Die Kämpfe waren von Israel wohl gewünscht

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Die Kämpfe waren von Israel wohl gewünscht

Von Arnold Hottinger, 28.07.2014

Verzweiflung in Gaza. Gibt es noch Israeli, die nicht bereit sind, dieser Entwicklung zuzusehen?

Sowohl Israel als auch Hamas haben ihre Kriegsziele noch nicht erreicht. Das machen die halben Waffenstillstände – und die Ein-Viertel-Waffenstillstände – deutlich.

Hamas hat sein Kriegsziel klar gemacht. Die Widerstandsorganisation will erreichen, dass die israelische Abschnürung des Gazastreifens beendet wird.

Israel seinerseits hat offen formuliert, es gehe darum, dem Raketenbeschuss durch Hamas ein Ende zu setzen. Gemeint dürfte sein: nicht nur vorübergehend, sondern möglichst für immer. Oder wenn nicht für immer, so doch für eine möglichst lange Zeit.

Wird die Abschnürung weiter geführt?      

Dass Hamas sein Ziel erreichen könnte, ist unwahrscheinlich. Die Übermacht Israels ist zu gross, und der Druck der internationalen Gemeinschaft, ein Ende des Krieges zu finden, wird dann nachlassen, wenn - wie schon mehrmals - ein längerfristiger Waffenstillstand geschlossen wird - ohne einem Ende der Abschnürung Gazas. Also eine Rückkehr zum Vorkriegszustand. Doch noch sind weder Israel noch Hamas bereit, den Krieg mit diesem Ergebnis zu beenden.

Hamas befindet sich in einer Art Verzweiflungsstimmung, wie sie ja auch schon vor dem Kriegsanfang von 8. Juli bestand. Die israelische Abschnürung ist nun umso effektiver, weil Israel die Tunnels nach Ägypten zerstört und damit nichts mehr von Ägypten in den Gazastreifen gelangen kann. Zudem hat die Zusammenarbeit von Hamas mit Syrien, Iran und andern Teilen der islamischen Welt ein Ende gefunden. Deshalb wurde es der Organisation verunmöglicht, seine Angestellten und Waffenträger im Gazastreifen weiter zu finanzieren.

Abbas unter Druck der Israeli

Ein Zusammenschluss von Hamas mit der PLO war ein Rettungsversuch in letzter Stunde. Dieser Versuch misslang wegen des israelischen Widerstandes.

PLO-Chef Abbas wurde von seinen israelischen "Partnern" gezwungen, bei der Jagd auf Hamas-Politiker, Parlamentarier und Sympathisanten in den Westjordangebieten mitzuwirken. Veranstaltet wurde diese Jagd nach der Ermordung von drei israelischen Jugendlichen. Man muss von "veranstalten" reden, weil erstens keine Beweise vorlagen, dass Hamas die Schuld an diesem Verbrechen trägt. Zweites wurde inzwischen bekannt, dass die israelischen Sicherheitsdienste längst wussten, wo sich die Leichen der drei Ermordeten befanden. Sie zogen aber die Suchaktion in die Länge, offensichtlich mit dem Zweck, die Lage anzuheizen. Was dann so gut gelang, dass es zu einem besonders grausamen Rachemord durch israelische Täter kam.
        
Der Auslöser des Raketenbeschusses

Im Zuge dieser von Israel veranstalteten Hetzjagd auf Hamas-Politiker und Sympathisanten im Westjordanland und der arbiträren Festnahme von 250 von ihnen, kam es dann zum Raketenbeschuss aus Gaza. Diese  Umstände sprechen dafür, dass dieses Wiederaufflammen der Kämpfe von den israelischen Sicherheitsdiensten und Militärs, und damit vermutlich auch von der Regierung oder Teilen von ihr, gewünscht war und mit Absicht herbeigeführt wurde. Dies mit einem doppelten Zweck: einerseits wollte man den Zusammenschluss von Hamas und der PLO vereiteln.

Dieser Zusammenschluss sollte unter den Bedingungen der PLO durchgeführt werden, darunter der Verzicht des Hamas auf Gewaltanwendung. Die Amerikaner hatten ihm soweit zugestimmt, dass sie darauf verzichteten, ihre Beziehungen zur Vereinigungs-Regierung der Palästinenser abzubrechen. Was die Israeli besonders erboste. Sie sahen sich von ihrem Hauptverbündeten im Stich gelassen. Eine Wiedervereinigung der Palästinenser hätte eine potentielle Verstärkung ihres diplomatischen und zivilen Widerstandes gegen die permanent fortschreitende israelische Landnahme in den Westjordangebieten bedeutet.

