Damals am 1. Januar

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Damals am 1. Januar

Von Journal21, 01.01.2019

Geburt von Zwingli - Betriebsbeginn der SDA - Die SBB werden gegründet - Geburt von Breschnew - Die Swissair wird gegründet - Die AHV tritt in Kraft - Regulärer Sendebetrieb des Schweizer Fernsehens - Tod von Maurice Chevalier - Das Ende der Tschechoslowakei - Das Laufental wecheselt den Kanton - Einführung der Mehrwertsteuer - Der Euro kommt

Herausgegriffen

1752: Geburt von Betsy Ross, amerikanische Näherin. Sie soll der Legende nach die erste Flagge der USA mit je 13 Sternen und Streifen (für die 13 Kolonien) genäht haben. Auf dem Bild von Jean Leon Gerome zeigt Betsy Ross Major Ross und Robert Morris, wie sie die Sterne für ihre Flagge ausschneidet. Links im Stuhl sitzt George Washington. (Foto: Library of Congress, Washington)
1752: Geburt von Betsy Ross, amerikanische Näherin. Sie soll der Legende nach die erste Flagge der USA mit je 13 Sternen und Streifen (für die 13 Kolonien) genäht haben. Auf dem Bild von Jean Leon Gerome zeigt Betsy Ross Major Ross und Robert Morris, wie sie die Sterne für ihre Flagge ausschneidet. Links im Stuhl sitzt George Washington. (Foto: Library of Congress, Washington)

Es geschah an einem 1. Januar

153 v. Chr.: In Rom gilt erstmals der 1. Januar als Jahresanfang. Bis anhin war es der 1. März.

1431: Geburt des spanischstämmigen Papstes Alexander VI., einem der brutalsten und machtgierigsten Päpste, Oberhaupt des Borgia-Clans, Vater von Lucrezia und Cesare Borgia. Gestorben am 18. August 1503.

 

 

1449: Geburt von Lorenzo di Medici, Stadtherr von Florenz.

1484: Geburt von Ulrich Zwingli, Schweizer Reformator.

1519: Der spätere Zürcher Reformator Ulrich Zwingli wird Leutpriester am Grossmünsterstift in Zürich.

1729: Geburt von Edmund Burke, irisch-britischer Politiker, Schriftsteller, Philosoph der Aufklärung und Gegner der Französischen Revolution, einer der geistigen Väter des Konservatismus.

1752: Geburt von Betsy Ross, amerikanische Näherin. Sie soll der Legende nach die erste Flagge der USA mit je 13 Sternen und Streifen (für die 13 Kolonien) genäht haben.

1801: Das Königreich Grossbritannien und das Königreich Irland vereinigen sich.

1817: Tod von Martin Heinrich Klaproth, deutscher Chemiker, Entdecker des Urans und Erfasser des Titans. 

1818: Der Roman „Frankenstein“ der englischen Schriftstellerin Mary Shelley wird mit einer Auflage von 500 Exemplaren veröffentlicht. Das Buch erscheint ohne Angabe eines Verfassers, aber mit einem Vorwort von Mary Shelleys späterem Mann Percy Shelley. Es findet kaum Resonanz.

1846: Die Republik Yucatan wird unabhängig und löst sich von Mexiko.

1849: Die Schweizerische Post wird gegründet.

1863: Geburt von Pierre de Coubertin, französischer Pädagoge, Historiker und Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Gründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC, 1894), Entwerfer der fünf Olympischen Ringe. 

1879: Geburt von William Fox, amerikanischer Filmproduzent und Gründer der Filmproduktionsgesellschaft „Fox Film Corporation“ (1915), später „20th Century Fox“ (seit 1935).

1890: Eritrea wird italienische Kolonie.

1893: Die Stadt Zürich, die bisher 28’000 Einwohner zählte, zählt nun plötzlich 121’000 Menschen. Grund ist die Eingemeindung der Gemeinden Riesbach, Hirslanden, Hottingen, Fluntern, Oberstrass, Unterstrass, Wipkingen, Aussersihl, Wiedikon, Enge, Wollishofen und Leimbach. Eine weitere Eingemeindung findet 1934 statt.

1895: Die SDA, die Schweizerische Depeschenagentur, nimmt ihren Dienst auf.

1895: Geburt von Edgar Hoover, Begründer und langjähriger Direktor (1924–1972) des „Federal Bureau of Investigation“ (FBI).

1902: Die SBB werden gegründet.

1907: Geburt von Leonid Breschnew, Generalsekretär der KPdSU, sowjetischer Präsident.

