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Basta

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Sehr geehrte Frau Walter
Die Sache ist etwas komplizierter. Berlusconi wurde nicht nur angeklagt, wie Sie schreiben, sondern am 24. Juni 2013 zu sieben Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. In erster Instanz. Seine Anwälte legten Berufung ein. Am 28. Juli 2014 sprach der Appellationsgerichtshof in Mailand mit zwei zu einer Stimme Berlusconi frei. Am 29. November 2014 legte die Staatsanwaltschaft Berufung gegen das zweitinstanzliche Urteil ein. Am 10. März 2015 sprach der Kassationshof, Berlusconi endgültig frei.

Das damals minderjährige Escort-Girl Karima el-Mahroug, genannt Ruby, beteuerte immer wieder, sie habe keinen Sex mit Berlusconi gehabt.

Natürlich glaubt das in Italien niemand. Es ist «offensichtlich», dass Berlusconi ein sexuelles Verhältnis mit ihr hatte. Es ist ebenso «offensichtlich», dass Ruby von Berlusconis Anwälten bearbeitet und mit viel Geld zum Schweigen gebracht wurde. Aber: Was «offensichtlich» ist, zählt eben im seriösen Journalismus nicht. Es zählt, was das letztinstanzliche Gericht entschieden hat.

Zu den journalistischen Maximen gehört, dass man nur jemanden eines Vergehens bezichtigen darf, wenn ein entsprechender Gerichtsentscheid vorliegt. Dieser letztinstanzliche Entscheid lautet: Freispruch.

Deshalb dürfen wir nicht sagen, Berlusconi habe Sex mit Ruby gehabt. Mit dem Ausdruck «ist ihr sehr nahe gekommen» macht sich doch jeder vernünftige Mensch einen Reim daraus, ohne dass wir den journalistischen Kodex verletzen. MfG Heiner Hug

Heiner Hug, Zürich, 22. Januar 2022

Sex mit Minderjährigen

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Herr Berlusconi ist Minderjährigen nicht „nahe gekommem“, er wurde wegen Sex mit Minderjährigen angeklagt.
Bei diesem Thema sind klare Worte angesagt!
Freundliche Grüsse

Edith Walter, Basel, 21. Januar 2022

Putins vielschichtiges Powerplay

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Den Artikel finde ich sehr ausgewogen. Er berücksichtigt m. E. alle relevanten und wesentlichen Aspekte. Man mag zu Putin stehen wie man will, aber der Westen, respektive die NATO verfolgt mit Sicherheit auch ihre strategischen Ziele.
Die Wiedervereinigung Deutschlands und den damit verbundenen Fall des Eisernen Vorhangs hätte der Westen auch durchaus anders honorieren können, als die NATO bis an die Grenzen Russlands auszudehnen. Da hat man seinerzeit doch viel Fingerspitzengefühl und Verständnis für die andere Seite vermissen lassen. Das Machtdenken scheint immer noch tief verwurzelt zu sein.

Dieter Gehring , , 21. Januar 2022

Filmtage by by

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Bravo Alex Bänninger -
Anita hatte tatsächlich eine tolle Arbeit gemacht. Ich werde die Solothuner Filmtage (nach mehr als 50 Jahre - ich war zum ersten Mal im Jahr 1967 dabei) boykottieren. Zum Text eine kleine kritische Bemerkung : nicht nur fehlt die Romandie in den Gremien, soviel ich weiss fehlt auch die Svizzera italiana und romancia.
tiziana mona

tiziana mona , 6775 Ambrì , 20. Januar 2022

Hysterie als Selbsterfahrung

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Das Problem ist nicht nur Djokovic, sondern auch seine Fans und die wirtschaftlichen Profiteure, welche das Kreischen der jubelnden Menge in ihren Gewinn verwandeln. Oder verwandelten. Und alles als Sport verkaufen. Verkaufen eben! Jeder Lehrer oder jede Pflegefachkraft leistet mehr fürs Gemeinwohl. Ist aber dem Krokodil von Lacoste egal.

Rudolf Beglinger, Allenwinden, 20. Januar 2022

Erschreckende Parallele

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Es besteht bei allen sonstigen Unterschieden eine erschreckende Parallele zwischen Italien und den USA: Zwei "dirty old men" haben nicht begriffen, dass ihre Zeit vorbei ist; Und was fast noch schlimmer ist: Es gibt tatsächlich noch Leute, die sich diese zwei wieder an der Macht wünschen.

David Baumann, Zürich, 19. Januar 2022

Reformen in der Schweiz: Unter Erfolgsdruck gesetzt schaffen wir auch das!

