Damals am 11. Februar

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Damals am 11. Februar

Von Journal21, 11.02.2019

Geburt von Karl Bodmer - Geburt von Mary Quant - Ende von Jalta: Deutschland wird in 4 Teile geteilt - Nelson Mandela aus der Haft entlassen - Hosni Mubarak tritt zurück - Tod von Whitney Houston - Papst Benedikt XVI. tritt zurück

Herausgegriffen

11. Februar 1945: Ende der Jalta-Konferenz. Churchill, Roosevelt und Stalin unterzeichnen ein Dokument, das die Neuordnung Europas regelt. Deutschland wird in vier Besatzungszonen und Berlin in vier Sektoren aufgeteilt.
11. Februar 1945: Ende der Jalta-Konferenz. Churchill, Roosevelt und Stalin unterzeichnen ein Dokument, das die Neuordnung Europas regelt. Deutschland wird in vier Besatzungszonen und Berlin in vier Sektoren aufgeteilt.

Es geschah an einem 11. Februar

1499: Beginn des Schwabenkrieges/Schweizerkrieges: Die Eidgenossen und die Bündner vertreiben die schwäbischen Truppen vom St. Luzisteig. Die Eidgenossen ziehen über Liechtenstein bis zum Bodensee vor.

1650: Tod von René Descartes (Cartesius), französischer Philosoph.

1809: Geburt von Karl Bodmer, Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker. Der Zürcher nimmt 1843 die französische Staatsbürgerschaft an. Später wird er zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen. Bekannt wird Bodmer zunächst durch Zeichnungen, Aquarelle und Aquatinten deutscher Städte und Landschaften. Später kommen Ölbilder mit Wald- und Tiermotiven dazu. Von grosser Bedeutung sind seine in Nordamerika gezeichneten und aquarellierten Indianer- und Landschaftsbilder. Sie zeigen den Wilden Westen und haben Karl May zu seinen Romanen inspiriert. Sie gelten heute als wichtige Dokumente der untergegangenen Indianerkultur.

1816: Geburt von Ernst Theodor Amandus Litfass, deutscher Geschäftsmann, Druckereibesitzer, Verleger, Erfinder der Litfass-Säule (ursprünglich „Anschlagsäule“, 1855). 

1847: Geburt von Thomas Edison, amerikanischer Erfinder, Gründer des Unternehmens „General Electric“ 1892, Erfinder der Glühbirne und des Grammophons.

1848: Geburt von Jacques Schiesser, Schweizer Fabrikant. Zusammen mit seiner Frau Malwine gründet er 1875 in Radolfzell das Unterwäsche-Unternehmen „Schiesser“.

1858: Der Französin Bernadette Soubirus erscheint nach eigenen Angaben in der Grotte von Lourdes zum ersten Mal Maria. Bernadette soll Maria noch 17 weitere Male gesehen haben.

1868: Tod von Léon Foucault, französischer Physiker. Mit dem „Foucault’schen Pendel“ wies er die Rotation der Erde nach.

1869: Geburt von Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin (u. a. „Die Wupper“ 1919).

1909: Geburt von Joseph Leo Mankiewicz, amerikanischer Regisseur (u. a. „Ein Brief an drei Frauen“ 1949, „Alles über Eva“ 1950), Oscar-Preisträger. 

1911: In den USA wird Emma Goldmann verhaftet. Die Feministin hatte Flugblätter verteilt, auf denen stand, wie Geburtenkontrolle funktioniert. Goldmann gilt als profilierte Anarchistin jener Zeit.

1919: Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert wird von der Weimarer Nationalversammlung mit 277 von 379 Stimmen zum ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Zwei Tage später konstituiert sich die Weimarer Koalitionsregierung aus Sozialdemokraten, dem Zentrum und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP). (Bild: Deutsches Bundesarchiv, Fotograf Georg Pahl)


1919: Geburt von Éva Gábor, amerikanische Schauspielerin und Komödiantin ungarischer Herkunft.

1920: Geburt von Faruk I. (Faruq), ägyptischer König von 1936 bis 1952. Er stirbt am 18. März 1965 im Exil in Rom.

1926: Geburt von Paul Bocuse, französischer Spitzenkoch.

1934: Geburt von Mary Quant. Die Engländerin gilt als Erfinderin des Minirocks. 1955 eröffnet sie in der King’s Road im Londoner Stadtteil Chelsea eine Modeboutique. Weil sie keine Ware fand, die ihr gefiel, entwarf sie selbst Modelle, die im „Swinging London“ bald reissenden Absatz fanden. Der von ihr erfundene Mini-Rock soll sie nach der Automarke „Mini“ benannt haben. Sie kreierte auch Regenmäntel und flache Stiefel aus PVC. 1966 verlieh ihr Königin Elisabeth den „Order of the British Empire“. Vor allem das extrem schlanke Model Twiggy war es, die Mary Quants Minijupe weltweit bekanntmachte Das Bild von 1966 zeigt Mary Quant mit dem „Order of the British Empire“. (Foto: Keystone/AP)

1934: Geburt von John Surtees, britischer Rennfahrer, Weltmeister in der Formel 1 (1964). 