1919: Geburt von Rocky Graziano (Thomas Rocco Barbella), amerikanischer Mittelgewichtsboxer, italienischer Herkunft. In seinen 83 Profi-Kämpfen siegte er 52 Mal durch K.o. Das „Ring Magazine“, die älteste Boxzeitung der USA, vermutete, dass er Kontakte zur Boxmafia pflegte. Er stirbt am 22. Mai 1990.

1919: Geburt von J. D. (Jerome David) Salinger, amerikanischer Schriftsteller (u. a. „Der Fänger im Roggen“ 1951).

1927: Geburt von Maurice Béjart, französischer Choreograph.

1931: Die Swissair wird gegründet.

1934: Tod von Jakob Wassermann, deutscher Schriftsteller („Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens“ 1908). 

1948: In der Schweiz tritt die AHV in Kraft.

1951: Geburt von Hans-Joachim Stuck, deutscher Formel-1-Rennfahrer. 

1956: Geburt von Christine Lagarde, erste französische Finanzministerin (2007–2011), seit 2011 Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

1958: Das Schweizer Fernsehen beginnt mit dem regulären Sendebetrieb aus den Studios in Zürich und Genf. Zu Beginn zählt das Fernsehen 30’000 Konzessionäre. Eine dreisprachige Tagesschau wird von Zürich aus in die drei Landesteile gesendet.

1959: Der kubanische Diktator Fulgencio Batista flüchtet. Fidel Castro steht vor der Machtübernahme.

1966: Tod von Vincent Auriol, sozialistischer Politiker, 16. Präsident der Französischen Republik (1947–1954), erster Präsident der Vierten Republik, Gegner von de Gaulle.

1972: Geburt von Asghar Farhadi, iranischer Drehbuchautor und Regisseur („Tanz im Staub“ 2003, „Die schöne Stadt“ 2004, „Alles über Elly“ 2009), Oscar-Preisträger für „Nader und Simin – Eine Trennung“ (2011). 

1972: Tod von Maurice Chevalier, französischer Schauspieler („The Big Pond“ 1930, „Die lustige Witwe“ 1934, „Gigi“ 1958, „Ganz Paris träumt von der Liebe“ 1960, „Fanny“ 1961), Sänger und Unterhalter.

1979: Die USA nehmen diplomatische Beziehungen mit Peking auf.

1993: Die Tschechoslowakei spaltet sich in eine tschechische und eine slowakische Republik. Die Bundesversammlung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik hatte der Auflösung der Förderation am 25. November 1992 zugestimmt. Eine Volksabstimmung fand nicht statt.

1994: Von Bern zum Kanton Basel-Landschaft

Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesstaates wechselt ein ganzer Bezirk den Kanton. Vor 25 Jahren tritt das bisher bernische Laufental dem Kanton Basel-Land bei. In den Strassen des Hauptorts Laufen wird ausgelassen gefeiert. (Foto: Keystone/Str) Mit der Abspaltung des nördlichen Juras vom Kanton Bern wurde das Laufental zur Enklave. Nach langen, heftigen politischen Auseinandersetzungen entschieden sich die Laufentaler am 12. November 1989 mit 51,7 Prozent der Stimmen für einen Beitritt zum Kanton Basel-Landschaft. Am 1. Januar 1994 wurde der Kantonswechsel vollzogen.
Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesstaates wechselt ein ganzer Bezirk den Kanton. Vor 25 Jahren tritt das bisher bernische Laufental dem Kanton Basel-Land bei. In den Strassen des Hauptorts Laufen wird ausgelassen gefeiert. (Foto: Keystone/Str) Mit der Abspaltung des nördlichen Juras vom Kanton Bern wurde das Laufental zur Enklave. Nach langen, heftigen politischen Auseinandersetzungen entschieden sich die Laufentaler am 12. November 1989 mit 51,7 Prozent der Stimmen für einen Beitritt zum Kanton Basel-Landschaft. Am 1. Januar 1994 wurde der Kantonswechsel vollzogen.

1995: In der Schweiz wird die Mehrwertsteuer eingeführt. Sie löst die Warenumsatzsteuer (WUSt) ab. Der Normalsatz beträgt 6,2 Prozent. 

1999: Der Euro wird in elf EU-Ländern eingeführt.

2002: Tod von Paul Hubschmid, Schweizer Schauspieler (u. a. „Füsilier Wipf“ 1938, „Die missbrauchten Liebesbriefe“ 1940, „Der Tiger von Eschnapur“ 1958, „Das indische Grabmahl“ 1959, „Finale in Berlin“ 1966, „Hemmungslose Manon“ 1968, „Kir Royal“ 1986).

