Präsident Trump fordert Iran auf, innerhalb von 48 Stunden die Strasse von Hormuz freizugeben. Andernfalls würden die USA die iranischen Kraftwerke angreifen. Teheran zeigt sich unbeeindruckt und startet eine neue Angriffswelle auf Israel. Zwei iranische Raketen schlugen in den südisraelischen Städten Dimona und Arad ein. 180 Israeli wurden dabei verletzt.
Der israelischen Luftabwehr war es nicht gelungen, die iranischen Raketen abzufangen. Sie schlugen in Dimona und Arad in Wohngebiete ein und zwangen zu einer Massenevakuierung.
Nach israelischen Angaben befinden sich unter den 180 Verletzten ein 12-jähriger Junge und ein 5-jähriges Mädchen. Beide trugen schwere Verletzungen davon.
Die israelische Hilfsorganisation Magen David Adom sprach von mehreren hundert Kilo schweren Raketen, die in Wohngebäuden in Dimona und Arad einschlugen. Es kam zu mehreren Explosionen. Die umliegende Nachbarschaft wurde schwer beschädigt.
Die israelische Zeitung «Haaretz» zitiert einen Sanitäter, der von «grossem Chaos und erheblichen Zerstörungen» spricht.
Laut dem israelischen Gesundheitsministerium wurden in Arad 116 Menschen verletzt, darunter sieben schwer. In Dimopra erlitten 64 Israeli Verletzungen; eine Person schwebt in Lebensgefahr.
Am Sonntagvormittag schoss Iran Raketen auf Tel Aviv, Haifa und Petah Tikva ab. Zwei Menschen wurden dabei mittelschwer verletzt, mehrere andere trugen leichte Verletzungen davon. Schon am frühen Sonntagmorgen heulten in Tel Aviv die Sirenen.
Iran hat inzwischen mit Vergeltungsschlägen gegen regionale Infrastruktur gedroht, sollte US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum bezüglich der Strasse von Hormus in die Tat umsetzen.