Salvador Dalí und Max Ernst bezeichneten ihn als «genialen und ironischen Künstler». Der in Basel geborene Arnold Böcklin gehörte zu den bedeutendsten Malern im Europa des 19. Jahrhunderts. Vor 125 Jahren, am 16. Januar 1901, starb er in Fiesole oberhalb von Florenz.
Böcklin war nicht nur Maler, sondern auch Grafiker, Zeichner und Bildhauer. Kunsthistoriker bezeichneten ihn als den «begabtesten und eigenwilligsten unter den Schweizer Künstlern» des 19. Jahrhunderts.
Er arbeitete in Basel, München, Berlin., Zürich und lange Zeit in Rom. Mit seiner Frau, der Italienerin Angela Pascucci, die ihm oft Modell stand, hatte er 14 Kinder.
1885 bis 1892 wohnte er im Stadtzürcher Quartier Hottingen an der heutigen Böcklinstrasse 17. Dort hatte er in einem kleinen Haus sein Atelier eingerichtet und erhielt immer wieder Besuch von Gottfried Keller. Nach einem Schlaganfall zog er mit seiner Familie nach Fiesole oberhalb von Florenz, wo er vor 125 Jahren starb. Zwei Tage später wurde er auf dem protestantischen Friedhof Cimitero Evangelico agli Allori bei Florenz beigesetzt.
Im Kunstmuseum Basel befinden sich 90 Werke von ihm.
Zu den bedeutendsten Werken des Künstlers zählen die fünf Varianten der «Villa am Meer», das «Selbstbildnis mit fiedelndem Tod» (1872) und die fünf Varianten der «Toteninsel» (1880–1886). Im Jahr 1877 schuf Böcklin das Gemälde «Schlafende Diana, von zwei Faunen belauscht», ausgestellt im Museum Kunstpalast in Düsseldorf.