2007: Der Südkoreaner Ban Ki-moon tritt sein Amt als Uno-Generalsekretär an (bis 2016).

2008: Zypern und Malta führen den Euro ein.

2009: Die Slowakei führt den Euro ein.

2009: In Luzern stirbt Johannes Mario Simmel, österreichischer Schriftsteller (u. a. „Es muss nicht immer Kaviar sein“ 1960, „Und Jimmy ging zum Regenbogen“ 1970, „Hurra, wir leben noch“ 1978).

2011: Estland führt den Euro ein. 

2011: Die Mehrwertsteuer wird in der Schweiz erhöht. Der Normalsatz, bisher 6,3 Prozent, beträgt jetzt, befristet bis 2017, 8 Prozent, der reduzierte Satz 2,5 % für alltägliche Güter wie Nahrungsmittel, und der Sondersatz 3,8 % für Beherbergungsleistungen.

2013: Tod von Patti Page (Clara Ann Fowler), amerikanische Sängerin, „Tennessee Waltz“ (1950).

2015: Litauen führt den Euro ein. 

2015: In Flaach im Kanton Zürich tötet eine verzweifelte Mutter ihre fünf- und zweijährigen Kinder. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) gerät in die Kritik. 

2016: In Saudi-Arabien werden 47 Menschen hingerichtet – offiziell wegen Terrorismus oder Anstiftung zur Gewalt. Unter den Hingerichteten befindet sich der prominente schiitischen Geistliche und Oppositonsführer Nimr al-Nimr.

2016: Sexuelle Übergriffe in Köln

Hunderte Frauen sind auf dem Kölner Bahnhofvorplatz und beim Dom von Unbekannten belästigt, bestohlen und sexuell begrapscht worden. Fast 700 Frauen haben Anzeige eingereicht. In einem Fall soll es sich um eine Vergewaltigung handeln. Nach Augenzeugenberichten sollen die Täter „überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum“ stammen. Aus andern Städten werden ähnliche Vorfälle gemeldet. Die Übergriffe erfahren grosse internationale Beachtung. Am 11. Januar (Bild) demonstrieren vor dem Kölner Dom Tausende junger Frauen und Mädchen gegen sexuelle Gewalt. (Bild: Youtube)
Hunderte Frauen sind auf dem Kölner Bahnhofvorplatz und beim Dom von Unbekannten belästigt, bestohlen und sexuell begrapscht worden. Fast 700 Frauen haben Anzeige eingereicht. In einem Fall soll es sich um eine Vergewaltigung handeln. Nach Augenzeugenberichten sollen die Täter „überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum“ stammen. Aus andern Städten werden ähnliche Vorfälle gemeldet. Die Übergriffe erfahren grosse internationale Beachtung. Am 11. Januar (Bild) demonstrieren vor dem Kölner Dom Tausende junger Frauen und Mädchen gegen sexuelle Gewalt. (Bild: Youtube)

2017: Massaker im Nightclub

Das sind die trauernden Schwestern von Elias Wardini. Der Libanese ist einer der 39 Menschen, die am frühen Neujahrsmorgen im Nightclub Reina in Itanbul ums Leben gekommen sind. Ein als Weihnachtsmann verkleideter Usbeke kirgisischer Abstammung war in den Klub eingedrungen und schoss sieben Minuten lang um sich. Der Täter entkommt zuerst, wird später aber gefasst. Der „Islamische Staat“ übernimmt die Verantwortung. Der Nachtklub gilt als Symbol für die Lebenslust der jungen, säkularen Oberschicht. (Foto: Keystone/AP/Hussein Malla)
Das sind die trauernden Schwestern von Elias Wardini. Der Libanese ist einer der 39 Menschen, die am frühen Neujahrsmorgen im Nightclub Reina in Itanbul ums Leben gekommen sind. Ein als Weihnachtsmann verkleideter Usbeke kirgisischer Abstammung war in den Klub eingedrungen und schoss sieben Minuten lang um sich. Der Täter entkommt zuerst, wird später aber gefasst. Der „Islamische Staat“ übernimmt die Verantwortung. Der Nachtklub gilt als Symbol für die Lebenslust der jungen, säkularen Oberschicht. (Foto: Keystone/AP/Hussein Malla)

MORGEN: DAMALS AM 2. JANUAR
GESTERN: DAMALS AM 31. DEZEMBER

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