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Ukraine

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Die russischen Verluste an Soldaten und Material sind mehr als doppelt so hoch wie die ukrainischen und die Kampfmoral liegt am Boden. Die ukrainische Armee kämpft intelligenter, weil sie sich schon vor Jahren von der starren Sowjetstrategie gelöst hat, die schon in allen vorigen russischen Kriegen schlecht funktionierte. Russland hat jetzt schon so viele Soldaten verloren wie die Sowjetunion im Afghanistankrieg. V. Putin hat hier sein eigenes Afghanistan und das wird sein Ende sein. Russland bekommt immer grössere Probleme die Verluste auszugleichen, so schnell lassen sich Raketen und Panzer nicht produzieren, Soldaten erst recht nicht. Die Ukraine bekommt immer bessere Waffen und wird der russischen Armee Tag für Tag überlegener.

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld, 19. Mai 2022

Mondfinsternis

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Mondfinsternis. Blutmond über der Haghia Sophia. Ein wunderschönes Bild!
Der Photograph/die Photographin war perfekt zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ruth Obrist, Zürich, 17. Mai 2022

Anwälte und Treuhänder in die Pflicht nehmen!

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Für einen transparenten Finanzplatz sind heute längst nicht mehr nur die Finanzinstitute verantwortlich. Bei der Revision des Geldwäschereigesetzes (GwG) wurde jedoch eine wichtige Gelegenheit verpasst, Anwälte und Treuhänder ebenfalls in die Pflicht zu nehmen.

Ursprünglich schlug der Bundesrat vor, dass sie wie Banken und Finanzintermediäre ebenfalls der Meldepflicht unterliegen sollen, und zwar, wenn sie für ihre Klienten Firmenstrukturen im In- oder im Ausland errichten. Nach massivem Widerstand aus Anwaltskreisen wurde der entsprechende Passus jedoch gestrichen, und im März hat das Parlament das revidierte GwG ganz ohne zusätzliche Pflichten für die Branche verabschiedet.

Es geht nicht darum, sämtliche Anwälte und Treuhänder unter Generalverdacht zu stellen. Doch mit der während der Parlamentsdebatte aufgebrachten Berufung auf das Anwaltsgeheimnis, das durch eine Meldepflicht verletzt werden könnte, wurde dem gesamten Finanzplatz ein Bärendienst erwiesen.
Denn dieser fortbestehende blinde Fleck bei der Geldwäschereibekämpfung birgt die Gefahr, dass die Schweiz erneut von aussen unter Druck gerät. Bereits bei seinem Amtsantritt hat US-Präsident Joe Biden den internationalen Kampf gegen Schwarzgeld zu einer seiner Prioritäten erklärt.

Alex Schneider, Küttigen, 17. Mai 2022

NIcht realistisch

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Alle genannten Realitäten sind sehr weit voneinander entfernt, und nicht sehr realistisch. Der eine hat das Gefühl eine neutrale oder befreundete Zone um sein Land herum wünschen zu dürfen, mit welcher er nach belieben umspringen kann. Und denkt das auch erreichen zu können. Nicht Krieg Führende hängen einem Recht im Krieg nach, welches allenfalls wünschbar wäre, aber so nicht existiert. Jedenfalls hält sich kein Krieg führendes Land dran. Der etwa Einzige, welcher einmal vor ein solches Gericht gestellt wurde war ein Serbe, oder in dieser Richtung. Ist also weder durchsetzbar, noch einklagbar.
Europa denkt nächstens stark aufrüsten zu müssen. Dabei .. was soll das viele Armee Material und die Infrastruktur noch, wenn Russland nichts mehr hat und auch lange Zeit nicht mehr haben wird ? Die ganze Nato existiert ausschliesslich wegen Russland, und ist nachher wertlos.
Dann gibt's noch den Senator, welcher nicht ganz aufgepasst hat. Die Waffenlieferungen der Amerikaner sind nicht geschenkt, sondern später rückzahlbar. Neben den neuen Javelin Raketen wird viel alter Ramsch geliefert, welcher zum Glück viel hilft. Da werden Lager abgebaut, und die Entsorgungskosten gespart. Das bringt Platz und Geld für neues Material.

