Nach dem Gaza-Krieg - Erleichterung und Empörung

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Nach dem Gaza-Krieg - Erleichterung und Empörung

Von Uri Russak, 25.11.2012

Aus Israel sind unterschiedliche Stimmen zum vorläufig beendeten Krieg zwischen Israel und Hamas zu vernehmen. Eine gehört dem Blogger Paul Uri Russak, der in der Schweiz aufgewachsen ist und seit langem in Israel lebt.

Wenige Stunden, bevor am Donnerstagabend um neun Uhr der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Hamas-Reich Gaza ausgerufen wurde, war ich gerade auf dem Weg in den Operationssaal im Tel Aviver Ichilov Spital. Jemand rief „Wartet einen Moment“ und uns wurde erklärt, vor dem Spital sei gerade ein Autobus in die Luft geflogen.

Hamas feiert einen "Sieg"

Zehn Minuten später durfte ich trotzdem operiert werden, denn das Attentat war relativ zahm, es gab „nur“ etwa achtundzwanzig Verletzte, von denen drei operiert werden mussten – ich nehme an, in einem der OPs nebenan. Ums Leben kam niemand. Als ich aufwachte, war die Waffenruhe perfekt, nur hier und dort landeten noch einige islamistische Raketen und machten Bumm.

Wieder zuhause, hörte ich in den Fernsehnachrichten den alten und lieben Bekannten Dr. Mahmud Al-Zahar, den feuerfressenden Hamas-Funktionär, der mit der Warze auf der Nase. Er feierte (im TV zu sehen) mit einer – wie in diesen Kreisen üblich – schreienden Rede den grossen Sieg der Hamas über Israel, unterstützt aus der Ferne von seinem Berufskollegen, dem Scheich Hassan Nasrallah im Libanon, Führer der Hisbollah. Beide tun sich damit hervor, dass sie kaum je aus ihren Bunkern herauskriechen, um sich der Öffentlichkeit zu stellen.

Beneidenswerte Phantasie

Der Artikel des obigen Links zu Al-Zahar ist übrigens eine sehr interessante Märchengeschichte, ausgestattet mit beneidenswerter Phantasie. Inzwischen hat er auch schon bekanntgegeben, Hamas habe sieben israelische Kampfflugzeuge abgeschossen. Es ist traurig, wie sehr sich diese Extremisten selbst, ihr Volk und die Welt belügen. Das Wort „Wahrheit“ ist bei diesen Leuten ohne Bedeutung.

Das Ganze erinnert mich an das Monument in Kairo für den Jom Kippur Krieg 1973. Zwar war damals Arik Sharon mit seiner Division nur einige Dutzend Kilometer von Kairo entfernt und hatte die dritte ägyptische Armee eingekreist. Ohne das politische Eingreifen der US-Regierung hätte Israel Kairo vermutlich eingenommen. Immerhin entstand daraus der Friedensvertrag mit Ägypten – ein guter Preis.

Vielleicht die richtige Entscheidung

Aber diese neuesten Hamas-Lügen, geglaubt anscheinend von der fast ganzen arabischen Gesellschaft, sind nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Einer mehrheitlich analphabetischen Gesellschaft, ist es schwierig, die Wahrheit zu offenbaren. Und wenn man diese verheimlichen will – wie die arabische Führung dieser Länder es seit immer tut - glauben diese Völker offenbar jede Lüge. Etwas zu hinterfragen ist in diesen Gesellschaften nicht üblich.

Gut, Israel hat keinen zweiten überwältigenden Sieg, wie im Unabhängigkeitskrieg 1948, dem Sechstagekrieg 1967 oder im Jom Kippur Krieg 1973 erzielt. Die Herren Netanyahu und Barak haben dagegen entschieden, diesen Krieg durch einen Einmarsch der Bodentruppen zu beenden. Das hätte, wie im Gazakrieg von 2009, vielen Menschen das Leben gekostet und der internationale Druck hätte Israel gehindert, den Gazastreifen ein für allemal auszumisten. Da Israel es bisher nie geschafft hat, militärische Erfolge in politische Erfolge umzumünzen, war das vielleicht die richtige Entscheidung.

