Leserbriefseite

Sie sehen hier immer die letzten 24 Leserbriefe, die nach redaktioneller Überprüfung freigeschaltet worden sind.

Falls Sie sich zu einem publizierten Leserbrief äussern wollen, gehen Sie zum entsprechenden Artikel und klicken auf «Leserbrief schreiben». Machen Sie in Ihrem Text deutlich, auf welchen Leserbrief Sie sich beziehen.

Möchten Sie der Redaktion von Journal 21 eine andere Mitteilung schicken, so benutzen Sie bitte den Button «Mail an die Redaktion» am Fuss der Startseite.


Gesundheitswesen : Fass ohne Boden ??

Zum Artikel:
Related article

Unser Gesundheitswesen ist ein äusserst wichtiger, hochqualitativer Anteil der wirtschaftlichen Leistung der Schweiz, der falsch finanziert wird.
Die Gesundheitskosten werden solange weiter steigen, als dass die Bevölkerung zunimmt und die durchschnittliche Lebensdauer der Einwohner weiter steigt.
1978 (Berufseinstieg des Schreibenden) fuhr der Patient quasi einen VW Käfer (selbstbezahlt), 1994 wurde die obligatorische Krankenversicherung mit ständig wachsendem Leistungskatalog (teils via Abstimmung eingefordert) eingeführt, und heute fährt jeder Mercedes (subventioniert, immer neuestes Model).
Jeder Einwohner der Schweiz hat das Anrecht auf eine qualitativ hochstehende, menschliche State of the Art Medizin, die von der obligatorischen Grundversicherung gemäss KVG getragen werden muss.
Aber.... das Gesundheitswesen bietet weit mehr an (Unnötiges, Doppeltes, Komfortables, Unwirksames etc). Es wäre an der Zeit ehrlich zu definieren, was eine Evidenz - basierte Medizin in der Schweiz beinhalten muss, die dann auch gemäss KVG für alle finanziert wird.
Das "Restangebot" aber kann dem freien Markt übergeben werden. Dafür muss die Grundversicherung nicht aufkommen. Es sind dies Zusatzversicherungen oder der eigene Geldbeutel.
Das ist keine Zwei - Klassen - Medizin, die zu definierende "Schweizer - Grundmedizin" ist bereits erstklassig.
Ohne (finanziell) schmerzliche Einschnitte für Alle (Leistungserbringer, Staat, Industrie,Patient) ist das aber nicht zu machen.

Urs Lagler, Zumikon, 8. August 2022

wenigstens ein Fragezeichen!

Zum Artikel:
Related article

Guten Tag Herr Zollinger,
in der Tat ist das Gesundheitswesen vor allem bei den Politkern vor dem Kollaps, wenn sie sich davon Wählerstimmen versprechen. Lesen Sie doch die Artikel Y.Gilli in der SÄZ 2022103(29 - 30) S 925 u f und von N. Wille SÀZ 2022; 103 (21 -22) 702 -04. Es gibt Relationen, die oft verschwiegen werden. Das heisst aber nicht, dass im Gesundheitswesen alles beim Besten steht, auch nicht, dass ich einzlne Ärzte mit unnötigen Behandlungen bereichern.
mit viel Vergnügen erwarte ich Ihren nächsten "Kollaps Report". Mit freundlichen grüssen
Martin Bendel, pensonierter Hausarzt

Martn Bendel, Niederurnen, GL, 8. August 2022

Alpsegen Bannalp

Zum Artikel:
Related article

Der Bauer am Berg.
Viel wohnten in rissigen Häusern mit uraltem Gebälk. Zwar in Armut, aber in reichlich Reichtum an menschlicher Wärme. Überlebenskampf, ein ständiger Begleiter! Energieerhalt unbedingt, er musste sein! Ernährung, Erwärmung und Licht durch Holz oder Petrolium und später Strom. Unabhängigkeit das grosse Ziel, selbstbewusst und bodenständig, keinenfalls erpressbar. Die Führung demokratisch gewählt, gut allimentiert mit Haus, Familie und Hund oder Katze, ständig kompromissbereit in alle Richtungen. Oft aus gutem Grund, einer angestrebten Wiederwahl. Die Härte des Lebens, für sie bereits vorbei und auch schnell vergessen. Nun müssen sie eben das Ganze im Auge behalten und Mächtige haben doch das Sagen. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, galt damals schon, aber plötzlich für beide Seiten. Es dünkt mich irgendwie, fast wie heutzutage! ...cathari
Ich hoffe auf einen Energie-General / Generälin, jemanden der es endlich zügig in die Hand nimmt!

claudia cathari, Zürich, 8. August 2022

Amnesty

Der kluge Artikel mit ebensolcher Analyse endet mit "Die AI-Führung hat mit ihrem selbstherrlichen Vorgehen dem Ruf ihrer Organisation keinen guten Dienst geleistet. Nicht nur das. Sondern sich einmal mehr diskreditiert.