René Tschaggelar, Wernetshausen, 14. Mai 2022

Erhebliche Mängel in allen Bereichen

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«Transparency International Schweiz» verortet bei Verfolgung von fehlbaren Schweizer Unternehmen «erhebliche Mängel» und «grossen Handlungsbedarf» in allen Bereichen und liefert zehn Forderungen für die Verbesserung des Unternehmensstrafrechts. Es brauche sowohl Verbesserungen bei den Staatsanwaltschaften, bei der Politik und der Verwaltung sowie gesetzliche Anpassungen, damit Fehlverhalten von Schweizer Unternehmen endlich konsequent verfolgt werden können – egal wo sie stattfinden.

Alex Schneider, Küttigen, 11. Mai 2022

Internationale Familiengeschichte

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Das Thema spricht mich an, da ich zurzeit selbst dabei bin, meine Familiengeschichte zu schreiben. Mein Ururgroßvater, geboren in Altona - damals dänisch - war königlicher Finanz- und Steuerbeamter in Kopenhagen. Die beiden dänisch-deutschen Kriege im 19. Jahrhundert veranlassten ihn, jedesmal bei Kriegsausbruch, Kopenhagen zu verlassen und nach Holstein zu gehen, da er sich deutsch fühlte. Sein Sohn, mein Urgroßvater, war Sanitätsrat in Preetz in Holstein. Dessen Tochter emigrierte mit ihrem Mann nach Mexiko, wo mein Vater geboren wurde. Wegen der mexikanischen Revolution ging die Familie zurück nach Europa, in die Schweiz. In Luzern ging mein Vater zur Schule, studierte danach in Deutschland. Da die Familie immer die deutsche Nationalität behielt, musste mein Vater als Soldat nach Russland. Mein Bruder emigrierte in die USA, heiratete dort eine Tschechin. Beide haben heute die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ich habe einen muslimischen Libanesen geheiratet. Unser Sohn hat Schulen in Hamburg und Neuseeland besucht, in Holland, Irland und Großbritannien studiert und lebt heute in Belgien. Durch diese Familiengeschichte mit Ursprüngen aus vier Kontinenten habe ich gelernt, dass Nationalität unwichtig ist. Wertvolle Menschen gibt es überall und ich fühle mich dort zuhause, wo man mich freundlich behandelt, z.B. bei Reisen durch 30 Länder dieser Welt. Ich meine, Nationalität, Identität, Religion werden überbewertet. Entscheidend ist der menschliche Charakter. Ingeborg Ali

Ingeborg Ali, Hamburg, 10. Mai 2022

Ukraine

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Was will V. Putin mit den eroberten Gebieten, Stahlwerken, Kohlegruben und Häfen in der Ukraine, ist alles zerstört. Wohngebiete, Lebensraum und Infrastruktur in einem Masse zerstört, das von Russland allein wegen der schwindenden Wirtschaftskraft in 10 Jahren nicht aufgebaut werden kann. Danach benötigt kaum jemand Kohle und Stahl aus dem Donbas und ukrainischer Weizen hat bis dahin andere Wege in die Welt gefunden. Belarus, vom Krieg ausgezerrt hängt an V. Putis Versorgung und dazu noch der völlig zerstörte Donbas. Was will V. Putin damit?

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld , 9. Mai 2022

Reflexion

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Sehr geehrter Herr Kaeser
Durch Ihren Artikel habe ich Ideen von C. Schmitt als Bezugspunkte von heutigen chinesischen und russischen Theoretikern kennengelernt. Obwohl Sie nicht explizit selbst Stellung beziehen, vermute ich dass Sie, wie ich, für eine rechtsbasierte und nach friedlichem Zusammenleben strebende internationale Weltordnung befürworten und dafür einstehen möchten. Ich frage mich, ob Sie realisieren, dass Sie am Schluss Ihres Artikels, indem Sie Russland pauschal durch Dugin stellvertreten lassen am Aufbau eines Feindbildes mitarbeiten. Condition humaine?
Ohne die Bereitschaft zur Selbstreflexion lässt sich das Nicht ändern.
Freundliche Grüsse

Nina Zhao Seiler, , 9. Mai 2022

Europa in Gefahr!