Schwächung von Hamas

Das zweite Hauptziel der israelischen Kriegshandlungen war, die Kampfkraft von Hamas soweit wie möglich zu reduzieren. Dieses zweite Ziel wird zurzeit weiter verfolgt. Die israelischen Militärs sagen, sie wollten, Waffenstillstand hin oder her, die Zerstörung der unterirdischen Gänge unter Gaza fortsetzen, welche die Hamas-Kämpfer als ihre Widerstandsfestung angelegt haben.

Die israelischen Militärs haben 44 Prozent der gesamten Oberfläche des Gazastreifens zu einer Todeszone erklärt. Sie haben die dortige Bevölkerung, mindestens 140‘000 Menschen, aus ihren Häusern vertrieben und ihre Wohnungen mit Artillerie durchlöchert, oder dem Boden gleich gemacht. 

Ihre Kriegsaktion haben sie diesmal "Protective Edge" genannt. Offenbar bestand der Plan, fast die Hälfte des Gazasteifens zu zerstören, von Beginn an. Ob sie versuchen werden, diese Hälfte des Streifens, auf seiner der Mittelmeerküste entgegengesetzten Ostseite, in ein permanentes Niemandsland zu verwandeln, bleibt abzuwarten.
Wieweit es den israelischen Truppen gelingen wird, die in Gaza gelagerten Raketen zu zerstören, ist ebenfalls noch offen. Die Kriegshandlungen dauern von israelischer Seite an, um derartige Ziele zu erreichen.

Hamas ist seinerseits nicht oder noch nicht bereit, zum status quo zurückzukehren. Dies umso weniger, als die Gefahr droht, dass künftig im Gazastreifen ein Zustand herrschen wird, der noch schlimmer als vor dem Krieg ist. Die Gefahr besteht nämlich, dass die 1,7 Millionen Menschen im abgeschnürten, schwer bombardierten und nun auch noch halbierten Streifen noch enger zusammengedrängt werden.

Verdursten in sechs Jahren?

Es ist bekannt, dass in rund sechs Jahren alles in dem Streifen verfügbare Wasser nicht mehr trinkbar ist. Die dortigen Menschen werden dann nicht mehr dort leben können. Diese Entwicklung wurde berechnet auf Grund der vor dem Krieg herrschenden Zustände. Die Kriegshandlungen werden die Lage weiter verschlechtern. Die bestehenden Wasser-, Pump-  und Reinigungsanlagen wurden zerstört. Es fehlt an Elektrizität, um sie zu betreiben. Die Verschmutzung der Grundwassers wird zunehmen.

Auch diese Aussichten sind ein Grund für den Kampf von Hamas. Lieber eine Ende mit Schrecken, als - in den Augen der Hamas-Führer -  ein Schrecken ohne Ende. Und ein solcher Schrecken ohne Ende könnte bald drohen. Deshalb macht Hamas weiter, zumindest solange die Raketen ausreichen.  
          
Was geschieht nach Hamas?

Natürlich ist dies die Meinung der Führung und der Kämpfer von Hamas. Die Meinung der Bevölkerung ist es nicht. Einige werden Hamas zustimmen, grosse Teile jedoch streben ein Leben in Ruhe und Frieden an.

Natürlich wäre die Vorbedingung dazu, dass die Lebens- und Überlebensbedingungen - sie sind zurzeit unerträglich -  allmählich wieder ertragbarer würden. Wenn sie ihre Führung bestimmen könnten, würde ein Grossteil der Gazioten (der Bewohner von Gaza) wohl eine Regierung anstreben, die ihnen Aussichten auf ein sich allmählich besserndes Leben böte. 

An diesem Punkt geht aber die Rechnung nicht auf ohne Israel. Solange Israel auf der Abschnürung des Streifens besteht, sind die Lebensaussichten für die dortige Bevölkerung schlecht genug, um immer neue kriegerische Vorhuten hervorzubringen.

Nach Hamas wird es eine andere sein, wahrscheinlich noch unversöhnlicher. Diese Aktivsten werden stets erneut in der Lage sein, das Gesetz des Handelns zu bestimmen, weil sie ein genügendes Echo in der misshandelten Bevölkerung finden, um sich - unter Waffengewalt - zu deren Anführern aufzuschwingen. Sie werden einen "Befreiungskampf" führen, der angesichts der israelischen Übermacht, wiederum ein Verzweiflungskampf werden wird.
 