"Verräter" sofort erschossen

Wie ich von meinen beiden Enkeln hörte, waren die meisten der Soldaten dagegen, sie hätten lieber, wie es eigentlich sein sollte, die Gaza-Bevölkerung und die Israelis der Gegend um Gaza von dieser Terrorpest befreit.

Auch ich habe Mühe, mich damit anzufreunden. Wenig Zeit wird es dauern und der Feldzug gegen Gazas Hamas-Banden wird sich zum dritten Mal wiederholen. Ausser Israel greift, was es durchaus könnte, wirklich durch und reinigt den Gazastreifen von diesen islamistischen, judenhassenden Kriegstreibern, die ihr eigenes Volk unterdrücken und blutig verfolgen – Christenmorde, Kirchenbrände und der nur vor zwei Tagen erfolgte Mord an sechs palästinensischen Männern sind Beispiele dafür. Alle wurden als Verräter, die sich den Israelis verkauft haben sollen, angeklagt und sofort erschossen. Mit dieser traditionellen Methode werden Familien-, Geld- und Ehrstreitigkeiten einfach und blutig erledigt. Ein Phänomen übrigens, das auch in der Westbank gang und gäbe ist.

Syrien und andere abschreckende Beispiele

Diesmal hat sich Israel keine Blössen gegeben, mit denen es, wie es 2009 mit meist verdrehten Behauptungen der Fall war, Menschrechtsvergehen angeklagt werden könnte. Wir Juden, d.h. auch Israel, sind lernfähig. Was man Israel anlastet, tut zur Zeit Präsident Bashar al-Assad in Syrien wirklich weit besser. Statt einiger Dutzend, zum Teil selbstverursachter Toten wie bei Hamas kann er mit bisher über 30 000 protzen. Sein Papa Hafez soll es gemäss dem Syrian Human Rights Committee in 1981 in der syrischen Stadt Hamma auf 40 000 Opfer gebracht haben.

Ganz nebenbei: Die hier genannten Vorkommnisse in Syrien, die gar nichts mit Israel zu tun haben und auch nie hatten (was zwar viele „Israelkritiker“ bestreiten werden), sind typische Muster des Verhältnisblödsinns, der beim Betrachten von Opferzahlen in arabischen Kriegen klar wird. Man denke an die oben genannten Zahlen aus Syrien, an den Krieg zwischen Irak und Iran mit zusammen bis zu 1,5 Millionen Toten, dem zu Ende gegangene Irakkrieg mit 650'000 Toten, Nassers Bürgerkrieg in Jemen vor 50 Jahren mit 100'000 Toten, der kürzliche Bürgerkrieg in Libyen mit über 50'000 (es gibt Angaben, die von bis zu 90'000 Toten) sprechen eine andere Sprache.

Bis zum nächsten Mal?

Über eines bin ich froh: Meine beiden Enkel sind aus dem Süden Israels zurückgekehrt und haben mich heute besucht. Die Kriegsspannung ist vorbei, die Ängste auch. Bis zum nächsten Mal!

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Kommentare

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Lieber Paul Uri Russak Welche Beiträge meinen Sie dass ich zuerst lesen müsste bevor ich befähigt sein soll Ihren Beitrag vom 25.11. zu komentieren?

Lieber Gruss Adrian

Herr Russaks Beitrag ist schon in Ordnung. finde ich. Man könnte bestimmt analoge Beiträge gegen Israel, in palästinenserfreundlichen Presseerzeugnissen finden - hier und in den Kriegsgebieten selbst. Ich schreibe "Kriegsgebiete" weil sie es sind und bleiben werden, jedenfalls solange, als man sie als leicht und bequem zu aktivierende Krisengebiete jederzeit zur Explosion bringen kann. Ganz nach Wunsch, geleitet von den eigenen Machtinteressen, oder als Ablenkungsmanöver von anderen Schandtaten - oder auch als Einstimmung zu einem viel grösseren Krieg.