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Letztendlich siegt die Vernunft?
Viele bezweifeln es! Eines scheint klar, die in westlichen Demokratien gewählten Volksvertreter, scheinbar bereit unser aller Familien, Städte und Länder zu riskieren und auch zu opfern, werden getrieben. Die Frage müsste lauten, ist das sinnvoll oder eines der grössten Irrtümer aller Zeiten. Sollte Europa danach in Trümmern liegen, verseucht und unbewohnbar, wer hat dann gewonnen? Die Freiheit vielleicht?
ÜBRIGENS, militärisch ist Europa in grosser Gefahr, niemand anderer sonst ernsthaft, das müssen wir wissen! ...cathari

claudia cathari, Zürich, 6. Mai 2022

Einspruch zu 'Ideen für die"Zeit danach" gesucht'

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Erich Gysling vergleicht die unterschiedlichen Reaktionen der Alliierten gegenüber Deutschland am Ende des Ersten Weltkrieg und am Ende des Zweiten mit möglichen Reaktionen gegenüber einem in der Ukraine geschlagenen Russland. Das ist aus zwei Gründen problematisch. Deutschland ist zwar in beiden Kriegen geschlagen worden, war aber trotz aller Schäden immer noch ein potentiell starkes Industrieland, und das in einer Zeit, in welcher der Kapitalismus noch Entwicklungspotenzial hatte. Das heutige Russland ist dagegen das, was vom Modernisierungsprojekt Sowjetunion übrig geblieben ist; Industriell, mit Ausnahme der Wafffenproduktion, ein hoffnungsloser Fall, der nur dank Rohstoffexporten mehr schlecht als recht überlebt. Gleichzeitig hangelt sich der Kapitalismus längst von Krise zu Krise und "lebt" im Wesentlichen von Spekulation. Die Modernisierung Russlands ist endgültig gescheitert, und eine industrielle Erneuerung ist auf der Höhe der heutigen Einstiegskosten illusorisch.
Putins Regime hat es ohnehin vorgezogen, die Einnahmen aus dem Rohstoffgeschäft in Aufrüstung und auf Offshorekonten im Westen zu stecken. Tatsächlich gleicht es mit seiner Atombewaffnung in mancher Hinsicht einem ins Absurde vergrösserten Nordkorea. Allerdings findet es durchaus Verbündete: China als Wichtigster wird jedoch durchaus Kosten und Nutzen dieses Bündnisses im Auge behalten. China wird wohl die USA als wichtigste Grossmacht ablösen, aber die Klimakrise wird diese Träume rüde beenden.

Ueli Bänziger, Zürich, 5. Mai 2022

JA zum Ausbau von Frontex

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Als Schengenmitglied sind wir auf sichere EU-Aussengrenzen angewiesen, zumindest so lange als die Schweiz ihre Grenzen nicht wieder eigenständig schützen kann.
Neu werden 40 Grundrechtsbeobachter:innen die Arbeit der Frontex vor Ort an den jeweiligen Hotspots überwachen und Verstösse dokumentieren. Zwei Beobachter wird die Schweiz stellen. Das ist leider kaum bekannt. Zudem ist die Schweiz im Verwaltungsrat der Frontex-Agentur vertreten und kann dort dafür sorgen, dass die Grundrechte eingehalten werden. Es ist viel zielführender, innerhalb der Organisation Einfluss zu nehmen, als von aussen wirkungslos zu kritisieren. Deshalb werde ich der Vorlage zustimmen, denn der Ausbau von Frontex macht Sinn.

