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Leserbriefe


Das Misstrauen der Italiener hat Gründe

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Abgesehen davon, dass die Staatsanwaltschaft bisher keinen kompetenten Eindruck gemacht hat, erinnert man sich in Italien wohl auch an die Katastrophe von Mattmark.
Vor 60 Jahren starben in der Barackensiedlung der Baustelle des Mattmark-Staudammes 88 Menschen unter einer Eislawine. Viele von ihnen waren italienische Arbeiter. Es war bekannt, dass der Standort der Baracken nicht sicher war. In den nachfolgenden Gerichtsverhandlungen wurde jedoch entschieden, dass niemand an der Katastrophe schuld gewesen sei. Das Urteil löste in Italien grosse Empörung aus, meines Erachtens zu Recht.

Daniel Heierli, Zürich, 29. Januar 2026

Zwischen Zweifel und Form

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Dreharbeiten zum Film "Das gefrorene Herz" von Xavier Koller prägte mich nachhaltig. Danke für die dringend notwendige Aufklärung. Putin und Trump haben Exemplarisch vorgeführt, zu was bornierter Wahn führt.
Andres Zaugg

Andres zaugg, 4852 Rothrist, 27. Januar 2026

Vielen Dank für diesen Text

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Das Intelligenteste, das ich seit langem gelesen habe. Nicht von irgendwelchen Ideologien geprägt, sondern die Realitäten anerkennen wie sie sind. Wunderbar, dass er Trump nicht erwähnt und sich auf die Sachlichkeit einer logikgestützten Vernunft beschränkt, die ohne ideologische Scheuklappen auskommt. Es wird ein harter Weg von der Idiotie Trumps und seiner egoistischen Rüppel wegzukommen oder von Berufsverbrechern wie Putin, Xi Jinping u.a. und von sämtlichen Religionen.

Marc Seiler, Basel, 25. Januar 2026

Carney und die Schweizer Politik

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"Man kann nicht in der Lüge des gegenseitigen Nutzens durch Integration leben, wenn die Integration zur Quelle der eigenen Unterordnung wird." Dieser Satz in Carney's Rede richtet sich an Politiker in jedem Land - auch an den Schweizer Bundespräsidenten und seine Vorgängerin.

Werner Kuhn, Lissabon , 25. Januar 2026

Es wäre endlich Zeit, sich von der unterwürfigen Haltung zu verabschieden

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Vielleicht kommen die Europäer ‚dank‘ des Europa-Bashings des amerikanischen Präsidenten Trump endlich auf die Welt! Es war ja jämmerlich, sich seit Jahrzehnten mitansehen zu müssen, wie sehr sich die Europäer vor Amerika in den Staub warfen.

Ruth Obrist, Zürich, 25. Januar 2026

Ausgewogen und konstruktiv

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Eine der besten Reden eines Politikers, die ich gelesen habe. Sehr viel Lebensweisheit, aber auch Mut spricht daraus. Da kann man nur hoffen und wünschen, dass das auch in die Tat umgesetzt wird.

Dieter Gehring , , 25. Januar 2026

Wenigstens ein Politiker in Davos, der Rückgrat hat und nicht vor Trump buckelt!

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Der kanadische Premier Carney war der einzige namhafte Politiker, der - ohne Trump mit Namen zu nennen - das Rückgrat hatte, dessen unverantwortliche Machtpolitik zu geisseln und nicht vor diesem krankhaften Narzissten, der sich wie ein verzogenes Kind verhält, buckelte. Dafür hat er allergrößten Respekt verdient.

Björn Luley, Frankfurt Main, 24. Januar 2026

Wenn nur auch wir aufwachen würden

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Eine ausserordentliche Rede eines Regierungschefs. Ich bin dankbar, dass es doch den Politiker gibt, er Probleme ehrlich anspricht und Handlungen vollzieht. Einer, der bereits ist, sich einzubringen, ohne Populismus ohne Jammern.
Es wäre ausserordentlich, wenn auch die Schweizer PolitikerInnen jeder Couleur und jeder Ebene endlich aufwachen würden und - im Bewusstsein der Abhängigkeiten unserer Wirtschaft - endlich Klartext reden würden - ohne KommunikationsberaterInnen - ehrlich und direkt. Und ohne den ausserordenlichen Lobbyismus auf nationaler und kantonalen Ebenen. Jedoch wie es so gut heisst, das Problem lösen mit denen, die ein Teil des Problems sind ist fast nicht möglich. Schade

Othmar SUTTER, Speicher, 24. Januar 2026

Deutsches Versagen oder amerikanische Grossmachtinteressen?

