Leserbriefseite

Sie sehen hier immer die letzten 24 Leserbriefe, die nach redaktioneller Überprüfung freigeschaltet worden sind.

Falls Sie sich zu einem publizierten Leserbrief äussern wollen, gehen Sie zum entsprechenden Artikel und klicken auf «Leserbrief schreiben». Machen Sie in Ihrem Text deutlich, auf welchen Leserbrief Sie sich beziehen.

Möchten Sie der Redaktion von Journal 21 eine andere Mitteilung schicken, so benutzen Sie bitte den Button «Mail an die Redaktion» am Fuss der Startseite.

Leserbriefe


Die unmissverständliche Wahrheit

Zum Artikel:
Related article

Sehr geehrte Herr Hug, Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Ein Bericht, der unmissverständlich die Wahrheit widerspiegelt! Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich. Vielen Dank für Ihren Mut, dass endlich jemand in der Schweiz sagt, was Sache ist. Diese anbiedernde Zoll-Schleimereien und Zoll-Arschkriechereien unserer Politiker:innen und Wirtschaftsvertreter ist zum Kotzen. Niemand war und ist bereit, diesen Mr. President zu ignorieren! Alle waren sich selbst am nächsten, anstatt andere, gangbare Wege zu gehen. Selbst die auf Eigenständigkeit plagiierende SVP wurde sich untreu und verherrlicht diese unberechenbare Politik des Mr. President!
Freundliche Grüße
Erhard Andermatt

Erhard Andermatt , 9500 Wil SG, 12. Januar 2026

Gratuliere!

Zum Artikel:
Related article

Lieber Heiner Hug
Ich gratuliere Ihnen zu diesem Artikel. Er trifft genau.
Hoffentlich lesen ihn auch einige entscheidende Männer in Washington und Davos.
Beste Grüsse
Heinz Scheidegger

Heinz Scheidegger, Linescio, 12. Januar 2026

Schande

Der israelische Armeechef Joav Gallant sagte im Oktober 2023: "Ich habe eine vollständige Belagerung des Gaza-Streifens angeordnet. Es wird keinen Strom geben, keine Lebensmittel, keinen Treibstoff, alles ist geschlossen. - Wir kämpfen gegen menschliche Tiere, und wir handeln entsprechend".
Dank an Ignaz Staub und an Journal 21 für die Infos über die aktuelle Situation im Gaza. Auch die letzten Zeugen und Helfer sollen von dort verschwinden.
Das langsame Sterben der dortigen Bevölkerung geht weiter. Auch Europa und die Schweiz reagieren kaum darauf, dass renommierte Organisationen wie MSF oder Caritas aus dem Gazastreifen verdrängt werden.
Das ist eine Schande, die uns auf die Füsse fallen wird

Heinrich Trudel, , 12. Januar 2026

Monsieur le président, je vous fais une lettre que vous lirez peut-être

Zum Artikel:
Related article

Das transatlantische Sicherheitsnetz war schon immer ein Märchen, aber die Europäer glaubten es. Selber schuld. Sie hätten sich stattdessen ihres eigenen Verstandes bedienen können. Aber Mr. President, bleiben Sie bitte zuhause! Sonst muss man zusehen, wie mandie gesamte Wirtschafts- und Politikelite sich unterwürfig vor Ihnen verneigt, wenn auch nicht rein physisch. Ersparen Sie uns das!

Ruth Obrist, Zürich, 11. Januar 2026

[email protected]

Zum Artikel:
Related article

Lieber Heiner Hug, mit grosser Freude und Anerkennung habe ich heute Ihren mutigen Brief an den amerikanischen Präsidenten gelesen, der doch lieber zuhause
bleiben soll. Klare Worte innerhalb der Schweizer Medienlandschaft, die ich als Deutscher, der seit 5 Jahren berufsbedingt in Zürich lebt in Gesprächenund der öffentlichen Meinung leider vermisse.
Mit herzlichem Dank,
T. Velten.

Till Velten, Zürich/Berlin, 11. Januar 2026

Mr. President, bleiben Sie zu Hause!