Alex Schneider, Küttigen, 5. Mai 2022

Danke

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Lieber Beat Allenbach, vielen Dank für den fundierten und engagierten Frontex-Artikel. Die regelmässigen push-bags habe ich auf der Insel Lesbos, wo ich seit Jahren regelmässig mit einer lokalen Hilfsorganisation mitarbeite, hautnah erlebt. Die betroffenen Menschen, wenn sie dann vielleicht doch noch angekommen sind, waren durch die Handlungen der Frontex noch massiver traumatisiert, als sie es schon vor ihrer Ueberfahrt durchs Mittelmeer waren. Es sind menschenverachtende und nicht nachvollziehbare Handlungen.
Es bräuchte mehr Artikel wie dieser, um die Bevölkerung in der
Schweiz über die brutalen Geschehnisse aufzuklären. Das Unwissen darüber ist leider gross.

Katrhin Berg Müller und Peter Müller

Kathrin Berg Müller, 8055 Zürich, 4. Mai 2022

Ukraine

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Den Russen müsste doch langsam klar werden, dass ihre Regierung viel behauptet, aber ganz wenig leistet. Denn seit Wochen hat sich nicht viel getan, trotz angeblicher grosser Erfolge. Derweil wird der Krieg zu dem was Krieg wirklich ist: Ein Kampf um Ressourcen.
Das heisst für den Westen, dass man weiter hohe Energiepreise und einige Engpässe in Kauf nehmen muss.
Am Ende kann nur die vollständige Rückeroberung der Ukraine stehen. Weil erst dann V. Putin sich seiner Niederlage stellen muss. Er hat schon jetzt fast keine Kraft mehr richtig anzugreifen. Aber solange er nicht geschlagen ist, wird er Terror machen.

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld , 4. Mai 2022

Ukraine

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Es ist Krieg und niemand profitiert davon.
Die Russen nicht, weil sie nicht alle Waffenlieferungen vom Westen erwischen, die Ukraine nicht, weil sie immer zu wenig Waffen erhalten, als sie brauchen.
Die Russen müssen auf die Waffenleferungen reagieren und verbrauchen so ihre wertvollen Raketen, die sie dann nicht für andere Ziele haben. Sie müssen auch Teile ihrer Aufklärung in den Westen der Ukraine konzentrieren und die fehlt dann eben an anderer Stelle.
Der Westen profitiert insofern nicht, weil Waffenleferungen in Rauch aufgehen, die von den Steuerzahlern bezahlt wurden.
Und die Menschen die in der Ukraine leben verlieren Leben und Gesundheit.
Also verlieren alle. Bis V. Putin und seine Truppen nach Hause gehen.

Boris Kerzenmacher , Frauenfeld , 3. Mai 2022

endlich!

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Endlich spricht jemand aus, was mich schon lange nervt. Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Gehe ich recht in der Annahme, dass die unglaubliche, doppelt gemoppelte Redensart „ich würde denken......“ besonders bei Politikern und Politikerinnen beliebt ist? Ähnlich beliebt ist:“ ich würde glauben“. Entweder glaube ich oder nicht, also was soll der Konjunktiv! Auf mich wirkt das immer unglaublich zögerlich, nur ja niemandem auf das Pfötchen treten.....
herzlich m.bla.

Marianne Blankenhorn, Säriswil, 2. Mai 2022

Ideen für die Zeit vor dem Ende des Krieges

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Nach dem Ende des Krieges hat Russland keine Resourcen für einen Krieg und für vieles Andere auch nicht mehr. Und hat eigentlich keine Zukunft mehr. Vielen Projekten geht jetzt schon das Geld aus, weil sie in der Agenda nach hinten rutschen. Nun ist es nicht so das die einfach wieder reaktiviert werden könnten. Wenn die Leute weg sind, sind sie weg. Viele gut Ausgebildete werden Russland noch verlassen. Die Möglichkeiten werden noch viel schlechter sein, wie sie bisher waren. Bisher schon war es für manche MINT Professoren lukrativer nur die halbe Zeit an der Uni zu verbringen, und den anderen Teil in einem eigenen Coffee Shop.
Das Problem liegt erst Mal vor dem Ende des Krieges. Was ist alles verfügbar, und wann plötzlich nicht mehr. Dass die Panzerfabrik wegen ein paar fehlender Teile aus dem Westen nicht mehr läuft kam etwas unerwartet. Welche Ideen werden noch in Betracht gezogen. Die Atomwaffen haben einen Schrecken verloren. Das Material ist aktiv, und wird nach 40 Jahren Lagerung nicht mehr gleich funktionieren. Für Kontamination reicht es aber noch.