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Die Schweizer:innen sind nicht die besseren Menschen, sie haben nur das bessere System. Wohlstandsverblendung, Dekadenz, das Fieber des Übermuts, aus der kleinen Schweiz heraus die Welt retten zu wollen: Das «Unbehagen im Kleinstaat» greift immer dann um sich, wenn es den Schweizer:innen zu gut geht, wenn sie sich den Luxus glauben erlauben zu können, nicht mehr über die Wurzeln ihres fragilen Wohlstands nachzudenken.

Alex Schneider, Küttigen, 18. Januar 2022

Die Lust am Untergang

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Der Artikel ist ausgezeichnet.Gratulation !
Eigentlich alles gesagt,was es ueber diese eigenartige Odyssee in Australien zu sagen gibt.
Als Maertyrer und als Held eignet sich dieser "Djoker" in keinster Weise.
Er hat tatsaechlich die Bodenhaftung voellig verloren.
Die Welt braucht offensichtlich Helden.
Wir haben auch unseren Wilhelm Tell.
Angestaubt zwar seit Jahrhunderten ,aber bei den nationalen Rechten funktioniert er immer noch auf praechtige Weise.
Schiller hat uns mit seinem Drama einen Baerendienst erwiesen.Seine Sinnsprueche
wie "Der Starke ist am maechtigsten alleine" sind Gift in den falschen Haenden.
Populisten schnalzen dabei mit der Zunge....

ROLF NEFF, Belo Horizonte Brasilieln, 16. Januar 2022

Machs na!

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Vom verdrängten Vormachen und Nachmachen.
Carl Bosshard "Machs na"
Alltag! Eine kompetente Person steht oder sitzt vor dir, versucht dir etwas beizubringen, will dir neues vermitteln und gibt sich Mühe! Kannst du es begreifen und annehmen? Wage zu fragen, habe Mut nachzufragen, werde kurzezeit Eins mit dieser Person, sie katapultiert dich in die Tiefen irgend einer aktuellen Materie. Plötzlich begreifst du, hast Momente auf gemeinsamer Ebene. Fortschritt dann die nächste Stufe, der nächste Level, nur so geht`s. Es gibt viele Wege nach Rom, alleine verläuft man sich gerne. Kompetente kennen Abkürzungen, zeigen einfachste Wege zum Ziel und dann kannst du weitermachen, experimentieren, zufügen, neues kreieren oder es halt nur als Werkzeug benutzen. Ob nun Steve Jobs, Steve Wozniak oder R.G. Wayne, Evolution funktioniert so. Nachmachen und versuchen es besser zu machen! Hinschauen, verstehen und dann weiterentwickeln. Als Erstes muss man genau zuhören, versuchen es zu verstehen und Bestehendes anschauen. Eventuell annehmen und dann ohne Skrupel weiterentwickeln, so müsste es eigentlich immer gehen! Risiko ist dann schon angesagt, Erfolg steht oft in den Sternen. Und wenn du wieder einmal am Boden liegst, aufstehen, nochmals probieren, so oder halt anders.
Lieber Herr Bosshard, ich mach es jedenfalls so, mit vielen Beulen und Schrammen, immer unterwegs um zu lernen. Lernen hört nie auf! ...cathari

claudia cathari, Zürich, 15. Januar 2022

Russland und Alaska

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30. März 1867 ist ein geschichtsträchtiges Datum. Russland verkauft Alaska an die USA. Ein erkleckliches Stückchen Land auf dem nordamerikanischen Kontinent. Zum damaligen Schnäppchen-Preis von 7.2 Millionen Dollar. Von den vorhandenen Bodenschätzen wusste noch niemand etwas. Ab ca. 1750, also für etwa 100 Jahre, besiedeln Russen Alaska und betrieben zunächst die äusserst lukrative Pelzjagd. Dann ist der Seeotter fast ausgerottet. Die Kolonie wird weniger attraktiv, Russland verliert den Krimkrieg und ist politisch und finanziell geschwächt. Also beschliesst Russland, Alaska loszuwerden.

Stellen Sie sich vor, Alaska wäre noch heute russisches Territorium? Nicht auszudenken, wie viele Probleme sich heute gar nicht mehr stellen würden.

George Zimmermann, , 14. Januar 2022

Kein Ausbau der Medienförderung!

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Viele Menschen besitzen ein Zeitungsabo, bezahlen also dreifach: das Abo ihrer Wahl, die SRF-Gebühren und die indirekte Medienförderung, die es schon lange gibt, über Steuern. Die Zuschüsse weiter auszubauen ist darum ein schlechter Witz.

Alex Schneider, Küttigen, 11. Januar 2022

Händedruck mit dem Präsidenten

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Die Neumächtigen: Dieses Wort gefällt mir viel besser als das ausgelutschte Wort ELITEN, das für mich eine ganz andere Bedeutung hat. Wir sollten solche Bedeutungswandel nicht einfach übernehmen.