Weiterhin zuschauen?       

Wie lange das weiter gehen soll, hängt letztlich wohl von der Aussenwelt ab. Ist sie bereit, dem schrittweisen Mord von 1,7 Millionen "isolierter" Gazioten, teils durch Kriege aber auch bald - viel entscheidender - durch Nierenversagen wegen Trinkwassermangels,  zuzuschauen?  Gibt es  noch Israeli, die nicht bereit sind, diese Entwicklung weiterhin aktiv voranzutreiben?

Kommentare

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Es wird kaum angemerkt, dass die Raketen der HAMAS eine Lachnummer sind. Gut, sie erheben sich, fallen dann aber irgendwo in die Wüste. Eine ideale False Flag-Maßnahme.

Bin ganz erstaunt über die rege Diskussion auf den ausgezeichneten Text von Herrn Hottinger. Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen teils stark auseinander. Die Sache ist schliesslich auch sehr komplex. Es braucht bis weit zurückliegende Geschichtskenntnise, um richtig urteilen zu können.
Lesenswert dazu wären auf jeden Fall die zwei folgenden Artikel (leider nur auf Englisch).
http://www.counterpunch.org/2014/07/31/why-i-criticize-israel/
http://www.counterpunch.org/2014/07/31/why-hamass-fight-is-legitimate/

Israel beabsichtigt seine Grenzen auszuweiten und die ethnische Säuberung voranzutreiben. Seit zig Jahren bekommt es diese unmenschliche und unfähige Regierung nicht auf die Reihe für eine dauerhafte Lösung zu sorgen. Grund dafür ist die Tatsache, dass Israel keinen Frieden will. Über 1800 tote davon mehr als 400 Kinder und manche sprechen noch von Verteidigung? So primitiv kann kein Mensch sein. Israel begeht Kriegsverbrechen und Völkermord

vielen dank für ihren Artikel. er ist von unschätzbarem wert für jene, die die wahren hintergründe suchen. den notorischen araberhassern ist nicht zu helfen.

Meine Beiträge beschreiben die Wahrheit wohl zu deutlich und werden deshalb zensiert.

Zum Glück bin ich nicht er Einzige der die böse Wahrheit ausspricht, so daß auch hiesige Wahrheitsunterdrücker auf dauer keinen Erfolg haben werden.

Wer die Wahrheit noch deutlicher ausspricht als ich, ist z.B. Miko Peled, der Sohn eines israelischen Generals.

Hier zu hören.

https://www.youtube.com/watch?v=WF_AsxQLijY

Höchst wahrscheinlich werden die Wahrheitsunterdrücker auch diesen Beitrag zensieren. Es wird euch nur nichts nutzen...

Das Problem wird sich nur lösen lassen, wenn Waffengleichheit herrscht. Waffengleichheit erhöht die Kompromißfähigkeit ungemein...

Israel nennt sich die einzige Demokratie im Nahen Osten. Mit all den Möglichkeiten , die Isael zur Verfügung stünden, bringt es seit Jahrzehnten nicht zu stande, mit den Nachbarn zusammenzusitzen und Vereinbarungen zu treffen. Ihre Aktionen der Gewaltanwendung und Abschnürung haben nur das Ziel , die Palästinenser auszurotten. Sie schüren Hass und zwingen die Palästinenser somit mit den wenigen Mitteln, die sie noch haben, zu Verzweiflungsaktionen.
Vielen Dank, Herr Hottinger - Sie sind wohl eine höchst zuverlässige Quelle an Informationen in der sonst einseitigen Pressewelt. Man/Frau wird ja schon als Judenhasser und Antisemit gescholten, getraut man/frau sich die Aktionen Israels zu hinterfragen.

Die verzerrte Wahrnehmung des Autors zeigt sich schon ganz am Anfang des Artikels. Das oberste Ziel der Hamas ist nicht das Beenden der Abschnürung des Gazastreifens sondern schlicht und einfach die ZERSTÖRUNG Israels... Mehr muss dazu nicht geschrieben werden...

Das stimmt so nicht, Tom. Kurz gesagt: Für Grenzen von 1967 hätte auch die Hamas Frieden zugestimmt. Dass der ethnokratische Siedlerstaat das aber nicht will und demzufolge auch keinen Frieden, dürfte eigentlich nun allen klar sein.