Und die ganze Restwelt mischt sich ein. Pro-Palästina kämpft gegen Pro Israel und beide Seiten schenken sich zumindest verbal nichts, es rauchen bloss die Köpfe der Geistesriesen die lautstarkt annehmen, sie könnten den ihrer Meinung nach schuldigen Teil der Betroffenen, ganz genau erzählen was für Verbrecher sie sind und warum!

Ganz selten meldet sich mal eine Stimme, die schüchtern anführt, eigentlich hätten immer mehr Israeli und Palästinenser schon länger genug von Angst und Terror. Sie wollten alle nur noch Ruhe und Schutz für sich und ihre Kinder. In dem Zusammenhang sollte man sich selbst und anderen Streitern unter dem Banner der Vor- und Schnellurteile erstmal die Frage stellen, wem (Personen - nicht Länder und ihre Völker) aus welchen Gründen so daran gelegen sein könnte, diesen hochbrisanten Konfliktherd im Nahen Osten gegen jede offensichtliche Vernunft immer wieder hochkochen zu lassen? Dieser Konflikt ist gewollt. Man könnte ihn beilegen - schon lange! Aber jedesmal sobald einer das Wort Friedensverhandlungen auch nur flüstert, geht der Terror sofort los. Das Wort "Frieden" scheint dort eher wie ein Schiessbefehl zu wirken! Dieses seltsame Muster wiederholt sich doch schon seit Jahrzehnten. Wem nützt dieser blutige Zirkus (Maximus), wer verdient daran? Wer lenkt damit von was ab? Diese und ähnliche Fragen soll man beantworten können und ich wette, danach ist es nicht mehr so einfach nur der einen von zwei Seiten der Kriegsparteien die Schuld an allem in die Sandalen zu schieben!

Ich war während des 1967 Krieges in Kairo und 10 Tage nach Kriegsende in Israel. Nach meiner Rückkehr schrieb ich unter meinem Namen einen israelkritischen Leserbrief im Tages-Anzeiger. Ich wurde dann für längere Zeit am Telefon aufs übelste beleidigt und bedroht. Ich erhielt unzählige Briefe - zumeist in roter Tinte und anonym verfasst. Das, Herr Sobol, brauche ich nicht mehr. Wobei ich sagen darf, dass mich die relative Anonymität des Internets nie zu Aeusserungen verführt hat, welche durch ein Gericht zu würdigen wären. Aber, wenn es Ihnen damit besser geht, dann nennen Sie mich Franz Meier. Ich kann in Ihrem Beitrag nicht den geringsten Ansatz zu einem Frieden finden. Kritiker sind Besserwisser, Biedermänner, Neider. Im Koran "soll" stehen, dass der Islam die Juden vernichten müsse. (Natürlich steht das nicht dort). Ihrem Flächenvergleich ist das atomare Arsenal ihres kleinen Israel entgegenzustellen. Niemand, ausser ein paar verrückten Hamas-Anführern bestreitet das Existenzrecht Israels. Aber innerhalb der Grenzen von 1967 und mit demselben Existenzrecht für Palästinenser. Ihr Schlusssatz ist beängstigend, wenn man bedenkt, dass Israel die viertgrösste Atommacht ist.

