Vor zehn Jahren: Der aus Tunesien stammende 31-jährige Mohamed Lahouaiej Bouhlel fährt nach den Feiern zum Quatorze Juillet mit einem Lastwagen auf der Strandpromenade in Nizza in die Menge und tötet 84 Menschen. 400 Personen wurden teils schwer verletzt. Nach der 2,3 Kilometer langen Amokfahrt wird Lahouaiej Bouhlels von der Polizei erschossen. Under den Toten befindet sich auch eine 31-jährige Waadtländerin aus Yverdon und ihre sechsjährige Tochter.
Die Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. In der Folge wurden mehrere mutmassliche Komplizen des Täters verhaftet und zu Haftstrafen von bis zu 18 Jahren verurteilt.
Auf der «Promenade des Anglais», dem Strandboulevard von Nizza, hatten sich am Abend des 14. Juli 30‘000 Menschen versammelt, um von dort aus das Feuerwerk zum Nationalfeiertag zu sehen. Während seiner Amokfahrt hatte der Täter auf Polizisten geschossen.
Der Vater des Täters berichtete, dass sein nichtreligiöser Sohn früher wegen psychischer Probleme ärztlich behandelt worden sei. Nach Angaben der ermittelnden Behörden war er als Kleinkrimineller polizeibekannt und wenige Monate vor dem Attentat wegen einer gewalttätigen Auseinandersetzung zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.