Solche Menschen wie Sie ekeln mich an. Widerlich! Pfui! Wie kann man nur so ein Stuss von sich geben. Leben Sie auf dem Mond?
Die Opfer von damals, sind die Täter von heute. Wer gezielt Zivilisten als Ziel nimmt, begeht Kriegsverbrechen. Sie sollten dringend Ihre Weltanschaung als Mensch neu überlegen. Aber nur wenn Sie ein Herz und Seele haben. Es sei denn, Sie noch ein junger naiver kleiner Junge, der nichts von der Welt mitbekommt.
Israels jüngster Tag wird kommen.

Die Zerstörung Israels?? Danke Arnold Hottinger.

Besten Dank für den wiederum äusserst fundierten Artikel von A. H.
Neu für mich war u.a. die Beschreibung der Folgen der verheerenden Wasserknappheit im Gazastreifen.
Dass in dieser verfahrenen Kriegssituation nur anhaltender Druck von aussen mit gleichzeitiger Friedensmediation eine Lösung bringen kann, ist evident.
Zwei historische Beispiele belegen, dass so eine Friedenslösung sehr rasch umgesetzt werden kann: Ende der Apartheid in Südafrika, Ende des Algerienkrieges.

Israel muß sich verteidigen auch wenn dabei Unschuldige
umkommen. Die Palästinenser haben den Terror gegen
den Flugverkehr erfunden. Die Palästinenser haben ihr
wahres Gesicht während der Olympischen Spiele in
München mit der Ermordung der israelischen Sportler
gezeigt. Den Palästinensern verdanken wir bei jeder
Flugreise die lästigen Verbote und Kontrollen. Die Hamas
ist noch wesentlich aggressiver als die PLO. Wir sollten
uns mit der Kritik an Israel zurückhalten.

Die IDF haben zu Weihnachten 1968 auf dem Flughafen Beirut 12 oder 13 Passagiermaschinen plus 1 Frachtflugzeug in die Luft gejagt. Diese dubiose Kampfform war also die gemeinsame Erfindung einer Terrororganisation (PFLP, nicht PLO) und einer Terroristenregierung (Israel).
Wann hat die Hamas ??

Schuldzuweisungen sind einfach nicht konstruktiv dies sollten wir mittlerweile erkannt haben,
beide Seiten sind in ihrem Kriegstreiben zu verurteilen.
Jeder agiert mit den verfügbaren Mitteln. Hätte Palästina eine hochgerüstete Verteidigung und Israel wäre militärisch sehr eingeschränkt, hätten wir wohl ähnliche Zustände.

Das kurzfristige Flugverbot für den Flughafen Tel Aviv und die sofort erfolgten Proteste des ZM (Zionistisches Machtgefüge) haben gezeigt, dass Israel auf Sanktionen reagiert. John Kerry, der momentan vom ZM einmal mehr lächerlich gemacht wird, ist bereits aus dem Spiel. Es bleibt Barak Obama. Er könnte mit Sanktionen einen Frieden (mit Rückzug auf die 1967-er Grenzen) erzwingen. Das ZM muss er nicht mehr gross beachten, da er nicht mehr zur Wiederwahl steht. Natürlich wird das ZM versuchen, auch ihn unglaubwürdig zu machen, bzw. ihm einen Skandal anzuhängen (z.B. eine Monika Lewinsky), aber damit müsste er leben können. Ob er das kann?

Ausser einem "Lewinsky-Skandal" haben die Amerikaner auch schon andere Methoden gegen unliebsame Präsidenten, die in Nahost nicht spurten, angewandt.

Die Geschichte wiederholt sich..und es wird ja laufend gepredigt das ein Holocaust nie und nimmer mehr geschehen soll...und was passiert den da in Gaza ..... unglaublich was Israel da vollzieht...Völkermord auf höchstem Niveau....

Nur wer ein Brett vor dem Kopf hat, kann so etwas schreiben. Sie haben wohl vom Holocaust so eine Ahnung, wie mancher "Nahostexperte" über den Nahen Osten.

