Er war einer der bedeutendsten Geiger des 20. Jahrhunderts. Isaac Stern wurde in der Ukraine geboren. Als er ein Jahr alt war, emigrierte seine jüdische Familie 1921 in die USA, wo er aufwuchs und später das amerikanische Bürgerrecht erhielt. Während Jahrzehnten prägte er das internationale Konzertleben als Solist und Kammermusiker. Pro Jahr gab er bis zu 200 Konzerte. Vor 25 Jahren, am 22. September 2001, starb er.
Zugleich engagierte er sich stark für die Förderung junger Musikerinnen und Musiker und wirkte als einflussreicher Mentor. Über die Musik hinaus wurde er als Kulturpolitiker bekannt, unter anderem durch seinen Einsatz für die Carnegie Hall in New York.