Die 19-jährige Gefreite Isabella Gonzales ist eine der zwei amerikanischen Militärangehörigen, die am Freitag bei einem iranischen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien getötet wurde. Ein dritter Soldat starb am Sonntag im Irak. Eine überwiegende Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner steht dem Krieg mit Iran ablehnend gegenüber. Frühere Konflikte haben gezeigt, dass Bilder mit toten amerikanischen Soldaten oder Porträts der Getöteten erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung in den USA haben.
Isabella Gonzales war dem 1. Bataillon, 57. Luftabwehrartillerieregiment, 52. Luftabwehrartilleriebrigade, 10. Army Air Missile Defense Command in Ansbach, Deutschland, zugeteilt.
Die drei Getöteten sind die ersten US-Opfer seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens zwischen Teheran und Washington im April. Damit haben die USA bisher 17 Armee-Angehörige im Krieg mit Iran verloren.
Nach den iranischen Angriffen am Freitag und Sonntag starteten die US-Streitkräfte auf Anweisung von Präsident Trump eine neue Runde massiver Luftangriffen gegen Iran.
Verteidigungsminister Pete Hegseth schrieb auf X, der Tod der drei US-Militärangehörigen «stärkt unsere Entschlossenheit».
Wie CNN am Dienstag berichtet, sind bisher während des Iran-Krieges fast 100 US-Soldaten und -Soldatinnen verletzt worden. Das Pentaton habe die Verletzungen «nur zögerlich» bekanntgegeben.