Ich habe den Bericht von Herrn Hottinger mit Interesse gelesen. Mich erschreckt die Tatsache, dass zwei Völker nicht einigermassen friedlich nebeneinander leben können. Dass man die Nachbarn nicht unbedingt liebt, kann ich durchaus verstehen. Das kommt schliesslich überall vor. Aber unter einigermassen gesitteten Menschen sollte es wirklich möglich sein, dass man einander erträgt, wenn auch mit der Faust im Sack.
Kann wirklich niemand von aussen auf seine Freunde einwirken, die Amerikaner auf die Israeli, die Araber auf die Palästinenser? Oder bin ich zu naiv, um das zu glauben?

Die Situation Gazas gleicht in einigem sehr frappant der Lage der Deutschen während dem Zweiten Weltkrieg. Sie hatten die Nazis ziemlich demokratisch an die Macht gebracht, doch nachdem sich das Kriegsglück gedreht hatte, bombardierten die Alliierten deutsche Städte wie Dresden, Hamburg, Berlin, unter anderem auch als Antwort auf die Nazibombardierung englischer Städte, Rotterdam etc. Diese berechtigte Zerstörung des deutschen Fanatismus für die Nazis war genauso berechtigt wie heute die Bombardierung Gazas durch Israel. Hamas gehört zu den islamistischen Erben der Nazis. Zudem ist es eine arabische und jihadistische Eigenheit, prinzipiell keine Verantwortung für eigenes Fehlverhalten und dessen Folgen zu übernehmen. Erst üben sie Terror gegen Israelis und den Rest der Welt aus und es ist ihnen sogar wurscht, ob dabei auch arabische Israelis zu Opfer werden, ja ich nehme an, es ihnen sogar willkommen. Dann, wenn die Retourkutsche der israelischen Armee kommt wird geweint und geklagt - doch irgend eine Einsicht in eigenes Fehlverhalten gibt es nicht, sie wäre wohl gegen die Natur und gefördert durch rassistischen und religiösen Judenhass in der Tradition ihrer nazistischen Vorbilder. Es ist zu hoffen, dass Israel bis zur bedingungslosen Aufgabe der Hamasverbrecher durchhalten kann, ohne von liebevollen und verblendeten Gutmenschen des Westens daran gehindert zu werden. Denn was viele nicht verstehen können oder gar wollen ist, dass Israel wieder einmal nicht nur für sein eigenes Überleben kämpft, kämpfen muss, sondern auch für das Überleben der ganzen freien Welt. Ein Blick auf das heutige Europa beweist das.

Sie haben völlig Recht. Diese Palästinenser sind ausgesprochen uneinsichtig.

Sie wollen einfach nicht einsehen, daß die Bibel ein heiliges Grundbuch ist.

Sie wollen nicht einsehen, daß Annexion, Vertreibung, Mord, Totschlag, Genozid, Landraub, einsperren auf engstem Raum etc. pp nur dann als Verbrechen zu werten sind, wenn sie nicht von Israeliten begangen werden.

Warum lösen sie sich nicht endlich in Luft auf, diese verdammt uneinsichtigen Palästinenser.

Bravo! Sehe ich auch so!

Ich habe den Eindruck, Ihre Phantasie reicht nicht, sich das unendliche Leid der Bevölkerung in Gaza vorzustellen. Deshalb schlage ich vor, sie ziehen für ein Jahr nach Gaza. Vielleicht können Sie dann nachvollziehen, was die dortige Bevölkerung durchmacht. Ich finde Ihren Beitrag unglaublich zynisch.

Gaza ist dort zerstört, von wo aus Hamas kriegerische Handlungen durchgeführt hat. Dass die zivile Bevölkerung leidet ist einzig und alleine ihrer gewählten Führer zu verdanken. Es gäbe im Gazastreifen noch genügend unüberbaute Flächen um von dort aus die täglichen Agressionen auszuführen. Die Hamas zieht es aber vor, dicht besiedeltes Gelände zu nutzen um in hochprofessioneller Art das Leid seiner Bevölkerung auszuschlachten, und solchen Menschen wie ihnen, das Grauen, das sie angerichtet haben, der Gegenseite in die Schuhe zu schieben. Interessant ist auch zu anzumerken, dass es scheinbar nur Tote unter der Zivilbevölkerung gibt, die "Hamaskämpfer" haben ihre sonst so gross zur Schau gestellten Uniformen wohlweislich im Schrank versorgt, um dann ev. als toter Zivilist zu gelten und die "Totenbilanz grauenhafter zu gestalten"

Kommentare wie der von "Hosenlupfer" und man versteht warum Juden gehasst werden

Warum man Juden hasst weil sie Juden sind kann ich nicht verstehen, aber das man was gegen Israel hat, absolut!