1935: Geburt von Gene Vincent (Vincent Eugene Craddock), amerikanischer Musiker, Pionier des Rock’n’Roll und des Rockabilly („Be-Bop-A-Lula“ 1956).

1941: Geburt von Yvette Jaggi, Schweizer Politikerin (SP), Waadtländer Nationalrätin von 1979 bis 1987, Ständerätin von 1987 bis 1991, Stadtpräsidentin von Lausanne von 1990 bis 1997, Präsidentin der Stiftung Pro Helvetia. 2013 verlieh ihr die französische Botschaft in Bern den nationalen Verdienstorden für ihre „internationale Ausstrahlung“. (Foto: Keystone)

 

1945: Ende der Jalta-Konferenz.

1948: Tod von Sergej Eisenstein, sowjetischer Filmregisseur (u. a. „Panzerkreuzer Potemkin“ 1925).

1963: Tod von Sylvia Plath, amerikanische Schriftstellerin. Ihr einziger Roman „Die Glasglocke“ (1963) wird nach ihrem Suizid ein Welterfolg.

1964: Geburt von Sarah Palin, amerikanische Politikerin (Republikanerin), Gouverneurin von Alaska von 2006 bis 2009. 2008 ernennt Präsidentschaftskandidat John McCain sie zu seiner Vizepräsidentschaftskandidatin. Palin ist Aktivistin in der Tea Party. 

1967: Geburt von Beat Feuz, Schweizer Skirennfahrer, Goldmedaillengewinner in der Abfahrt bei der Ski-WM 2017 in St. Moritz.

1975: Margaret Thatcher wird Parteivorsitzende der Konservativen. Sie gewinnt in einer Kampfabstimmung gegen Edward Heath.

1978: Tod von Harry Martinson, schwedischer Nobelpreisträger für Literatur (verliehen 1974).

1979: Regierungswechsel in Iran: Schapur Bachtiar wird gestürzt. Der Khomeini-Adlatus Mehdi Bazargan wird Regierungschef.

1990: Nelson Mandela wird nach 27 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. In ganz Südafrika feiern Zehntausende seiner Anhänger. Die Freilassung markiert das Ende der Apartheid-Politik.

1991: Tod von Galina Djuragin, russische Schriftstellerin, die ihre Bücher unter dem Namen Alja Rachmanowa veröffentlichte. 1925 wurde sie aus der Sowjetunion ausgewiesen. Danach lebte sie mit ihrer Familie in Österreich und wurde zur glühenden Anhängerin der Nazis. Kurz vor Kriegsende zog sie in die Schweiz und lebte bis zu ihrem Tod im thurgauischen Ettenhausen.

1994: In Genolier (VD) stirbt Paul Karl Feyerabend, österreichischer Philosoph, Wissenschaftstheoretiker („Science in a Free Society“).

2001: Tod von Maurice Zermatten, Schweizer Schriftsteller. Seine Werke handelten vor allem von seinem Heimatkanton Wallis (u. a. „Le coeur inutile" 1936, „La Colère de Dieu“ 1940, „Christine“ 1944, „La Porte blanche“ 1973). Er verantwortete 1970 die Abspaltung der „Gruppe Olten“ vom Schweizerischen Schriftstellerverband, weil er als Präsident des Verbands das hetzerische Zivilverteidigungsbuch, das in alle Haushalte verteilt wurde, ins Französische übersetzte. (Foto: Fondation Maurice Zermatten)

2006: In Italien und Griechenland wird erstmals das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen.

2009: Tod von Willem Johan Kolff , niederländischer Internist, Erfinder der „künstlichen Niere“ (1943) und der Herzlungenmaschine (1956), Gründer der ersten europäischen Blutbank (1940), Teamleiter bei der ersten Herzimplantation am Menschen (1982). 

2011: In Ägypten tritt Staatspräsident Hosni Mubarak zurück. Jubel in Kairo.

2012: In einem Hotelzimmer in Beverly Hills wird die amerikanische Queen of Pop, Whitney Houston, tot aufgefunden. Sie wurde 48 Jahre alt.

2012: Zwischen Horgen (ZH) und Zug ereignet sich kurz vor Mitternacht ein Erdbeben der Stärke 4,2.

2013: Papst Benedikt XVI. gibt seinen Rücktritt bekannt. Er war Papst seit dem 19. April 2005.

2015: Die in Zürich lebende Westschweizer Schriftstellerin und Journalistin Anne Cunéo stirbt im Alter von 78 Jahren. 1979 erhielt sie den Gesamtwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung.

2017: Tod von Kurt Marti, Schweizer Pfarrer und Schriftsteller.

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