Georg Philipp Telemann (1681-1767) war unter den Komponisten der deutschen Barockzeit, die Weltruhm erlangten, neben Johann Sebastian Bach einer der Grossen. Er wuchs in Hildesheim auf und starb in Hamburg. Sein Werk umfasst alle Musikgattungen, die in dieser Zeit gepflegt wurden. Darunter befinden sich auch 50 Opern.
Ich wähle hier eine Aufnahme mit Opernaufnahmen der Sängerin Nuria Real. Sie wird begleitet vom Kammerorchester Basel unter der Leitung von Julia Schröder und erschien 2011 bei Sony Music Entertainment.
Ich erwähne hier einige Titel, der von der Sängerin ausgewählten Arien: «Komm o Schlaf und Leid» aus der Oper «Germanicus». «Das Auge starrt, die Lippen beben» aus der Oper «Emma und Eginhard» (1728). «Erscheine bald, du Irrlicht meiner Sinne» aus derselben Oper. Daraus ist nochmals die Arie der Hildegard «Steckt Mars den Degen ein».
Es folgt die Arie der Edronicaus der Oper «Der geduldige Sokrates» (1721)- Aus der gleichen Oper ist auch die Arie der Rodisette «Mich tröstet die Hoffnung». Es folgt der Mirtilla «Ach seht mich doch, geliebte Augen» aus der Oper «Der neumodische Liebhaber Damon» (1724).
Am Ende dieser Auswahl stehen die Arien «Ach was für Qual und Schmerz» aus der Oper «Der unglückliche Alcmeon» (1711) und eine weitere Arie der Hildegard aus «Der geduldige Sokrates» mit dem Titel «Meine Tränen werden Wellen».
Eine grossartige Auswahl bereichert noch durch Kammermusik aus der unermesslich scheinenden Schatztruhe des alten, ewig jungen Telemann.