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Putin-Versteher versus Putin-Claqueure? «Die Realisierung des für Russland höchst vorteilhaften Nord-Stream-2-Projekts gegen den Widerstand von engen Verbündeten war eine kapitale Fehlentscheidung.»! Die engen Verbündeten waren und sind vor allem die USA. Es ging und geht gegen die Interessen der USA, dass Russland mit seinen Ressourcen und Deutschland mit seiner Arbeitskraft und seiner Technologie zusammenarbeiten. Das ist bedrohlich für die USA. Das wurde ausdrücklich so gesagt von amerikanischer Seite.

Ruth Obrist, , 23. Januar 2026

Solange wir nicht wissen ...

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...was Rutte wirklich erreicht haben soll - und zwar bis zum letzten Komma und veröffentlicht - halte ich mich eher an Madame Lagarde. Offensichtlich waren ihr die Dummheiten und Frechheiten eines Trump-Hündchens namens Howard Lutnick, das jetzt den Handelsminister spielt nachdem er in der Show "the apprentice" unter Trump mitspielen durfte, zu dumm und sie verliess ein offizielles Diner mit knallender Türe. Ihr grosser Vorteil ist - auch privat - die Kenntnis der Verknüpfungen in den USA zwischen Wirtschaft un Politik. Derweil bemüht sich die haarige Inselbegabung aus Deutschland mal wieder um jeden Verkauf eines Ersatzrades aus deutscher Produktion anstatt vorwärts zu machen mit dem nötigen Abbau der Bürokratie und unnötiger Gessetze.

Marc Seiler, Basel, 23. Januar 2026

Faschismus 2.0

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Was Trump und sein Vice Vance, den ich für noch gefährlicher halte, der Welt gerade vorführen, ist nichts anderes als Faschismus 2.0 und man kann den US-Amerikanern und uns allen nur wünschen, dass diesen gefährlichen Verbrechern und den sie opportunistisch unterstützenden Tech-Milliardären baldmöglichst das Handwerk gelegt wird, bevor es zu spät ist.

Björn Luley, Frankfurt Main, 23. Januar 2026

Trump lädt zum Empfang - und niemand geht hin! Das wär doch mal was!

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Heute Abend will Trump Wirtschaftsvertreter und Staatsmänner zu einem opulenten Empfang in Davos einladen, um sich feiern zu lassen. Wär das nicht schön, wenn er dann ohne Gäste dastünde, weil nieman die Einladung annimmt? Ein bisschen träumen kann man ja mal...

Björn Luley, Frankfurt M., 21. Januar 2026

Unbedingt !!!

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Frau Keller-Sutter sollte ihn unbedingt unten an der Gangway beim Aussteigen erwarten und anlächeln ! Vielleicht dreht er sich dann um und fliegt wieder direkt nachhause.

Marc Seiler, Basel, 21. Januar 2026

Keine Solidarität mit Israel- und Trumpanbetern, und mit Royalisten schon mal gar nicht!

Sehr viele Deutsche würden sich sehr gern an Demonstrationen in Solidarität mit den mutigen Iranern und gegen das brutale Mullah-Regime beteiligen, aber doch nicht unter Portraits des sog. Kronprinzen Reza Pahlavi, Israelfahnen oder Lobeshymnen für einen Trump! Sorry, aber da hört die Solidarität auf. Trotzdem: das Mullah-Regime muss weg. aber über Irans Zukunft dürfen weder die USA noch Israel entscheiden. Und Trump schon mal gar nicht.