Peter Thomen, Basel , 8. Januar 2022

Neu-Mächtigen

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Dieses Wort gefällt mir viel besser als das ausgelutschte Wort ELITEN, das für mich eine ganz andere Bedeutung hat. Wir sollten solche Bedeutungswandel nicht einfach übernehmen.

Peter Thommen, Basel, 8. Januar 2022

Atommächte wollen von dem Vertrag für ein vollständige Verbot von Atomwaffen nichts wissen

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Die fünf offiziellen Atomwaffenmächte haben sich wieder gegen eine Weiterverbreitung von Atomwaffen ausgesprochen. Auf der anderen Seite rüsten sie atomar auf und wollen von dem Vertrag für ein vollständige Verbot von Atomwaffen nichts wissen. Seit dem 22. Januar 2021 ist das Atomwaffenverbot universell gültiges Völkerrecht.
Die Schweiz beteiligt sich auch am lukrativen Geschäft mit Atomwaffen wie an ebenso profitablen Investitionen in Konzerne die konventionelle Rüstungsgüter herstellen, die unter anderem im Krieg im Jemen zum Einsatz kommen. Laut ICAN, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Friedensnobelpreisträger 2017) betrugen die Investitionen von Schweizer Geldhäusern in Atomwaffenproduzenten im November 2021, 4'883 Mio. US-Dollar. Pro Kopf der Bevölkerung gerechnet steht die Schweiz damit mit 554,8 US-Dollar an fünfter Stelle mit ihren Investitionen in Firmen die nukleare Sprengkörper herstellen.
Seit der Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) vom 1. Januar 2013 würde es ein gesetzliches Finanzierungsverbot von verbotenen Waffen geben. Darunter fallen auch Atomwaffen, welche in Art. 7 Abs. 1 lit. a KMG aufgeführt sind». SR 514.51 (admin.ch)
Regieren eigentlich die Banken die Schweiz, dass Milliarden in Rüstungskonzerne investiert werden «dürfen» die Atombomben produzieren, was klar verboten wäre?
Immerhin: Die Eidgenossenschaft hat sich 1988 endgültig auf das geheime Programm verzichtet eigene Atombomben zu beschaffen.

Heinrich Frei, CH-8050 Zürich, 6. Januar 2022

US-Spitzendiplomatie

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Wenn ich mich richtig erinnere, hat auch Obama Russland einmal verächtlich als "Regionalmacht" bezeichnet.
Zur Beobachtung von Frau Tagliavini: Lümmelhaftes Benehmen ist nicht strafbar, so folgenschwer es in sich manchen Fällen auswirken mag. In einer Welt, in der es mit rechten Dingen zuginge, gäbe es aber genügend andere Gründe, um Leute wie Cheney und Rumsfeld vor den International Criminal Court zu bringen.

Peter Egloff, Zürich, 6. Januar 2022

Identität Schweiz zerbröselt!

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Nur wer alt ist und hinsehen will, kann erkennen, dass die schöne Landschaft Schweiz und die verschiedenen Eigenarten der Schweizer Bevölkerung langsam aber stetig unter dem Druck der Internationalisierung zerbröseln. Hab mich schon in manchem Bahnhof gefragt, in welchem Land ich mich eigentlich befinde.

Alex Schneider, Küttigen, 4. Januar 2022

Unser Hund

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"Natürlich wissen wir, dass Saddam Hussein ein Hund ist, aber er ist unser Hund", so äusserte sich ein bekannter amerikanischer Politiker als der irakische Diktator noch die Interessen der westlichen Welt vertrat.
Das lässt sich auch auf den ägyptischen Diktator und andere Potentaten übertragen. Unter anderem verhindert die ägyptische Diktatur auch Fluchtbewegungen Richtung Europa und wird dafür grosszügig u.a. mit Waffenlieferungen bezahlt.
Brutale Unterdrückungen werden erst dann benannt und in den Vordergrund gerückt, wenn Diktatoren, nicht mehr die Interessen der Mächtigen vertreten.

Heinrich Trudel, 8707 Uetikon am See, 3. Januar 2022

Die Kränkungen Putins

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"Dass Spitzenpolitiker bei ihren politischen Entscheidungen von persönlichen Kränkungen gesteuert sein können, wollen wir alle wohl nicht akzeptieren", schreibt Erich Gyslin. Doch. Auch Spitzenpolitiker sind Getriebene ihrer Erfahrungen der Vergangenheit. Und oft unfähig ihr daraus resultierendes Wirken zu analysieren. In Sachen ihrer psychologischen Mechanik sind sie so entwickelt wie Kinder. In Kombination mit Macht kann das tödlich sein für Hunderttausende. Leider. Weil die Hunderttausende in die gleiche Falle tappen.

Rudolf Beglinger, Allenwinden, 28. Dezember 2021

Gescheiter ist. Aber was?

