Das Römnische Theater, fotografiert am Ostersonntag (Foto: Keystone/EPA)
Das Römnische Theater, fotografiert am Ostersonntag (Foto: Keystone/EPA)
Experten haben begonnen, die Schäden in der syrischen Oasenstadt Palmyra zu besichtigen. Die Stadt war am Sonntag von der syrischen Armee - mit russischer Hilfe - zurückerobert worden.

Kämpfer des „Islamischen Staates“ hatten die Stadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, im Mai letzten Jahres erobert und unter anderem den berühmten Baal-Tempel, den kleineren Tempel von Baalschamin, den Triumphbogen und mehrere antike Grabtürme zerstört. Der 82-jährige Chefarchäologe der Stadt wurde ermordet.

Die Wüstenstadt wurde vor dem Krieg, der vor fünf Jahren begann, jährlich von über 150'000 Touristen besucht. Die Stadt liegt rund 200 Kilometer nordöstlich von Damaskus. Vor der Eroberung Palmyras durch den IS waren einige Kunstschätze in Sicherheit nach Damaskus gebracht worden.

Der Armee von Präsident Asad war es an Ostersonntag nach wochenlangen Kämpfen gelungen, die Verbände des "Islamischen Staates" zurückzudrängen. Sie zogen sich in ihre Hochburgen in Al-Suchnah, Rakka und Deir Essor zurück. Unterstützt wurde die syrische Armee von russischen Kampfflugzeugen sowie von Kämpfern der pro-iranischen libanesischen Hisbollah-Miliz.

Nach einem ersten Augenschein zeigte sich Maamun Abdulkarim, der Chef der syrischen Altertumsverwaltung, zuversichtlich. Die angerichteten Schäden seien weniger dramatisch als befürchtet. Er hoffe, dass Palmyra innerhalb von fünf Jahren mit Uno-Hilfe wieder aufgebaut werden könne.

Da befürchtet wurde, dass die IS-Kämpfer bei ihrem Rückzug die Altertümer vermint hatten, wurden zur Inspektion auch Drohnen eingesetzt.

(J21/Agenturen)

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