Zum Artikel:
Related article

Sehr geehrter Herr Bundesrat Cassis, sehr geehrter Herr Bundesrat Jans,
Dieser offene Brief von Heiner Hug, ehemals langjähriger Chefredaktor der Tagesschau von SRF, spricht aus, was Sie, zumindest wenn Sie alleine sind, genauso denken und fühlen dürfen.
Ich lege Ihnen diesen offenen Brief ans Herz. Unsere Pressefreiheit lebt.
Viele gute Wünsche für Ihren schwierigen Alltag.
Thomas Schnyder

Thomas Schnyder, Zollikerberg, 11. Januar 2026

Bravo !

Zum Artikel:
Related article

Gehört in jede Schweizer Zeitung damit die Bevölkerung endlich sieht wer noch ein Rückgrat hat und wer nicht. Es ist an der Zeit endlich Farbe zu bekennen und auch im Alltag Position zu beziehen.

Marc Seiler, Basel, 11. Januar 2026

Bingo

Zum Artikel:
Related article

Danke, Heiner! Das war Klartext.
Sollte er trotz deiner Ausladung kommen, müssen wir uns leider wieder gefasst machen auf seine unsäglichen Sprüche, aber auch auf die unterwürfigen Kotaus von Politikern und Wirtschaftsgrössen aus aller Welt. Keiner hat den Mut, Klartext zu reden und ihn auf seine menschenverachtende Sprache und auf seine Widersprüche hinzuweisen. Also: soll er doch zuhause bleiben und uns das Theater um ihn ersparen.

Othmar Eigenmann, Otelfingen, 11. Januar 2026

Klare Worte.

Zum Artikel:
Related article

Lieber Heiner Hug, klarer kann man es nicht formulieren! Sie sprechen mir aus dem Herzen. Gratuliere. Ich habe immer gemeint, ein Präsident sei dazu da Probleme zu lösen, statt sie zu kreieren. Er soll doch an dem Tag in den USA bleiben und Golf spielen. Oder überhaupt nur noch Golf spielen, das kann er offenbar.

Max Weber, Cureglia, 11. Januar 2026

Gut formulierte Tatsachen!

Zum Artikel:
Related article

Grossartig, H.H.! Sie sprechen mir aus, Herz, Seele und Verstand. "Mr. President, bleiben Sie zuhause. Das ist das Klügste, was Sie tun können! Alles andere, insbesondere unnötige Reisen müssen Sie unbedingt unterlassen!"

Catherine Wehren Staehelin, Basel, 11. Januar 2026

Danke!

Zum Artikel:
Related article

Sehr geehrter Herr Hug,

was für ein großartiger offener Brief!!!
Ich lese eigentlich alle Artikel im Journal 21 mit großem Interesse, aber Ihre Beiträge sprechen mir immer aus der Seele.
So kann ich immer wieder nur „danke“ denken und fasse es nun auch endlich mal in Worte.

Mit den herzlichsten Grüßen sowie meinen besten Wünschen für das noch junge Neue Jahr!
Isa Speer-Nebelung

Isa Speer-Nebelung, Langenhagen, Deutschland, 11. Januar 2026

Die alten Schleichwege

Zum Artikel:
Related article

Nachdem das Elsass wieder einmal deutsch gemacht wurde waren vorallem Zwangsverpflichtete, die keine Lust hatten bei den Deutschen verheizt zu werden dankbar darum. Nachdem der Übergang Lysbüchel geschlossen wurde, war auch eine Route über die Grenzmauern in der heutigen Rue d'Allschwil bekannt; die Bewohner liessen nachts die Türen offen damit die Leute durch den Garten direkt über die Grenzmauer auf die Schweizer Seite kamen. Am Morgen dann teilweise per Tram an den Bh SBB, mit dem Zug nach Delle und Anschluss an die Forces françaises libres.