Rene Tschaggelar, Wernetshausen, 30. April 2022

Wo ist der Autor?

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Hat sich dieser Text selbst geschrieben? Man kann Denken und Sprechen nicht in Identität setzen, das berücksichtigt der Text nicht. Insofern handelt es sich bei diesem Text um eine kurze Sprachanalyse, die über die gesprochene Sprache versucht, Rückschlüsse auf das Denken zu machen. Wahrscheinlich von da kommt die falsche Annahme, wer nicht gut sprechen kann, sei dumm. Man müsste sich also fragen, ob dieser Ansatz nicht bereits falsch ist. Aber manchmal hat man ähnlicherweise schon den Eindruck, es gäbe Menschen, die können nur dann denken, wenn sie zugleich sprechen, eher reden (Reden reden) oder noch eher dozieren. Wir holten Zuhörer, und es kamen Denker.

Sam Spalinger, , 30. April 2022

Wundermittel Vertrauen

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Meiner Meinung nach wäre ein Paradigmenwechel von Kontrolle zu Vertrauen angebracht. Lehrpersonen brauchen für ihre Arbeit genügend Zeit. Wenn sie diese aber aufwenden müssen, um mit Formularen ihre Arbeit minutiös zu belegen, kann die Zeit unmöglich da genutzt werden, wo sie gebraucht würde: Im Umgang mit den Kindern. Da ist Vorschussvertrauen gefragt.
Ebenso auch bei den Kindern. Vertrauen, eine gute Beziehung zur Lehrperson, Sicherheit sind Faktoren, die Lernen viel mehr beflügeln als all die ausgeklügelten Kontroll- und Belohnungs(Bestrafungs)systeme, die "auf dem Markt" sind, das heisst an den Schulen unter hohem Zeitaufwand umgesetzt werden, während die Zeit, die direkt mit den Kindern oder auch im ungezwungenen Kontakt mit den Eltern verbracht wird, ins Unerträgliche schrumpft.

Simon Pfeiffer, , 26. April 2022

Ausmisten!

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Das Problem besteht seit Jahrzehnten und galoppiert immer schneller. Statt die effektiven Träger unseres Bildungssystem, Lehrer und Lehrerinnen, wirkungsvoll zu fördern und zu unterstützen, werden sie zunehmend mit unnötiger und unnützer, immer komplizierterer und sinnloser, verkopfter Ideologie und Bürokratie behindert, schikaniert und verbittert. Lösung: rigoros ausmisten bei den mehrheitlich überflüssigen, ignoranten und bornierten Bildungsbürokraten!

M. Mäder, ehem. Schulrat, Vater und Grossvater

Martin Mäder, Winterthur, 24. April 2022

Orthodoxe, Katholiken

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Wo auch immer gebetet wird, in einer katholischen oder orthodoxen Kirche, ist doch egal. Die Ukrainer nehmen das nicht so genau. Sie sagen sich, wir sind ja alle irgendwie Christen, Hauptsache wir beten. Viele orthodoxe Ukrainer beten in katholischen Kirchen, und umgekehrt. Und das ist gut so. M. Koenig

Maximilian König, , 24. April 2022

Zum Artikel "Orthodoxe Ostern"

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Danke für das bewegende Bild der betenden Menschen in der Peter und Paul Kathedrale in Lemberg. Allerdings handelt es sich hier nicht um die orthodoxe Kathedrale der Stadt, sondern um die katholische. Ich habe gerade gestern mit einer Ukrainerin aus Lemberg Kaffee getrunken. Die konfessionelle Situation in der Westukraine ist komplex; Das Land als solches hat eine orthodoxe Mehrheit, aber im Westen, der länger zu Polen und zu Österreich gehört hat, gibt es grosse katholische und unierte Minderheiten.