Erstens; wer sich als Gast anmeldet und nicht zu seinem Namen stehen kann, hat in meinen Augen kein Recht sich zu äussern. Zu was auch immer. Noch immer gibt es viel zu viele Besserwisser in der Welt, die überall, aber vor allem Israel Vorschriften machen wollen, was es zu tun, aber vor allem zu lassen hat. Ob sie nun von links, oder auch rechts kommen. Anonym lassen auch Biedermänner ihren Frust raus. Lassen ihrem Neid freien Lauf. Und rennen mit einem grossen Teil der Welt nicht dem Frieden entgegen, sondern marschieren mit der Gewalt. Mit dem Strom schwimmen war schon immer einfacher. Die Weltgeschichte hat leider keinen Einfluss darauf. Wer Israel, aber auch die umliegenden Länder von Besuchen her kennt, weiss, dass die Bevölkerungen eigentlich in Frieden leben wollen. Es ist die Geisteshaltung vieler Führer in islamischen Ländern, dass, so soll es im Koran stehen, der Islam die Juden vernichten muss. Warum das so sein muss? Keiner weiss es wirklich. Biblische Gründe? Alttestamentarische? Die islamischen Länder der Welt weisen im Vergleich zu Israel 98.98% der Fläche auf. Ein Land, das halb so gross ist wie die Schweiz, ist täglich in den Medien zu finden. Meist in negativer Form. Die Medienschaffenden überpurzeln sich fast in negativen Schlagzeilen. Nur solche scheinen die mediengeilen Zuschauer zu wünschen. Auch hier stellt sich die Frage, warum das so sein muss? Bei etwa 17'000 Medienschaffenden in und um Israel, will jeder seinen Lohn verdienen. In ganz Afrika, dort wo Millionen von Menschen, z.B. im Kongo, brutal sterben mussten, sind knapp 10% Medienschaffende vor Ort. Hat der kleine jüdische Staat und seine Bevölkerung, die nach tausenden von Jahren der Verfolgung endlich den Weg zurück gefunden haben, kein Recht zu leben? Wenn man die Meinung vieler glauben schenken darf, offenbar immer noch nicht. Diese haben aber noch immer nicht bemerkt, dass der im 1948 ausgerufene jüdische Staat existiert und das auch weiterhin tun will! Und dass, wer zuschlägt, mit einem Schlag zurück rechnen muss. Daran hat sich die Welt noch immer nicht gewöhnen können.

Lieber Adrian,

Bitte lesen sie einige meiner früheren Beiträge im Journal21.

Vielleicht ist Ihnen folgende Gesetzmässigkeit aufgefallen: Jedesmal wenn Israel in den letzten Jahren "ausgemistet" hat ist hinterher das Ansehen Ihres Staates gesunken und die augemisteten Elemente sind durch neue, radikalere ersetzt worden. Falls diese Tendenz sich fortsetzt, so werden Ihre Gegener immer gefährlicher und Ihre Freunde immer weniger. So näheren Sie sich immer mehr Ihrem Albtraum: In einem Meer von Ararbern zu ertrinken. Was fasziniert Sie an dieser Vorstellung sosehr, dass Sie nicht Ihre Lernfähigkeit darauf ansetzen, diesem Szenario zu entrinnen? Ich komme aus der Schweiz: Ich verstehe also etwas von Frieden. Er beginnt dann, wenn die Parteien sich überlegen, wieweit man dem Gegner entgegen kommen muss, damit Ruhe herrscht. Wer dies objektiv versucht, stellt rasch fest, dass er schmerzhafte Zugesändnisse machen muss an jene, die er hasst. Ich spreche ausdrücklich von "müssen" - nicht von "wollen", "können" oder "wünschen". Der Schweiz wurde ihr innerer Friede auch nicht geschenkt: Sie musste ebenfalls diese Verhandlungen führen und Kompromisse finden. Mit jedem "ausmisten" und mit jeder Gerignschätzung Ihrer Gegner erhöhen Sie den Preis Ihres Überlebens. Aber sie werden trotzdem schwimmen lernen müssen: Entweder in und mit den Arabern - oder im Meer.

