Damals am 18. März

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Damals am 18. März

Von Journal21, 18.03.2019

Bismarck tritt zurück - Schlacht um Gallipoli - Erster Weltraumspaziergang - Wahlen in der DDR - Massaker in Tunis - Tod von Guido Westerwelle - Tod von Chuck Berry - Putin zum Vierten

Herausgegriffen

18. März 2017: Tod von Chuck Berry, amerikanischer Pionier des Rock’n Roll,  Sänger, Komponist und Gitarrist. Er war bis ins hohe Alter musikalisch tätig. An seinem 90. Geburtstag kündigte er ein neues Album an, das er seiner Frau widmen wollte, mit der er 68 Jahre verheiratet war. Chuck Berry war ein Vorbild für die Beatles und die Rolling Stones. Für ihn war die Gitarre das wichtigste Instrument in der Rockmusik. Die Texte zu seinen Songs schrieb er selbst; sie waren oft anspruchsvoll, hintergründig und lyrisch – und beeinflussten Bob Dylan, Mick Jagger und John Lennon. Viele seiner Hits wurden von andern Rockgrössen, wie Elvis oder Jimi Hendrix nachgesungen. 1986 war Chuck Berry das erste Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame. Zu seinen grössten Hits gehören „Johnny B. Goode“ (1958), „Sweet Little Sixteen“ (1958) und „Roll over Beethoven“ (1956). Chuck Berry schrieb Musikgeschichte. Das Bild zeigt ihn am 13. November 2007 an der Avo Session in Basel. (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)
18. März 2017: Tod von Chuck Berry, amerikanischer Pionier des Rock’n Roll, Sänger, Komponist und Gitarrist. Er war bis ins hohe Alter musikalisch tätig. An seinem 90. Geburtstag kündigte er ein neues Album an, das er seiner Frau widmen wollte, mit der er 68 Jahre verheiratet war. Chuck Berry war ein Vorbild für die Beatles und die Rolling Stones. Für ihn war die Gitarre das wichtigste Instrument in der Rockmusik. Die Texte zu seinen Songs schrieb er selbst; sie waren oft anspruchsvoll, hintergründig und lyrisch – und beeinflussten Bob Dylan, Mick Jagger und John Lennon. Viele seiner Hits wurden von andern Rockgrössen, wie Elvis oder Jimi Hendrix nachgesungen. 1986 war Chuck Berry das erste Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame. Zu seinen grössten Hits gehören „Johnny B. Goode“ (1958), „Sweet Little Sixteen“ (1958) und „Roll over Beethoven“ (1956). Chuck Berry schrieb Musikgeschichte. Das Bild zeigt ihn am 13. November 2007 an der Avo Session in Basel. (Foto: Keystone/Peter Klaunzer)

Es geschah an einem 18. März

37: Caligula wird römischer Kaiser. Seine Gewaltherrschaft endet mit seiner Ermordung am 24. Januar 41.

1813: Geburt von Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker (u. a. „Judith” 1840, „Genoveva” 1841, „Maria Magdalena” 1943).

1837: Geburt von Grover Cleveland (Demokrat), 22. und 24. Präsident der USA. Er ist der einzige Präsident, dessen zwei Amtszeiten nicht aufeinander folgten.

1844: Geburt von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow, russischer Komponist („Der Hummelflug” 1900).

1848: In Berlin kommt es im Zuge der „Märzrevolution“ zu Aufständen.

1858: Geburt von Rudolf Diesel, Erfinder des Dieselmotors. Er stirbt später auf einem Schiff im Ärmelkanal. Seine Familie glaubt, er sei ermordet worden.

1871: Beginn der „Pariser Kommune“. Der linke Pariser Stadtrat versucht einen sozialistischen Putsch gegen die konservative Zentralregierung.

1890: Bismarck bittet um seine Entlassung. Das Entlassungsgesuch wird angenommen.

1915: Schlacht auf der türkischen Halbinsel Gallipoli: Britische und französische Seestreitkräfte greifen osmanische Stellungen an. Die Kämpfe, die bis in den Januar 1916 dauern, fordern 100’000 Tote und 250’000 Verwundete.

1922: Geburt von Egon Bahr, deutscher SPD-Politiker, Bundesminister für besondere Aufgaben, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Mitpräger der Ostpolitik von Willy Brandt. Er stirbt am 19. August 2015.

1929: Geburt von Christa Wolf, deutsche Schriftstellerin (u. a. „Moskauer Novelle“ 1961, „Der geteilte Himmel“ 1963).

1931: Remington bringt den ersten Elektro-Rasierer auf den Markt.

1932: Geburt von John Updike, amerikanischer Schriftsteller (u. a. „Rabbit, Run“ 1960, „The Witches of Eastwick“ 1984).

1936: Geburt von Frederik Willem de Klerk, Präsident der Republik Südafrika (1989–1994), der das Ende der Apartheid mitherbeiführt, Träger des Friedensnobelpreises 1993 zusammen mit Nelson Mandela.

1939: Geburt von Peter Kraus, österreichischer Schlagerstar, Filmschauspieler, Tennie-Idol der Fünfziger- und frühen Sechszigerjahre. Berühmt waren seine Auftritte mit Conny Froebess (u.a. „Sugar Baby“ 1958, „Tiger“ 1959, „Alle Mädchen wollen küssen“ 1960, „Sweety“ 1962)

1943: Geburt von Monika Weber, Zürcher Politikerin des Landesrings der Unabhängigen (LdU), Nationalrätin, Ständerätin und von 1998 bis 2006 parteilose Stadträtin von Zürich.

1945: Alliierter Luftangriff auf Berlin.