Géraldine Johnson, , 7. August 2022

Krankenkassenprämien werden wieder steigen: Wen wundert’s?

Zum Artikel:
Related article

„Moral Hazard“ auf beiden Seiten des Marktes trägt wesentlich zu den hohen Kosten der medizinischen Versorgung bei. Da die Kosten bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen keine Rolle spielen, besteht die Gefahr, dass Patient:innen zu viele Leistungen nachfragen und dass die Ärzteschaft Leistungen anbietet, die nur sehr wenig oder überhaupt nichts nützen. Die entstehenden Kosten werden von der Allgemeinheit getragen und verteuern das Gesamtsystem. Von daher wäre es dringlich, den Vertragszwang aufzuheben und den Versicherern zu erlauben, dass sie selektiv mit einzelnen oder Gruppen von Ärzt:innen kontrahieren.
Der Gesundheitspolitik fehlt es an Willen und Kraft zur Reform. Die Ärzteschaft ist in kantonalen Verbänden organisiert, die mit den Einkaufsgenossenschaften der Versicherer die Taxpunktwerte vereinbaren. Den ambulanten Tarif verhandelt die FMH mit Curafutura und Santésuisse unter Einbezug des Spitalverbands H+, der wegen des spitalambulanten Bereichs mit am Tisch sitzt. Versicherer und Leistungserbringer sind kartelliert und nehmen Einfluss auf die kantonalen und die nationalen Parlamente.

Alex Schneider, Küttigen, 7. August 2022


Erich Gysling

Zum Artikel:
Related article

Zur Frage im Titel hätte der letzte Abschnitt von Herrn Gysling als Antwort gereicht . Er hätte auch die über 100 Länder , die Taiwan nicht anerkannt haben , erwähnen können .
Früher hab ich immer Herrn Gysling mit Heiner Gautschi in Verbindung gebracht ! Herr Gysling ist aber westlich getrimmt , also parteiisch .

Jakob Blumer, Rufi, 5. August 2022

Tönt

Zum Artikel:
Related article

Wenn Architektur tönen könnte, müsste man wohl oft weghören, sagte Goethe. Und das gilt auch heute noch. Ziemlich langweilig die Black Chapel. Wäre wohl kaum eine Symphonie wert. Und tönt scharf nach Peter Zumthor und seiner Kapelle San Benedetg. Nur etwas teurer.

Ruedi Beglinger, Allenwinden, 4. August 2022

Ukraine

Zum Artikel:
Related article

Die Diskussion um den weiteren Kriegsverlauf muss man nun auf der Grundlage der Erkenntnis stattfinden, das niemand der Ukraine zwei Woche Überlebenszeit gegen die russische Armee gegeben hat.
Ein halbes Jahr später ist es allerdings immer noch so, das sich die Russen mit ihrer haushohen Überlegenheit an Artillerie täglich bis auf die Knochen mit erheblichen Schwächen blamieren und die Ukrainer bewiesen haben, dass sie taktisch wesentlich besser als die Russen aufgestellt sind und sich noch weiter verbessern werden.

Boris Kerzenmacher, Frauenfeld , 3. August 2022

Der Heimat entfremdet

Zum Artikel:
Related article

Diese Gefühl der Entfremdung kenne ich zur Genüge!

Wir sind Ende 2011, auf Grund meiner Pensionierung nach über dreissig Jahren Ausland (Nord Afrika, Südamerika und China) in die Schweiz zurück gekehrt. Haben aber, nach nun bereits zehn Jahren, noch immer Mühe sich an die „neue Schweiz“ zu gewöhnen. Wir waren uns bewusst dass sich die Schweiz verändert hat, wie sich auch andere Länder konstant, auf die eine oder andere Art ändern. Obwohl es der Bevölkerung Mehrheitlich gut geht, und es an nichts fehlt, im Gegenteil, wir haben alles im Überfluss, wirdimmer geklagt, man will immer noch mehr vom Staat. Schlimmer noch, man beklagt sich über das „harte“ Leben hier, man müsse zuviel arbeiten, das Pendeln im ÖV sei nicht zumutbar ( keine Sitzplätze etc.) Warum gehen all diese, die sich selbst bemitleiden, nicht einmal für ein paar Jahre zum arbeiten in Länder die weniger weit als die Schweiz oder Europa sind, vielleicht würden sie dann die paradiesischen Bedingungen der Schweiz wieder etwas mehr schätzen. Ich finde das uns Schweizern etwas mehr Demut gut tun würde, denn wenn wir nicht aufpassen sind wir bald einmal nicht mehr ein bewundertes Land.

