Die Vespa wurde zum Inbegriff italienischer Eleganz und Lebenskunst. Sie war und ist nicht nur schön, sondern zugleich auch äusserst praktisch. Dieses Zusammentreffen ist nicht selbstverständlich, wie der tägliche Umgang mit anderen fabelhaft designten Alltagsgegenständen lehrt.
Am 22. April wird die Vespa 80 Jahre alt. Ähnlich wie Harley-Davidson ist es dem Hersteller Piaggio gelungen, die Grundlinien diese Motorrads über Jahrzehnte so beizubehalten, dass man auch heute noch eine Vespa auf den ersten Blick erkennt. Technisch gesehen ist die Vespa mit der Zeit gegangen, so dass sie der Konkurrenz anderer Motorradmarken standhalten kann. Entsprechend werden unterschiedliche Motorvarianten angeboten.
In den 1950er Jahren erlangte die Vespa internationale Berühmtheit, besonders durch Filme wie «La Dolce Vita», in dem der Schauspieler Marcello Mastroianni die Vespa fährt. Das Foto vom August 1996 entstand in der Nähe von Pontedera, dem Hauptsitz von Piaggio, und zeigt Giovanni Alberto Agnelli, Vorsitzender des Motorradkonzerns Piaggio und Erbe der Agnelli-Dynastie.
(Journal 21)