1947: Geburt von Roland Jeanneret, Schweizer Journalist, Radiomoderator, Autor von Journal21.ch, Autor mehrerer Bücher. Während zwei Jahrzehnten ist er die prägende Stimme der Schweizerischen „Glückskette“.

 


 

1959: Geburt von Luc Besson, französischer Filmregisseur („Nikita“ 1990, „Léon“ 1994).

1961: Franz Josef Strauss wird Chef der CSU.

1964: Tod von Norbert Wiener, amerikanischer Mathematiker, Vater der „Kybernetik“. Wiener begann mit elf Jahren sein Studium und schloss es mit 18 Jahren mit seiner Disseration ab.

1965: Erster Weltraumspaziergang

Zum ersten Mal verlässt ein Mensch ein Raumschiff und schwebt frei im All. Der sowjetische Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow startete am 18. März 1965 zusammen mit Pawel Beljajew an Bord der Woschod 2. In der Erdumlaufbahn verlässt Leonow das Raumschiff und schwebt zwölf Minuten im Weltraum – verbunden mit einer 4,5 Meter langen Sicherheitsleine.
Zum ersten Mal verlässt ein Mensch ein Raumschiff und schwebt frei im All. Der sowjetische Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow startete am 18. März 1965 zusammen mit Pawel Beljajew an Bord der Woschod 2. In der Erdumlaufbahn verlässt Leonow das Raumschiff und schwebt zwölf Minuten im Weltraum – verbunden mit einer 4,5 Meter langen Sicherheitsleine.

1966: Geburt von Anne Will, deutsche Journalistin, Fernsehmoderatorin (Talkshow am Sonntagabend „Anne Will“).

1970: In Kambodscha stürzt Lon Nol Norodom Sihanouk.

1972: Mitglieder der separatistischen jurassischen Jugendorganisation „Béliers“ giessen in Bern und Basel Tramschienen mit Beton zu.

1978: Geburt von Charlotte Roche, in Deutschland wirkende britische Schriftstellerin („Feuchtgebiete“ 2008, „Schossgebete“ 2011).

1980: Tod von Erich Fromm, deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker („Haben oder Sein“ 1976), Vertreter der „Frankfurter Schule“. 

1981: Geburt von Fabian Cancellara, Schweizer Strassen-Radrennfahrer, Olympiasieger (2000), vierfacher Weltmeister im Zeitfahren (2006, 2007, 2009, 2010), Schweizer Sportler des Jahres 2008.

1983: In Genf stirbt Umberto II., der letzte italienische König. Er herrschte nur 33 Tage.

1985: Auf dem Gelände der Aluminiumfabrik Martigny im Unterwallis explodiert ein Sprengsatz und zerstört einen Transformator. Wer die Bombe gelegt hat, ist nicht bekannt. 2001 stellte die Aluminiumfabrik Martigny den Betrieb ein.

1990: In der DDR finden die einzigen freien Wahlen statt. Die DDR-CDU wird stärkste Partei.

1990: In Boston findet der bisher grösste Kunstraub statt. Zwölf Bilder im Gesamtwert von 100 Millionen Dollar werden aus einem Museum gestohlen. Der Raub ist noch nicht aufgeklärt.

1996: Tod von Odysseas Elytis, griechischer Nobelpreisträger für Literatur (verliehen 1979). 

2012: In Berlin wählt die Bundesversammlung Joachim Gauck mit 991 Stimmen zum neuen Bundespräsidenten. Auf Beate Klarsfeld entfallen 128 Stimmen. Gauck wird von allen grossen Parteien unterstützt. Im Bild Gauck mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt während der Abstimmung. Am 18. März 2017 übergibt Gauck das Amt dem neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (Foto: Keystone)


2014: Präsident Putin unterzeichnet den Beitrittsvertrag der Krim zu Russland. Zuvor hatte die „Republik Krim“ ein Beitrittsgesuch zur Russischen Föderation gestellt.

2015: Massaker in Tunis

Im Bardo-Museum in der tunesischen Hauptstadt Tunis, dem „Louvre Tunesiens“, erschiessen drei bewaffnete Jihadisten 21 Menschen, darunter 17 Ausländer. 40 Personen werden teils schwer verletzt. Im Bild die Attentäter, gefilmt von einer Überwachungskamera. (Foto: Tunesisches Innenministerium)
Im Bardo-Museum in der tunesischen Hauptstadt Tunis, dem „Louvre Tunesiens“, erschiessen drei bewaffnete Jihadisten 21 Menschen, darunter 17 Ausländer. 40 Personen werden teils schwer verletzt. Im Bild die Attentäter, gefilmt von einer Überwachungskamera. (Foto: Tunesisches Innenministerium)

2016: Im Brüsseler Stadtteil Molenbeek wird der 26-jährige Salah Abdeslam nach einer Schiesserei mit den Sicherheitskräften festgenommen. Abdeslam gilt als einer der Hauptverantwortlichen der Terroranschläge in Paris im November 2015, bei denen 130 Menschen getötet wurden. Abdeslam ist in Molenbeek aufgewachsen.

2016: In Köln stirbt im Alter von 54 Jahren der frühere deutsche FDP-Parteivorsitzende und Aussenminister Guido Westerwelle an den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung. Westerwelle war von 2001 bis 2011 Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) und von 2009 bis 2013 Aussenminister und Vizekanzler. Das Bild zeigt ihn mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey am 12. November 2009 in Bern. (Foto: Keystone/Maurizio Gambarini)

2017: Tod von Chuck Berry, amerikanischer Pionier des Rock ’n’ Roll,  Sänger, Komponist und Gitarrist.

2018: Mit knapp 77 Prozent der abgegebenen Stimmen wird Wladimir Putin zum vierten Mal zum russischen Präsidenten gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 67 Prozent.

 

 

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