Damals am 17. April

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Damals am 17. April

Von Journal21, 17.04.2018

Tod von Benjamin Franklin – Tod von Thornton Wilder - Geburt von Bill Ramsey - Weltausstellung in Brüssel - US-Invasion in der Schweinebucht - Sieg der Roten Khmer - Tod von Vera Brühne - Tod von Gabriel García Márquez

Herausgegriffen

17. April 2014: Der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez stirbt im Alter von 87 Jahren in Mexiko City. 1982 erhielt er den Literaturnobelpreis. Sein Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ verkaufte sich 36 Millionen Mal. Weitere wichtige Werke sind: „Chronik eines angekündigten Todes“ 1984, „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ 1985, „Der General in seinem Labyrinth“ 1989, „Nachricht von einer Entführung“ 1996).
17. April 2014: Der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez stirbt im Alter von 87 Jahren in Mexiko City. 1982 erhielt er den Literaturnobelpreis. Sein Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ verkaufte sich 36 Millionen Mal. Weitere wichtige Werke sind: „Chronik eines angekündigten Todes“ 1984, „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ 1985, „Der General in seinem Labyrinth“ 1989, „Nachricht von einer Entführung“ 1996).

Es geschah an einem 17. April

1555: Siena kapituliert. Die von Frankreich unterstützte toskanische Stadt wird ins florentinische Grossherzogtum Toskana von Cosimo de‘ Medici einverleibt.

1790: Tod von Benjamin Franklin, Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Staatsmann, einer der Gründerväter der USA, Mitautor der amerikanischen Verfassung, Diplomat, Teilnehmer am Pariser Friedenskongress, Erfinder des Blitzableiters. Als ihm seine Tochter auf dem Totenbett sagte, er möge noch viele Jahre leben, entgegnete er: „Ich hoffe nicht.“ Er stirbt drei Monate nach seinem 84. Geburtstag.

1820: Geburt von Alexander Cartwright, amerikanischer Buchverkäufer, Erfinder des Baseball-Spielfelds und der ersten modernen Baseball-Spielregeln.

1837: Geburt von J. P. Morgan (John Pierpont Morgan), der einflussreichste amerikanische Bankier und Financier um die 1900er Jahrhundertwende.

1866: Geburt von Henri Deterding, niederländischer Industrieller, Hauptaktionär des Shell-Konzerns, einer der reichsten Männer seiner Zeit. Er ist von Hitler fasziniert und stellt ihm riesige Geldsummen zur Verfügung.

1885: Geburt von Karen Blixen, dänische Schriftstellerin („Out of Africa“ 1937).

1897: Geburt von Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller und dreifacher Pulitzerpreisträger (u. a. „The Bridge of San Luis Rey“ 1928, „Our Town“ 1938, „The Skin of Our Teeth“ 1943). Er stirbt am 7. Dezember 1975.

1916: Geburt von Sirimavo Ratwatte Dias Bandaranaike,  singhalesische Politikerin, Premierministerin Ceylons und später Sri Lankas, erste frei gewählte Regierungschefin der Welt von 1960 bis 1965, 1970 bis 1977 und von 1994 bis zu ihrem Tod am 10. Oktober 2000.

1918: Geburt von William Holden, amerikanischer Schauspieler (u. a. „Sunset Boulevard“ 1950, „Die Brücke am Kwai“ 1957, „Network“ 1976).

1929: Geburt von Helen Meier, Schweizer Schriftstellerin (u. a. „Trockenwiese“ 1984, „Lichtempfindlich“ 1984, „Das Haus am See“ 1987, „Lebenleben“ 1989, „Die Novizin“ 1995, „Letzte Warnung“ 1996, „Liebe Stimmen“ 2000). Sie lebt in Trogen.

1929: Geburt von James Last, deutscher Bandleader.

1931: Geburt von Bill Ramsey, deutsch-amerikanischer Schlager- und Jazz-Sänger, Moderator (u. a. „Wumbatumba Schokoladeneisverkäufer“ 1958, „Souvenirs“ 1959, „Pigalle“ 1961, „Zuckerpuppe“ 1961, „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ 1962). Ramsey, einst Soziologiestudent an der Yale-Universität, hatte von 1951 bis 1955 in Deutschland Militärdienst geleistet.

1937: Geburt von Ferdinand Piëch, österreichischer Manager. Von 1993 bis 2002 ist er Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, anschliessend deren Aufsichtsratsvorsitzender. Am 25. April 2015 legt er sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates nieder.

1941: Jugoslawien kapituliert. Deutsche und italienische Truppen erobern das Land.

1958: Eröffnung der Weltausstellung in Brüssel. Das Atomium wird Wahrzeichen der Stadt.

1960: Geburt von Didier Burkhalter, Schweizer Bundesrat (FDP/NE). Ab 1. November 2009 ist er Vorsteher des Departements des Innern (EDI), ab 1. Januar 2012 leitet er als Nachfolger von Micheline Calmy-Rey das Departement für auswärtige Angelegenheiten. 2014 ist er Bundespräsident. Ende Oktober 2017 tritt er zurück. Sein Nachfolger ist Ignazio Cassis (FDP/TI).

1961: Kubanische Söldner, die von der CIA angeheuert wurden, versuchen, in der kubanischen Schweinebucht Fuss zu fassen. Die Invasion scheitert wenige Tage später. Fidel Castro und Che Guevara verzeichnen einen ihrer grössten Erfolge.

1975: In Kambodscha erobern die Roten Khmer die Hauptstadt Phnom Penh. Die Regierungstruppen kapitulieren. Beginn der vierjährigen Terrorherrschaft der Roten Khmer, der 1,6 Millionen Menschen zum Opfer fallen.

1997: Tod von Chaim Herzog, sechster israelischer Staatspräsident (von 1983 bis 1993).

1998: Tod von Linda McCartney, amerikanische Fotografin, Musikerin, Autorin vegetarischer Kochbücher, Tierschutzaktivistin, Ehefrau von Paul McCartney von 1971 bis 1981.

2001: Tod von Vera Brühne, Doppelmörderin oder Opfer eines Justizirrtums. 1961/1962 wird sie angeklagt, gemeinsam mit einem Bekannten den Münchner Arzt Otto Praun und dessen Geliebte ermordet zu haben. Sie wird zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Später erwachsen schwere Zweifel an ihrer Schuld. Franz Josef Strauss begnadigt sie 1979 nach 18-jähriger Haft.

2003: Tod von Robert Atkins, amerikanischer Ernährungswissenschafter, Kardiologe.

2014: Tod von Gabriel García Márquez, kolumbianischer Schriftsteller.

2018: In Houston, Texas, stirbt im Alter von 92 Jahren Barbara Bush, die Frau des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush und Mutter des späteren Präsidenten George W. Bush.

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