Der Bericht des betroffenen Israeli, Paul Uri Russak, bietet einiges an Unterhaltungswert. Im Stil eines Leon Uris (Exodus) bringt er uns die zionistische Sichtweise nahe. Wie immer bei Zionisten, sind die Aussagen mit Vorsicht zu geniessen und Halbwahrheiten aufzudecken: "Vor dem Spital sei gerade ein Autobus in die Luft geflogen" (Das Ichilov Spital liegt an der Weizman Street 6, das Attentat auf den Autobus fand am Schaul HaMelech Blvd. statt. Das sind gute 400 Meter. Aber "vor dem Spital" tönt natürlich dramatischer.) "Als ich aufwachte, war die Waffenruhe perfekt, nur hier und dort landeten noch einige islamische Raketen und machten Bumm". (Nach der Waffenruhe landeten - gemäss IDF - keine Raketen aus dem Gaza Streifen mehr auf israelischen Gebiet. Es explodierten auch keine. Der Begriff "islamistische Rakete" dient der Aufhetzung gegen Araber). Nach der Waffenruhe verbot die Militärbehörde Palästinensern unter 40 Jahren den Zugang zum Tempelberg, dann zerstörten/klauten Siedler bei Hebron 400 Olivenbäume von Palästinensischen Bauern und schliesslich erschossen Soldaten der IDF am Grenzzaun einen 15-jährigen und sie verletzten 19 weitere. Die Soldaten zielten aus humanistischen Gründen auf die Beine. Der Tote Junge hat sich falsch bewegt). Paul Uri schweift dann etwas ab zu Hamas Extremisten und deren Propaganda, er behandelt die verschiedenen Kriege (an denen er selbst teilgenommen hat). "der internationale Druck hätte Israel gehindert, den Gazastreifen ein für allemal auszumisten.." (Kein Kommentar). Er verurteilt dann die barbarische Tötung von Verrätern durch die Hamas. Den Vergleich zu gezielten Tötungen durch die IDF scheut er jedoch. Bevor er sich in den Syrienkonflikt einmischt sagt er noch: " Wir Juden, d.h. auch Israel, sind lernfähig". (Da darf man dann doch seine Zweifel haben). Nun kommen wir zum Schluss. Seine beiden Enkel besuchen ihn. Sie sind der Hölle des Südens entronnen und sitzen mit ihm auf dem Balkon. Die Kriegsspannung ist vorbei! Sie blicken Richtung Westen und Paul Uri sagt mit einer ausschweifenden Handbewegung: "Auch Gaza wird dereinst euch gehören". (Übrigens, wie gehts den Krampfadern?)

An Gast 26. November, 12:37 Bitte säubern Sie dort, wovon Herr Simonitsch am 25. November berichtet hat. Es entspricht doch Ihrer braunen politischen Einstellung. Sie haben zu tun, packen Sie's an!

Jaa, wenn endlich die Palestinensergebiete von der störenden noch dort vegetierenenden Bevölkerung gesäubert wären, gäbe es Ruhe und wir müssten nichts mehr von Hr. Russak lesen.

Gast vom 26. November, 07:52. Der Beitrag von Herrn Russak entspricht tatsächlich nicht Ihrem speziellen Niveau. Lesen Sie doch kreuz.net und zundelsite.org, dort sind Sie Zuhause.

An Gast vom 26. November, 07:52. Der Beitrag von Herrn Russak hebt sich tatsächlich wohltuend vom sonst lauwarmen Niveau von J21 ab. Ich empfehle kreuz.net und zundelsite.org. Dann sind Sie in Ihrem wahren Millieu.

An Gast vom 26. November, 07:52. Der Beitrag von Herrn Russak hebt sich tatsächlich wohltuend vom sonst lauwarmen Niveau von J21 ab. Ich empfehle kreuz.net und zundelsite.org. Dann sind Sie in Ihrem wahren Millieu.

Herr Russak, bin ich froh, endlich einen Artikel im J21 zu finden, der unpolemisch und nicht antiisraelisch ist. Ihr Beitrag sieht ganz nach Tatsachenbericht aus, 1:1 erlebt.

Ihre Zahlenakrobatik in Ehren, aber ist nicht jeder getötete Mensch auf welcher Seite auch immer ein Tragödie für die Betroffenen, auch für die Angehörigen? Ich denke, wenn schon Israel die moralisch überlegene Macht ist, die militärische ist sie sowieso, sollte sie endlich die Grösse haben, mit dem ärgsten Feind den Frieden zu schliessen. Frankreich und Deutschland taten es, obwohl sie Jahrhunderte einander spinnefeind waren.

Das Image von Israel leidet zunehmend in der Welt mit jeder Auseinandersetzung und Drangsalierung (Westbank). Kann das im Interesse der Juden weltweit sein? Verhärtung dort führt zu Diskriminierung hier (Boykott, etc.) Die Logik der Waffen muss einer Logik des venünftigen Miteinanders weichen, meine ich. Der Stärkere müsste der Weisere sein, so wünschte ich es mir, auch im Sinne einer Befriedung im Nahen Osten.

Guten Morgen

Dieser polemische Beitrag von Uri Russak passt nicht zum üblichen Niveau von Journal 21.

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