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Eine neue Fussball-Choreographie: das Wikingerrudern

Wikingerrudern
Keystone/NTB Scanpix via AP, Amanda Pedersen Giske

Supporter der norwegischen Fussball-Nationalmannschaft feiern am 23. Juni 2026 in Oslo einen Sieg an der WM in den USA. Norwegen hat eine neue Form des Anfeuerns und Jubelns erfunden: das Wikingerrudern. Die Fans praktizieren es überall, wo sie sich in grossen Gruppen zusammenfinden.

Zum Wikingerrudern setzen sich die Fussballfans in dichten Reihen auf den Boden. Ein Anführer gibt mit einer Trommel den sich steigernden Rhythmus vor. Die Choreographie evoziert den nordischen Mythos der kühnen und unbesiegbaren Wikinger, die auf ihren offenen Booten über die Weltmeere ruderten.

Das Wikingerrudern ist zum Erscheinungsbild und Ritual der norwegischen Fans geworden. Gezeigt wird es vor Ort bei den Spielen, zuhause bei Public Viewings und Fan-Corsos. Selbst im norwegischen Parlament wird mittlerweile gerudert. Anlass war der 3:2-Sieg gegen Senegal.

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