Björn Luley, Frankfurt Main, 20. Januar 2026

eine nötige Korrektur zur Darstellung der Anti-Trumpdemorum

Journal21 schreibt zum Foto dass die Demo "ausgartet sei". Die tausendenTeilnehmenden folgten dem Aufruf der Bewegung für den Sozialismus BFS die nicht zum "Schwarzen Block" gehört zur bewilligten Demo. Der "Schwarze Block" veranstaltete leider den Krawall. Und das was festzuhalten und zu korrigieren ist, geschah dies erst nach der grossen Demo. Den Krawall für den weder die BFS noch die anderen Demo-Teilnehmenden verantwortlich zu machen sind.

Guy Bollag , Zürich , 20. Januar 2026

Es ist Licht !

Danke herzlich Herr Kaeser für die klaren Worte. Sie stellen die aktuellen Erlebnisse in der kleinen und grossen Welt ins Licht. Beschönigen nicht, sind weder nostalgisch verharmlosend noch beschwichtigend, in dem wir die Augen schliessen, vor dem was ist, was uns Angst macht : Die Welt ist eine andere als vor 1 Jahr. Das ist Fakt. Das anerkennend gestalte ich meine Handlungen ohne meine Werte zu leugnen.

Birgit Barth, Riehen, BS, 20. Januar 2026

Die zahlreichen Mängel wecken Zweifel

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Lieber Markus
Deinen Artikel schätzen wir ausserordentlich und danken dir für die exakte
und klare juristische Präzisierung zu den unglaublichen Versäumnissen.
Mit herzlichem Gruss
Urs Landolt, Forch

Urs Landolt, 8127 Forch, 19. Januar 2026

Falscher Vorwurf

Was für ein eigenartiger Vorwurf. Das Töten und Enteignen von Hunderttausenden Palästinenser:innen und vor allem die Blockierung von internationaler, bereitstehender Hilfe an diese - mit voller westlicher Unterstützung - ist doch gewiss ein Grund für Protest. - Für die iranischen Menschen wünscht man sich unbedingt Freiheit vom Mullah-Regime, die Proteste letztes Jahr waren weltweit. Aber die Kriegsdrohung von Israel und Trump helfen nicht. Dass Trumps Interventionen nie der Bevölkerung zugute kommen, hat auch Venezuela gezeigt. Und für den Iran ist offenbar wie 1953 wieder ein Schah-Regime geplant - das bringt keine Freiheit. Schwierig, dafür zu demonstrieren.

Pia Holenstein, , 19. Januar 2026

Wo sind sie hin?

Die Frage, die Ali Sadrzadeh in seinem Beitrag stellte wurde hier schon direkt beantwortet.

Kritik an dem Vorgehen der Mullahs ist nicht zu erwarten, weil man offenbar in einem gekonnten "Spin" die Gegner des Regimes als Anhänger Israels zu brandmarken weiß, und nach der Logik der Freude der Hamas bekanntlich jeder, der auch nur im Verdacht der Verbindung mit dem "Apartheidsstaat" steht (leider leider) jedes Recht auf Unterstützung verliert.

Die Ideologie hierzulande muss um jeden Preis gewahrt werden.

Pech für die freiheitssuchenden Iraner.

Ulrich Schneider, Oldenburg, 19. Januar 2026

Solidarität mit Monarchisten und Israel bzw. Trump-Anbetern?

Dass sich aber doch relativ wenige bzw. Schweizer an den Solidaritätsdemonstrationen von Exil-Iranern für die mutigen Demonstranten im Iran in unseren Großstädten beteiligen, wird sicher auch daran liegen, dass die zunehmende Zahl von Bildern des sogenannten Kronprinzen Reza Pahlavi jr., das Zeigen von Israelfahnen und überschwängliche Lobpreisungen für Trump eine Solidaritätsbekundung erschweren. Die Erinnerung an das brutale Shah-Regime und an die völkerrechtswidrige Besatzungs- und Apartheidspolitik Israels und dessen genozidalen Rachefeldzugs im Gazastreifen machen es vielen Menschen schwer, wenn nicht unmöglich, zusammen mit iranischen Exil-Monarchisten und Israel- bzw. Trum-Anbetern gegen das Mullah-Regime mit zu demonstrieren.

Björn Luley, Frankfurt Main, 19. Januar 2026