Freundliche Grüsse

Felix Muntwyler

Felix Muntwyler , Affoltern am Albis, 3. August 2022

Irak

Zum Artikel:
Related article

Die Welt geht stürmischen Zeiten entgegen. Der Irak und Sri Lanka nur der Auftakt. Wie schon beim arabischen Frühling gilt, Revolutionen werden in erster Linie aufgrund ökonomischer Verwerfungen gestartet, politische Änderungen können dann folgen, weil man das alte System als ökonomisch gescheitert ansieht. Beim arabischen Frühling waren es die Nachwehen der weltweiten Rezession. Heute hat man es mit den Folgen der ökonomischen Krise aufgrund der Pandemie zu tun, verstärkt durch den russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Während in den Industrieländern grosszügigste Programme die ökonomischen Folgen für die Bevölkerung abfederten, sind die wirtschaftlichen und damit einhergehenden Verwüstungen in ärmeren Ländern viel grösser als alles, was man in der Rezession 2008 / 2009 sah. Die Folgen werden entsprechend umfangreicher sein.

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld , 3. August 2022

offene Frage

Zum Artikel:
Related article

Danke für die differenzierte Rezension eines offensichtlich wichtigen Buches, das ich nicht kannte. Das Verhalten der Wehrmacht empört mich immer noch, weil sie sich zum Instrument des Nazi-Terrors "gefügt" hat, ein massloser und massenweiser Terror, der die "erwartbare" Terrorisierung der Soldaten durch die brutalen Fakten ihres Alltags weit überbot. Mir bleibt die Frage unbeantwortet aktuell: wie kann es gelingen, zu einer Verteidigungsarmee zu kommen, die die Selbstverteidigung eines Landes schützt vor einer Unterwerfung einer (vielfältig möglichen) Ideologie gegenüber. Im 2. Weltkrieg war zB. ein Teil unseres Offizierskorps bis in höchste Ränge selbst schon infiziert von der Nazi-Ideologie oder der Hitlerfaszination. M.A.W wie kann es gelingen, den äusseren Feind konsequent zu bekämpfen OHNE einer gefährlichen Ideologie im Innern des eigenen Landes politisch hilflos nachzugeben. Diesen Selbst"reinigungsprozess" gälte es vorzubereiten, weil er nicht mit Waffen geschehen kann, wenn die Führungsriege infiziert ist. Denn die Machtverhältnisse in einer Armee und die Machtversuchungen können den eigene Rechtsstaat von innen gefährden unter dem Alibi der Aussenverteidigung. Man sprach nicht von ungefähr damals von den Frontisten in den eigenen Reihen. Eine unheimliche Konstellation!
A. Imhasly

Andreas Imhasly, 5330, 31. Juli 2022

Schuh als Mittel der Weltpolitik

Zum Artikel:
Related article

Nicht zu vergessen: Nikita Chruschtschow, sowjetischer Parteichef in den Sechziger Jahren, hämmerte mit seinem Schuh auf die Brüstung an der Generalversammlung der Vereinten Nationen, um seinem Protest Ausdruck zu verleihen, eine einmalige geschichtsträchtige Geste.

Walter Emil Germann, Männedorf, 31. Juli 2022

Die Magie der Schuhe (und der Technologie..)

Zum Artikel:
Related article

So ein wunderbar humorvoller Artikel über die Magie eines Schuhes, mit einem Tiefgang sondergleichen beobachtet und beschrieben. Eine erfrischende Sonntags-Lektüre, inmitten trauriger Geschehnisse auf dieser Welt. Wobei, auf einer tiefen Ebene, stets das Suchtverhalten von uns Menschen mitschwingt mit der Frage: was lasse ich eigentlich alles mit mir machen? Und unausgesprochen auf Mephisto hinweist: Die Geister die ich rief, werd ich nicht mehr los.

Beat Schwab, Zürich , 31. Juli 2022

Pelosi

Zum Artikel:
Related article

Pelosi wird nicht hinfliegen. Sie betreibt
hauptsächlich Wahlkampf für die midterm elections. Die Begründung
für Absage der Reise wird lauten:
„ Sie leidet an COVID“

Henry Looser, Schöfflisdorf, 30. Juli 2022

Ukraine

Zum Artikel:
Related article

Je weiter Russland sich von einem Sieg gegen die Ukraine und einem Regierungswechsel in Kiew entfernt, desto verrückter werden die hilflosen Ankündigungen und Drohungen.
Mehr Waffen westlicher Bauart ist der Weg und das Ziel die Ukraine von den Russen zu befreien.
Der konsequente innere und äussere Zusammenhalt mit dem Westen ist dabei entscheidend.

