Schnelle Wahl

Newsdesk Bundeshaus's picture

Schnelle Wahl

Von Newsdesk Bundeshaus, 05.12.2018

Die Walliserin Viola Amherd und die St. Gallerin Karin Keller-Sutter werden schon im ersten Wahlgang in die Landesregierung gewählt.

Nationalrätin Viola Amherd (CVP) ersetzt die zurückgetretene Bundesrätin Doris Leuthard. Amherd erhielt bereits im ersten Wahlgang das erforderliche absolute Mehr von 121 Stimmen.

Stimmen haben erhalten
Viola Amherd (VS): 148 Stimmen
Heidi Z'graggen (UR): 60 Stimmen
Gerhard Pfister (ZG): 17 Stimmen

                                       ***

Anschliessend schritt der Rat zur Wahl der Nachfolgerin/des Nachfolgers von Bundesrat Schneider-Ammann. Ebenfalls im ersten Wahlgang mit einem Glanzresultat schaffte es die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter. Das absolute Mehr betrug 119 Stimmen.

Stimmen haben erhalten
Karin Keller-Sutter (SG): 154 Stimmen
Hans Wicki (NW): 56 Stimmen
andere: 27 Stimmen

Die Wahl Karin Keller-Sutters ist keine Überraschung, hatten sich doch im Vorfeld die meisten Parlamentarierinnen und Parlamentarier für sie ausgesprochen. Eine Überraschung hingegen ist das sehr klare Ergebnis von Viola Amherd. Die SVP-Fraktion hatte sich für ihre Gegenkandidatin Heidi Z'graggen stark gemacht.

(J21)

Kommentare

Die Redaktion von Journal21.ch prüft alle Kommentare vor der Veröffentlichung. Ehrverletzende, rassistische oder anderweitig gegen geltendes Recht verstossende Äusserungen zu verbreiten, ist uns verboten. Da wir presserechtlich auch für Weblinks verantwortlich sind, löschen wir diese im Zweifelsfall. Unpubliziert bleiben ausserdem sämtliche Kommentare, die sich nicht konkret auf den Inhalt des entsprechenden Artikels oder eines bereits aufgeschalteten Leserkommentars beziehen. Im Interesse einer für die Leserschaft attraktiven, sachlichen und zivilisierten Diskussion lassen wir aggressive oder repetitive Statements nicht zu. Über Entscheide der Redaktion führen wir keine Korrespondenz.

Schön, alles bestens, besser als anderswo!
Der kleine aber feine Unterschied!
Am 07. O2. 1971 und das sind bereits 47 Jahren her, haben auch Schweizerinnen ein Stimmrecht und nicht nur ein Stimmrecht wie anderswo, sondern Stimm- und Wahlrecht. Also können sich Frauen in unserem Land auch zu Sachfragen äussern. Gestern standen drei sehr gute, sehr gebildete und aktive Frauen zur Auswahl und zwei wurden gewählt. Im Vertrauen, eine gute Wahl. Mögen sie andere motivieren sich auch zu engagieren. Engagieren für eine gute Zukunft, die eine ebenfalls sehr gute Vergangenheit ablöst. …cathari

Herrlich, und für dieses epochale Ereignis bot unser Staatsrundfunk eine Truppe von epochalen 400 Angestellten auf. Ja, die No-Billag- Abstimmung war für die Füx.
Damals, 2007, Blocher, waren es rund hundert weniger, obschon der Staatsrundfunk vom Handstreich wusste. Ich weiss, politisch nicht korrekt, aber ich hoffe auf die Gewährung der Meinungsäusserungsfreiheit.

Ja warum nicht. Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl. Mögen sie den schwierigen Aufgaben gewachsen sein.

"Frauen und Herren, gebt ihnen die Kraft, die Dinge zu ändern, die sie ändern können, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen."
Zeitgemäss etwas angepasst, und vom gleichen Autoren einen Rat auf den Amtsbeginn:
"Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche."
Franz von Assisi

SRF Archiv

Newsletter kostenlos abonnieren