Ohne ihn wäre die Welt öder. Der amerikanische Comiczeichner Carl Barks entwickelte die schnatternde, schelmische und launische Ente Donald Duck, ein ewiger Pechvogel, zu einem der weltweit erfolgreichsten Film- und Comicstars. Neben Donald Duck schuf Barks auch Dagobert Duck, Gustav Gans, Tick, Trick und Track, die Panzerknacker, Oma Duck und Daniel Düsentrieb. Vor 125 Jahren wurde Barks im Bundesstaat Oregon geboren.
Auch der Name der Heimatstadt der Duck-Familie (Duckburg, Entenhausen) stammt von Barks. Da seine Geschichten immer nur mit Walt Disney unterzeichnet waren, wusste lange Zeit niemand, wer der geistige Vater dieser Figuren ist. Kulturkritiker bezeichnen Donald und Familie als «globale Kulturikonen». Donald und sein Freund Mickey Mouse gehören zu den 50 grössten Zeichentrickfiguren aller Zeiten. Donald erhielt sogar einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
Im deutschsprachigen Raum war es die deutsche Übersetzerin Erika Fuchs (1906–2005), die das Personal von Entenhausen populär machte. Erika Fuchs war Übersetzerin, die den Ducks eine feine, witzige Sprache verlieh. Von 1951 bis 1988 war sie Chefredaktorin der Zeitschrift «Micky Maus». Ende Juni 1994 traf sie in München mit Carl Barks zusammen.
Barks wurde am 27. März 1901 in Merrill, Oregon, geboren.
Er starb am 25. August 2000 im Alter von 99 Jahren in Grants Pass, Oregon.
Erika Fuchs starb am 22. April 2005 im Alter von 98 Jahren in München.