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld , 30. Juli 2022

ist das ernst gemeint?

Zum Artikel:
Related article

"Dieser Werdegang der fünfzehnten Staatspräsidentin Indiens suggeriert eine Geradlinigkeit, wie sie in westlichen Demokratien immer wieder vorkommt. Im Fall dieser Adivasi-Frau ist sie alles andere als selbstverständlich."
"suggeriert eine geradlinigkeit", schon mal ein sehr seltsames bild; "wie sie in westlichen Demokratien immer wieder vorkommt", lese ich da richtig? sind westliche demokratien per se was besseres? sollte geradlinigkeit nicht ein durchgängiges phänome sein? jede demokratie muss erst mal an sich selber wachsen, und was immer wieder vorkommt: skandale, unsauberkaeiten, heimlichkeiten (in allen staatsformen notabene). vielleicht war der satz anders gedacht, aber diese art von beurteilung von vorkommen berührt mich wirklich ganz bitter.

nele pintelon, winterthur, 29. Juli 2022

Pressure

Zum Artikel:
Related article

Pressure!
From force of circumstances, Retter gesucht! Einer kam vom Männerheim, malte Postkarten. Der Andere schlief unter Brücken, ein Tagelöhner und sie beide wurden zu Götter ernannt. All dies in grosser Not! Ganze Gesellschaften hoch erregt, gefühlt am Abgrund. Solch scheinbar auswegslose Situationen enstehen oft auch durch äussere Einflüsse. Aus Zorn wird Wut und die Bereitschaft Heil zu ersehnen. Nur einer der vielen Wege in Richtung Verführung. Plötzlich entsteht Solidarität, gelegentlich aus Verzweiflung, man ist plötzlich zum Äussersten bereit. Nationale Sicherheit bekommt enorme Bedeutung, Patriotismus ist angesagt. Heute in dieser Zeit ist es jedoch anders" Think Global", Digital heisst die neue Bedrohung! So lange es uns geht,vielen auch gut geht erkennt man sie nicht und manche hoffen schon man erkenne sie, diese exorbitante Bedrohung, bevor es zu spät ist, meinte einer unserer Digitalexperten. ...cathari

claudia cathari, Zürich, 29. Juli 2022

Die Populisten ernst nehmen

Zum Artikel:
Related article

Philip Manow: Die Politische Ökonomie des Populismus, Edition Suhrkamp, Berlin 2018, 176 Seiten. Grundsätzlich verdienen die Populisten Anerkennung als ernsthafte politische Mitspieler. Ihre Ausgrenzung jedenfalls – so die Quintessenz von Manows Studie – löst gar nichts.

Alex Schneider, Küttigen, 28. Juli 2022

Eine Lektüre, die keine Ruhe lässt

Es ist mir ein Anliegen, Herr Corti für seinen Beitrag zu danken. Zwar habe ich "nur" die Ausgabe von 2008 von "Leben und Schicksal" in meiner Bibliothek, und dazu die von Herr Corti erwähnte Biografie. Dennoch kann ich die Lektüre von Wassili Grossmans Werken uneingeschränkt empfehlen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Lektüre von "Leben und Schicksal" nicht bis zur letzten Seite geschafft habe. Sein Werk, genauer, die Beschreibungen all dieser schrecklichen Zustände und Ereignisse hat mich so sehr aufgewühlt beschäftigt, selbst nachts, dass ich die Lektüre ab- oder wohl besser, unterbrach.

Das spricht allerdings nicht gegen das Werk. Im Gegenteil. Vielen Dank deshalb an Mario Corti, dass er sich nicht nur dieser Aufgabe unterwarf, sondern seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen gut verständlich und fundiert einer weiteren Leserschaft vermittelt.