Marc Seiler, Basel, 11. Januar 2026

Blockrandüberbauungen, menschlich und ökologisch besser als Hochhäuser

Zum Artikel:
Related article

Fabrizio Brentini schreibt: «Wegen Bevölkerungswachstum und der Forderung nach Verdichtung muss vermehrt in die Höhe gebaut werden.»
Ökologisch weisen Hochhäuser gegenüber liegenden Gebäuden eine negative Bilanz auf. Sowohl die graue Energie, also die nicht erneuerbare Energie, welche für die Produktion der Bauteile, den Transport und den Bau aufgewendet werden muss, als auch die CO2-Bilanz eines Hochhauses sind im Vergleich zu niedrigeren Bauten um ein Vielfaches höher.
Gegen den Bau von Hochhäusern spricht die Energiebilanz. Die Stadt Zürich hat die 2000-Watt-Gesellschaft in ihrer Gemeindeordnung verankert. Der Bau von Hochhäusern widerspricht dieser Vorgabe jedoch massiv aufgrund ökologischen
Hochhäuser führen zu einer weiteren Gentrifizierung. Denn der Wohnraum wird hier infolge der hohen Baukosten viel teurer als in flacheren Bauten. Das macht die Wohnungen für weniger gut Verdienende unerschwinglich.
Zudem wird der verfügbare Wohnraum pro Stockwerk bei Hochhäusern mit zunehmender Höhe immer kleiner, weil die für die Erschliessung notwendige Fläche durch Treppenhäuser, Lifte, Haustechnik und Brandschutz immer grösser werde. Der Ausnützungsgewinn geht dadurch wieder verloren.
Für Kinder sind Wohnungen in Hochhäusern ohnehin nicht geeignet.
Blockrandüberbauungen wären eine Alternative. Die Ausnützungsziffer einer Blockrandbebauung ist meist dieselbe wie bei Hochhäusern, Graue Energie, CO2-Emissionen und Baukosten aber wesentlich tiefer.

Heinrich Frei, 8050 Zürich, 10. Januar 2026

Das Völkerrecht ist tot; nur die Schweiz hält sich pingelig daran!

Zum Artikel:
Related article

Die Übergriffe der USA auf fremde Staaten zeigen, dass sie sich nur ans Völkerrecht halten, wenn es ihnen passt. Auch die EU verstösst gegen das Völkerrecht, wenn sie Anlagegewinne aus dem russischen Vermögen, das innerhalb der EU nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine «eingefroren» wurde, dafür verwenden will, Waffen für die Ukraine zu kaufen.

Der bürgerliche Mainstream brüstet sich seit Jahrzehnten damit, Wächter von Prinzipien und Werten wie das Völkerrecht zu sein, verhüllt sich hingegen im Schweigen oder akzeptiert zynische Machtpolitik. Er tauft sie dann einfach in «Realpolitik» um.

Alex Schneider, , 9. Januar 2026

Verdecktes Motiv?

Zum Artikel:
Related article

"Das riesige Seltenerd-Projekt Kuannersuit/Kvanefjeld in Südgrönland unweit des Städtchens Narsaq wurde gestoppt, weil als Nebenprodukt Uran angefallen wäre..."
Sieht so der "Zugriff auf strategische Rohstoffe" aus? So sehen doch Hindernisse aus, oder nicht? Diese weg haben zu wollen, ist wohl kaum ein "verdecktes Motiv".

Fritz Burkhalter, , 9. Januar 2026

Crans-Montana: Unverständnis über Ihren Bericht

Mir ist das Erstaunen in Ihrem Brief unverstaendlich.
Ich habe als Deutscher eine Neubauwohnung in Locarno gekauft, die an vielen Stellen den Brandschutzrichtlinien, der SN Norm und den SIA verstößt. Es gibt keine Pruefberichte, keine stat. Berechnung oder Abnahmeprotokolle, und wenn sind diese voller Fehler. Hinweise auf Fehler werden ignoriert.
Sämtliche Reklamationen bei der ESTI, der Stadtverwaltung, der Feuerwehr, der Staatsanwaltschaft, der Hausverwaltung liefen ins Leere. Stattdessen wurde auf den Zivilrechtsweg verwiesen. Neben 20.000 Euro Anwaltsgebühren konnte bisher bei einer Justiz, die Klage- und Maengellisten nicht zur Kenntnis nimmt, nichts erreicht werden. Einer verweist auf den anderen, geändert wird gemäß der VKF Vorschriften nichts. Andere Eigentümer verkaufen ihre Wohnung und betrügen den nächsten Eigentümer.
So ist die Schweiz: ein einziges Betrugssystem, gedeckt von der Schweizerischen Justiz.
Ich bin nach Mexiko gezogen und warte auf die naechste Katastrophe in Locarno....

