Neu ankommende Familien beziehen in einer feierlichen Einweihung ihre Wohneinheiten in der israelischen Aussenstelle Mitzpe Makada in der Nähe des palästinensischen Dorfes Dura im Westjordanland. Mitzpe Makada ist das erste von vier neuen Siedlungsprojekten in den Hebron-Hügeln.
Die Siedlung wurde offiziell am 31. August 2026 unter der Schirmherrschaft des Regionalrats der Hebron-Berge (Hebron Hills Regional Council) und der nationalen israelischen Behörden eingeweiht. Der Einzug der Siedlerfamilien wurde von israelischen Truppen abgesichert. Bei der feierlichen Eröffnung von Mitzpe Makada war unter anderem der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich anwesend.
Aus Sicht der israelischen Regierung dienen die Siedlungsprojekte der strategischen Einverleibung des Westjordanlands. International und von palästinensischer Seite hingegen werden die vier neuen Siedlungen – wie der gesamte israelische Siedlungsbau im Westjordanland – als völkerrechtswidrig und als Hindernis für eine Zweistaatenlösung eingestuft.