Weder eine Ethnie, noch ein Land führt hier Krieg, sondern ein Regime. Dieses Regime (und BIBIs Familie) ist dem Erbe nach Jabotinski-revisionistisch. Eine seinerzeit dem Label faschistisch (Italienisch, Mussolini) nicht abgeneigte Richtung wie übrigens gewisse US-Diplomaten Mussolini-Fans waren. Diese Richtung war im jüdisch-zionistischen Spektrum rechts aussen, (noch) nicht typisch. Sie entspricht in Europa dem Modell Haider-Blocher-LePen...
BIBI hat mit Blocher mehr zu tun als mit der jüdisch-zionistischen-israelischen Tradition. Wir sollten also als SchweizerInnen nicht so überheblich sein. Wir laufen vergleichbaren Duces mit vergleichbaren Stimmenzahlen nach. Die das nicht tun, sollten ihn eher mit hiesigen Muslimhassern vergleichen, als mit JüdInnen - tun sie ja manchmal auch. Zu Recht.

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Ghetto und dem abgeriegelten Gazastreifen? An den Raketen kann's nicht liegen. Waffen gab's bestimmt auch in Ghettos.

Wenn sie den Unterschied zwischen einem Ghetto und dem Gazastreifen nicht kennen, dann sollten sie sich schämen.
Da sieht man, wie die arabische Propaganda es fertiggebracht hat, Begriffe zu manipulieren und zu verdrehen, um die Gegenseite in die "Naziecke" zu drängen, und sich als das Opfer darzustellen.

Herr Hottinger beschreibt nur die Taktik Israels, wie ob er diese jemals erfassen könnte? Er lebt nicht in Israel. Hr. Hottinger beschreibt die Lage in Gaza, aber erwähnt mit keinem Wort, die Situation Israels. Jahrelanger Beschuss auf Israels Zivilisten aus Gaza. Wenn wir in der CH von so Tunnels umgeben wären, überigens auch von Kinder gegraben, wovon einige umkamen. Dann
durch diese Tunnels gefährliche Raketen gegen unsere Zivil-
bevökerung geschmuggelt würden, ja würden wir CH er, uns wohl nur mit den alten Karabinern dagegen wehren?
Herr Hottinger lesen Sie bitte nochmals die PLO Charta durch. In ihrem Text ist gar kein Frieden mit Israel möglich,denn die Juden sollten gefälligst im Meer verschwinden und laut Charta die Palstinenserfahne über dem Land Israel wehen!

Vielleicht sollte man sich ja auch fragen, weshalb es denn solche Tunnels überhaupt gibt? Bin mir sicher, dass 99% der Bewohner Gazas lieber offene Grenzübergänge als instabile Erdlöcher hätten - aber offene Grenzen lässt Israel ja nicht zu.

Was ist denn eigentlich das Ziel Israels? Die Ausrottung von ganz Gaza? 44 % ist schon unbewohnbar und das Gebiet war auch vor diesem Konflikt nicht gerade gross.

Ich finde es eine Frechheit, die Araber mit Nazis zu vergleichen, zumal man damit tunlichst aufpassen soll, wenn man seinerseits Leute in ein Ghetto sperrt und sie dann noch bombardiert ...

siehe oben zu Ghetto. Ihr Geschichtswissen scheint nicht weit zurück zu reichen. Es gab in "Voraraft Zeiten" offene Grenzen, und hunderttausende hatten Arbeit in Israel und ein geregeltes Einkommen für ihre Familien. Arafats Forderung, dass die "Kuh" Israel, nicht nur Milch sondern auch Kotelett geben müsste, ist in die Hosen gegangen. Er war leider kein Landwirt, sondern ein "Apparatschik" der übelsten Sorte, und der Begründer der heutigen Misere.

Auch mit Ihrem Geschichtswissen scheint es nicht gerade weit her zu sein. Lesen Sie z.B. mal Tom Segevs Buch "Es war einmal ein Palästina". Vielleicht werden Sie dann einsehen, warum es schliesslich bis zu der heutigen "Misere" gekommen ist und wer sie in erster Linie zu verantworten hat.

