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Trauer

15. November 2015
Journal21
(Foto: Keystone/Walter Bieri)
(Foto: Keystone/Walter Bieri)
Mehrere hundert Menschen gedenken am Sonntag vor dem Zürcher Opernhaus der Opfer von Paris.

Trauerkundgebungen finden in der Schweiz unter anderem auch in Genf, Lausanne und Bern statt.

Laut einer letzten Bilanz sind in der Nacht zum Samstag mindestens 132 Menschen ums Leben gekommen. 352 wurden verletzt, 99 von ihnen befinden sich in sehr kritischem Zustand.

An drei verschiedenen Orten hatten die Terroristen fast simultan zugeschlagen. Sie waren ausgerüstet mit Kalaschnikows Kaliber 7,62 und Sprengstoffgürtel TATP.

Während die meisten Terroristen sich selbst in die Luft sprengten oder erschossen wurden, gelang einigen die Flucht, und zwar an Bord zweier Autos, eines Seats und eines Polos. Der Seat wurde inzwischen in Montreuil gefunden. Im Innern des Wagens befand sich eine Kalaschnikow. Von dem in Belgien immatrikulierten Polo fehlt noch jede Spur.

Einer der Terroristen, der im Bataclan schoss, wurde inzwischen identifiziert. Es handelt sich um den am 21. November 1985 in Courcouronnes (Essonne) geborenen Ismaël Omar Mostefai. Er lebte seit einigen Jahren in Chartres und ist der Polizei wegen kleinerer Delikte bekannt. Zwischen 2004 und 2010 wurde er acht Mal verurteilt. Anhand von Fingerabdrücken konnte er identifiziert werden.

2010 stellte die Polizei eine Radikalisierung bei Mostefai fest, die jedoch nicht genügte, um ihn festzusetzen. Zwischen dem Herbst 2013 und dem Frühjahr 2014 hielt er sich nach Angaben der Zeitung "Le Monde" in Syrien auf.

(J21/Agenturen/Le Monde/Keystone)

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