Xaver Miller , San Miguel de Allende, México, 9. Januar 2026

Gute Uebersicht zu Iran

Zum Artikel:
Related article

Ich möchte mich für die äusserst gute, detailreiche Uebersicht über die weltweiten politischen und materiellen Zusammenhänge der "Islamischen Republik" Iran mit dem Rest der Welt bedanken. Selten habe ich sowas gelesen. - Vielleicht kann so ein Verrückter wie Trump doch noch etwas gutes bewirken! Meine Hoffnung ist auch dass die Iraner bei einem Umsturz diesmal nicht allein gelassen werden.

Jo Sut, , 9. Januar 2026

Zwei Briefe schreiben

Wenn wir schon einen Berief an die us-amerikanische Botschafterin schicken, schreiben wir gleich auch einen an den Präsidenten des Schweizerischen Bundesrates. Dort drin erinnern wir die Mitglieder des Bundesrates daran, dass wir von ihnen erwarten, nicht nur dann vom Hochhalten der Demokratie in der Schweiz zu reden, wenn es bequem ist und damit geprahlt werden kann, sondern dass sie das auch tun in unbequemen und deshalb umso wichtigeren Situationen. Anstatt nach einem Gespräch emotionslos in die Mikrophione zu sagen, dass es "konstruktiv" war (was auch immer das heisst und für wen auch immer), wäre es mutiger zu berichten, dass man sich klar für die Prinzipien von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht einsetzte. Das darf nicht in einem Nebensatz geschehen, sondern muss Thema sein. Der kranke Mann am Potomac wird sich ärgern und er wird nicht verstehen, wovon die Rede ist, aber gehört hat er es und mit ihm weitere Anwesende.
Natürlich ist es absolut richtig, dass es besser wäre, sich mit gleichgesinnten Ländern zusammen zu tun, aber leider pflegen alle Länder zuerst ihre eigenen Wunden. Dabei ist man stärker und überlebensfähiger, je grösser und einiger man ist. Dieses Prinzip der widerständigen Stärke versteht man sogar in Washington.
Bernhard Graf

Bernhard Graf, Arogno, 8. Januar 2026

knallharte Machtpolitik wie im 19. Jh

Zum Artikel:
Related article

Ich glaube die Russen sind wie alle anderen damit beschäftigt, die neue Situation zu evaluieren. Die USA haben zusammen mit den Briten einen russischen Tanker in internationalen Gewässern vor GB gekappert und US-Truppen haben sich auf den Färöer-Insel, die zu Dänemark gehören, festgesetzt. Trump hat vor einigen Tagen angekündet, das Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine zu übernehmen (für Kryptomining der USA). Die Ostukraine wird Russland zufallen, die Westukraine nicht den Europäern/EU (ausser die Kosten) sondern für die Ausbeutung den Amerikanern, wie Gesamteuropa, Grönland wird als nächstes dran sein. Besonders ärgerlich sind die Briten, die nach dem EU-Austritt ein doppeltes Spiel spielen. Die offizielle Erklärung zu der Brexitabstimmung ist zweifelhaft, weil es in einer parlamentarischen Demokratie keine Volksabstimmungen gibt, schon gar nicht zu solch wichtigen geopolitischen Fragen. Den Briten sollte man die Bedingung stellen, ob sie wieder zu Europa/EU gehören wollen, oder ob sie als Juniorpartner zur neoimperialistischen Trump-USA gehören wollen. Die Kanadier stellen sich gegen die USA. Hugs Analyse stimme ich zu, Trump geht es nicht um Multipolarität oder um die Vergangene globale Hegemonie (zu schwach), sondern um Bipolarität, wobei sie die gesamte "westliche" Welt (amerikanischer Kontinent, Europa, naher Osten, Afrika und Teile Asiens) als ihr Besitztum betrachten. Längerfristig sind die USA aber auch dazu zu schwach. Europa muss autonom werden.

Samuel Spalinger, , 7. Januar 2026

Brandkatastrophe in Crans-Montana

Zum Artikel:
Related article

In der Schweiz ist es üblich, dass Brandschutzkontrollen protokolliert und archiviert werden. Dem kontrollierten Betrieb wird ein Doppel des Protokolls ausgehändigt. Es spricht Bände, dass selbst Tage nach der Katastrophe weder die Gemeinde Crans-Montana noch die Barbetreiber mit dem Protokoll der letzten Brandschutzkontrolle an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Thomas D. Albert, , 5. Januar 2026