Es ist ja chic, die Amerikaner und mit ihnen die Juden zu hassen. Diese Menschen unterstützen und "lieben" die radikal-islamischen Bewegungen. Derweil fürchten sie sich vor der zunehmenden Islamisierung wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Mit "diese Menschen" meinen Sie die Palästinenser oder die Hamas? So viel ich weiss gibt es sehr viele Palästinenser welche das Verhalten der Hamas verurteilen, somit sind auch Sie bei der Pauschalisierung angekommen.

Falsch, Frau Züst. Die PLO-Charta wurde im Rahmen des Friedensprozesses von Oslo 1996/1998 mit der notwendigen Zweidrittelsmehrheit abgeändert, indem die auf die Zerstörung Israels ausgerichteten Passagen herausgenommen wurden und durch einen Zusatz ersetzt wurden. Folglich: Entweder Sie wissen es nicht besser, oder aber Sie lügen. Dass die Kinder unserer Nachbarn keine Tunnels in unser schönes Land graben, liegt wohl eher daran, dass wir keine Besatzungsmacht sind und z.B. die Bürger von Lichtenstein so behandeln wie Ihr Volk die Palästinenser. Man muss nicht in Israel leben, um zu verstehen, wer hier wen ins Meer werfen will.

Und Sie erwähnen selbstverständlich migt keinem Wort die illegale Landnahme in Westjordanland (Palästina) und die jahrelange Abriegelung des Gazastreifens durch Israel. BEIDES VÖLKERRECHTSWIDRIGE VERBRECHEN.

Sind Sie Araber? Oder gar Hamas-Palästinenser?

Ja, die Palästinenser wollen die Israelis loswerden. Aber das gibt Israel noch lange kein Recht derart grausam auf Zivilisten loszugehen. Das sich überall wo Bomben einschlugen, die Hamas versteckt haben sollen, glaube ich nicht.
Meines Erachtens strebt Israel die komplette Vertreibung der Palästinenser an. Und Platz für sie schafft man gerade in Syrien und im Irak.
Hätte die UNO noch Eier und würde nicht von der NSA erpresst und von der CIA unterwandert, könnte sie Friedenstruppen entsenden und die Kriegsverbrecher auf beiden Seiten in Den Hag anklagen.

Lesen Sie Frank A. Meyer's Artikel. Die Hamas nehmen Zivilopfer nicht nur in Kauf, sondern fördern den Tod dieser armen Leute. Ihnen werden noch und noch Lügen aufgetischt. Und Leute wie Sie fallen auf so etwas herein! Ein bisschen mehr Wissen in die Tiefe würde vielleicht nicht schaden?

Es ist doch genau so wie ich es schreibe und ich halte mich für sehr gut informiert, da ich in J21 seit einiger Zeit schon auf die Vertreibung aufmerksam machte, die nun anscheinend so langsam umgesetzt wird. ich rechne also nicht mir einem kurzen Krieg.

Die Israelis wollen ca. 45 Prozent des Gebietes durch Bomben unbewohnbar machen und die Palästinenser entweder weiter zusammendrängen (es ist jetzt schon das dichstbesiedelste Gebiet) oder gleich für immer vertreiben. Zivilisten interessieren die Israelis nicht, wie beispielsweise die spielenden Kinder am Strand, die mit Artillerie vom Meer aus beschossen wurden (gezeigt in SRF1 Nachrichten).
Mit der hochgerüsteten Technik wie Fernrohre und Drohnen usw. sollte man solche dummen Fehler vermeiden, aber anscheinend will man dieses Volk möglichst schnell abschlachten oder in den Sina oder wo auch immer vertreiben.

Es geht dabei nicht nur um das Land zu besiedeln, sondern auch um gigantische Öl und Gas Ressourcen, die vor der Küste zwischen Zypern- Türkei bis Israel schlummern und Israel will mit den Palästinensern als eigener Staat sicher nicht teilen.

Also, Herr Ackermann, wer sich auf das Niveau von Herrn Meyer runterlässt, muss schon sehr verzweifelt sein.

Wenigstens brauchen die Kommentatoren der Kommentatoren wenn sie Kommentare kommentieren die Höflichkeitsform.

Nur die Bewohner der dicht bewohnten Teile in Gaza City sollen die Häuser verlassen. Die Tunnels und Waffen sind in der Hauptstadt bewusst platziert. Verbrecher gegen das eigene Volk.

Jihad “is the duty of each and every one of you no matter how much sacrifices are made,” said Qabbani while speaking at the Mohammad al-Amin Mosque in Beirut, according to a report in the Lebanese newspaper The Daily Star on Monday.

As you sow, so shall you reap.

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