Daniel Funk, Zollikofen, 24. April 2022

Ihre Worte in Gottes Ohr!

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Nur sitzt Gott weder in den Bildung- und Erziehungsdirektionen noch lehrt er an den pädagogischen Hochschulen. So müssen wir uns leider wohl damit abfinden, dass unsere Kinder sich weiterhin im Kompetenznetz des Lehrplan 21 verheddern, anstatt korrektes Deutsch und einfach die Grundrechenarten zu lernen. Alles nach dem Motto: Warum auch einfach, wenn es auch kompliziert geht!

David Baumann, 8052, 24. April 2022

Zuversicht aus Profitgier

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"Die Stimmung war eher die einer vorsichtigen, verhaltenen Zuversicht, die am Keimen war, genährt von ein paar hoffnungsvollen Entwicklungen." Schreibt Urs Meier. - Nein. - Es gab untrügliche Vorzeichen dessen, was in der Ukraine passiert. Wer es wissen wollte, hätte es wissen können. Schon Jelzin warnte kurz vor seinem Tod vor Putin. Es war die wachsende Sucht der wirtschaftlich Mächtigen nach immer mehr Profit, welche die warnende Voraussicht sedierte und die rationale Analyse verdrängte. Der neoliberale Schrei der Unternehmerinnen des weltweiten Handels betäubte die Ohren der Politik. Schröder ist die Spitze des Eisbergs, Angela Merkel die Köchin am Herd fürs gemeinsame Essen trotz der Gefahr von nachträglichem Gift. Auch Martullo Blocher mäandert schon in Nachkriegssphären, wenn dann die Geschäfte wieder laufen, ist man schon vor Ort. Und auch China fällt uns noch auf die Füsse. Wenn in einer Demokratie zwei Katzen einer rechtsextremen Präsidentschaftskandidatin ihr fast zum Sieg verhelfen, müssten die regierenden Parteien und Wirtschaftsbosse mit ihren Milliarden (falls Demokratie für sie wichtig) gehörig über die Bücher. Die Zukunft ist düster.

Ruedi Beglinger, 6319 Allenwinden, 24. April 2022

Zum Artikel «Unser Lissabon-Schock» von Urs Meier

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Zum Artikel «Unser Lissabon-Schock» von Urs Meier Wieder ein sehr anregender und interessanter Artikel von Urs Meier. Mein «Lissabon-Schock» war nicht der Angriff Russlands auf die Ukraine, sondern 9/11. Am gleichen Tag war mir klar, dass es sich hier um ein epochales Ereignis handelt, um etwas, das die Welt verändern würde – und zwar nicht zum Guten.
Nach 9/11 ist genau das passiert, was Urs Meier beschreibt. Die regelbasierte Welt, die sich nach 1989 herausgebildet hatte, erhielt erste Risse. Nur zwei Beispiele:
Gemäss Völkerrecht zerfallen alle Gefangenen in zwei Gruppen: Zivile Gefangene und Kriegsgefangene. Die ersteren sind nach zivilem Strafrecht abzuurteilen und zu behandeln und die zweiteren nach den Genfer Konventionen. Die USA schufen aber das exterritoriale Gefängnis in Guantanamo und stellen die Behauptung auf, dass die dortigen Häftlinge weder zivile Gefangene noch Kriegsgefangene seien – und hielten sich weder an das eine noch das andere Regelwerk.
Die USA gingen davon aus, dass der irakische Diktator Saddam Hussein wenigstens als Mitwisser hinter 9/11 steckte – was nicht stimmte. Die entsprechenden Beweise existierten nicht und entsprachen einer Lüge der Amerikaner. Die Amerikaner lancierten einen Angriffskrieg gegen den Irak – eine eklatante Verletzung des Völkerrechts für den die NATO und insbesondere die USA die Verantwortung tragen.
Die zu bedauernde Erosion der regelbasierten Welt reicht zurück bis mindestens 9/11.
Daniel Funk, Zollikofen

Daniel Funk , Zollikofen, 22. April 2022