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Und die Verwundeten, die Invaliden?

Dnipro
Ein Rehabilitätszentrum in der zentralukrainischen Stadt Dnipro (Keystone/EPA/Oleg Movchaniuk)

Kriege überall, Raketenangriffe, Drohnenangriffe, Explosionen. Die Medien (auch wir) melden vor allem die Zahl der Toten. Weniger Beachtung findet die Zahl der Verletzten, der Verwundeten, der Schwerstbehinderten. Es sind weltweit Millionen. Das Bild zeigt einen Ukrainer, dem die Beine weggesprengt wurden. Sie haben Glück, sie wurden von Hilfsorganisationen mit Prothesen versorgt. Die meisten haben kein Glück. Viele dieser Kriegsopfer fristen bist zu ihrem Tod kein schönes Leben. 

In der Ukraine starben bisher nach Angaben der Website UALosses 82’000 ukrainische Soldaten und 15’000 Zivilisten. Zudem wurden Zehntausende Soldaten teils schwer verwundet und überlebten nur knapp. Von ihnen spricht man kaum. «Ihr habt ja überlebt», heisst es da und dort lakonisch. Doch die meisten von ihnen sind bis zu ihrem Lebensende schwer gezeichnet und können kein normales Leben mehr führen.

Gleiches Bild im Gazastreifen. Dort starben mehr als 66’000 Personen. Weit über 100’000 wurden verwundet, und auch sie, meist verarmte Menschen, können kein lebenswertes Leben mehr führen. Laut Angaben der Uno ist die Zahl der verwundeten Zivilisten weltweit stark gestiegen.

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