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Der Umgang mit den Drogen ist eine Katastrophe, weil die Politik unfähig ist, sich der sich stellenden Probleme anzunehmen. Cannabis ist nicht nur harmlos, sondern kann lang anhaltende psychische Probleme hervorrufen. Bitte informieren vor dem Konsumieren. Und das Kokain ist nicht nur Partydroge, die Banker zu Höchstleistungen treibt auf Kosten der Arbeiter, sondern es zerstört in Südamerika ganze Gesellschaften, weil die Nordamerikaner und die Europäer nicht fähig sind, ihren Konsum so zu organisieren, dass die Kriminalität und das Blutvergiessen weg bleibt. Neben der Pandemie ein weiteres Versagen der Politik.

Rudolf Beglinger, Allenwinden, 28. Dezember 2021

NZZ als Katalysator der liberalen Selbstverantwortung fürs Ego

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Eric Guyer schreibt nicht, was ist, sondern was in gewissen Kreisen in Deutschland gerne gelesen wird. Friedrich Merz wird ihm beipflichten. Und der Deutschlandfunk wird ihn zitieren in der Presseschau um 12.50 Uhr. Als Stimme des Nachbarn im Süden. Und vielleicht abonnieren Konservative das Blatt der Unternehmer und der Finanzindustrie, die froh sind um die radikal-liberale Stimme ohne soziales Gewissen aus der Schweiz. Es geht um Abonnenten$Innen.

Rudolf Beglinger, Allenwinden, 28. Dezember 2021

Weltinnenpolitik

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Für die NZZ ist Aussenpolitik reine AUSSENHANDELSPOLITIK, mehr braucht es ja auch nicht für Geschäfte, gleich welcher Art und in welchem Kontext, siehe Konzernverantwortungsinitiative. Dem Chefredakteur der NZZ ist verständlicherweise suspekt, wenn bei der Betrachtung und insbesondere der Beurteilung geschäftlicher Vorgänge Aspekte Beachtung finden könnten, welche über eine blosse Gewinnwürdigung hinausgehen.

Oscar Gröflin, 6390 Engelberg, 28. Dezember 2021

Dämonisierung der Grünen?

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Danke für die Entzauberung der beschworenen Weltkatastrophe (hat der CR Gujer zuviel Apokalyptik gelesen in der Adventszeit, in der die Endzeit grosses Thema ist?). Ist es bei ihm ein Reflex auf sein eigenes jahrelanges (!) CDU-Bashing, dass er jetzt nach der Niederlage der CDU die Dämonen beschwören muss, die mit der neuen Koalition Deutschland in den Ruin reiten. Dabei könnte ihn doch der haushoche Sieg von Merz trösten, der ihm die Sympathie für die AfD erspart. Es ist eine weitere Eskapade dieses Chefredaktors, der sich immer mehr zum Wortführer eines ideologisch harten Liberalismus (Anti-staat/de-regulierte Wirtschaft/verruchter Sozialstaat....) stilisiert, im Schielen auf die europaweit erfolgreichen Rechten (inkl. ihre Extreme). Es führt zum Schaden in unserer politischen Realität, wenn eine führende Zeitung in diesem extremen Sinn zum Weltanschauungs-Blatt wird.

Andreas Imhasly, Bad Zurzach, 27. Dezember 2021

Hungerwaffe

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Besten Dank an Erich Gysling.
Hunger und Boykotte töten. Im Irak bewirkten die Sanktionen den Tod von hunderttausenden unschuldigen Menschen. Das gilt auch jetzt wieder für Afghanistan. Ein für die dortige Hilfe zuständiger Chef von Caritas sagte kürzlich, nicht die Taliban seien das grösste Hindernis für die Hilfe an die Hungernden, sondern der Boykott durch die USA. NGOs werden juristisch bedroht, Hilfsgüter zu importieren und zu verteilen. 10 Milliarden Dollar Afghanisches Geld, das für die Hilfe dringend benötigt würde, ist durch die USA blockiert. Wird jetzt nach über 40 Jahren Krieg, Leid und Zerstörung in Afghanistan noch die verbrecherische Hungerwaffe eingesetzt?

Heinrich Trudel, , 26. Dezember 2021

Bancomatensprenger und Überfälle auf Geldtransporte: Haben wir das dem Schengen-Abkommen zu verdanken?

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Bancomatensprenger und Geldtransporträuber sind wohl in den meisten Fällen Kriminaltouristen. Warum werden Geldtransporte nicht von der Polizei begleitet? Warum versagt bei der Zunahme der Delikte mit Kriminaltouristen „Schengen“ auf der ganzen Linie? Warum werden nicht wieder eigenständige Grenzkontrollen eingeführt?

Alex Schneider, Küttigen, 24. Dezember 2021