Roland Gröbli, Dachsen, 24. Juli 2022

Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine aufnehmen

Zum Artikel:
Related article

Wichtig wäre es wenn unser Land Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland aufnehmen würde. Man schätzt, dass 300'000 Personen Russland auf Grund des Krieges in der Ukraine verlassen haben. Darunter sind auch Männer, die nicht Kriegsdienst leisten wollen. In den letzten Monaten haben auch 2000 Männer aus Belarus das Land verlassen, um nicht rekrutiert zu werden. Auch ungefähr 3000 ukrainische Kriegsdienstverweigerer haben allein in Moldawien Asyl gesucht. Wird das Europäische Parlament und der Europarat den Appell von Friedensorganisationen hören, und diese Kriegsdienstverweigerer und Deserteure unterstützen? Wird auch die Schweiz Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aufnehmen wie jetzt die Frauen und Kinder aus der Ukraine? Während dem Vietnamkrieg erhielten auch Kriegsdienstverweigerer aus den USA Asyl in der Schweiz. Einer von ihnen wohnte bei meinem Bekannten Hans Heinrich Zürrer in Zürich und konnte hier studieren.

Heinrich Frei, Zürich, 22. Juli 2022

Ukraine

Zum Artikel:
Related article

Wenn man die russischen Anstrengungen im Verhältnis zu den militärischen Erfolgen betrachtet, ist das Ergebnis für Russland ziemlich desaströs.
Für die NATO ist das eine nicht hoch genug zu bewertende Erfahrung.
Konventionell muss man vor Russland keine Angst haben.
Strategische Unfähigkeit gepaart mit extremen Verlusten machen die russische Armee konventionell nicht ebenbürtig, atomar ebenfalls nicht.
Die Ukraine wird wohl bald mit ihrer Südoffensive beginnen. Ob Russland dann noch Zeit hat sinnlos Wohnhäuser, Universitäten und Spitäler zu bombardieren? Dann wird wohl das passieren, was in Kiew passiert ist. Es kommt zu einer kopflosen Flucht vor den heranrückenden Ukrainern.

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld , 22. Juli 2022

Fakten - Gerüchte

Zum Artikel:
Related article

In dem inzwischen riesigen Heuhaufen an Informationen, Nachrichten, Meinungen, Pressemitteilungen im Kontext des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, ist dieser Artikel über das Gerücht als 'Kriegswaffe' ein wirklich goldener Strohhalm. Wir von der kleinen NGO "Journalisten helfen Journalisten" ( www.journalistenhelfen.org ) erhalten Tag für Tag so viele Informationen aus Kriegsgebieten ( auch ausserhalb von Europa ! ), dass man oft überfordert ist in der Differenzierung von Fakten, Gerüchten und/ oder Halbwahrheiten. Aber andererseits ist diese nebulöse, für viele Medienkonsumenten auch vollkommen verwirrende Nachrichtenlage eine große Herausforderung für den seriösen Journalismus 'alter Schule', dem das Unterscheiden von Fakten, Meinungen und raffinierter Kriegspropaganda das oberste Gebot professionelle Gebot ist. Mladen Vuksanovic', ein während der 'Balkankriege der neunziger Jahre' verstorbener Journalist hat in seinem "Tagebuch aus " ein dazu passendes Bekenntnis formuliert: "Ich bin ein professioneller und kein nationaler Journalist". Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser einem Dank für die Publizierung des ausgezeichneten Artikels über das "Gerücht als Komplizen des Krieges".
Carl Wilhelm Macke ( Basislager "Journalisten helfen Journalisten", München

Carl Wilhelm Macke, München, 20. Juli 2022

Fakten - Gerüchte

Zum Artikel:
Related article

In dem inzwischen riesigen Heuhaufen an Informationen, Nachrichten, Meinungen, Pressemitteilungen im Kontext des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, ist dieser Artikel über das Gerücht als 'Kriegswaffe' ein wirklich goldener Strohhalm. Wir von der kleinen NGO "Journalisten helfen Journalisten" ( www.journalistenhelfen.org ) erhalten Tag für Tag so viele Informationen aus Kriegsgebieten ( auch ausserhalb von Europa ! ), dass man oft überfordert ist in der Differenzierung von Fakten, Gerüchten und/ oder Halbwahrheiten. Aber andererseits ist diese nebulöse, für viele Medienkonsumenten auch vollkommen verwirrende Nachrichtenlage eine große Herausforderung für den seriösen Journalismus 'alter Schule', dem das Unterscheiden von Fakten, Meinungen und raffinierter Kriegspropaganda das oberste Gebot professionelle Gebot ist. Mladen Vuksanovic', ein während der 'Balkankriege der neunziger Jahre' verstorbener Journalist hat in seinem "Tagebuch aus " ein dazu passendes Bekenntnis formuliert: "Ich bin ein professioneller und kein nationaler Journalist". Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser einem Dank für die Publizierung des ausgezeichneten Artikels über das "Gerücht als Komplizen des Krieges".
Carl Wilhelm Macke ( Basislager "Journalisten helfen Journalisten", München

Carl Wilhelm Macke, , 20. Juli 2022