Wuchtiges Nein zu den Agrarinitiativen

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Wuchtiges Nein zu den Agrarinitiativen

Von Journal21, 23.09.2018

Die „Fair-Food"-Initiative und die Initiative „Ernährungssouveränität" sind mit 61,3% bzw. 68,4% Nein gescheitert. Die Westschweiz stimmt für die Initiativen. Die Velo-Initiative wird mit 73,6% angnommen. Die St. Galler Stimmenden votieren für ein Burka-Verbot. Die Limmattalbahn wird fertig gebaut.

Bei den Agrarinitiativen tut sich ein Röstgraben auf. Die Kantone Genf, Waadt, Neuenburg und Jura stimmen für die beiden Initativen. Das Wallis sagt zu beiden Initiativen mit über 60% Nein. Alle Deutschschweizer Kantone lehnen sie ab.

Der Gegenentwurf zur Velo-Inititive wird von allen Kantonen angenommen.

Die Vorlagen mobilisierten die Stimmberechtigen nur wenig. Die Stimmbeteiligung lag bei bei den eidgenössischen Initiativen bei 37 Prozent.

  • Im Kanton St. Gallen votierten 66,6 Prozent der Stimmenden für ein Burka-Verbot. Damit ist St. Gallen nach dem Tessin der zweite Kanton, der für ein Burka-Verbot stimmt. Der St. Galler Kantonsrat hatte sich mit 57:55 Stimmen für ein Verhüllungsverbot ausgesprochen. Für die Vorlage waren die SVP und die CVP, dagen die FDP, die SP, die Grünen und die Grünliberalen.
     
  • Im Kanton Zürich wird die Limmattalbahn weiter bis nach Killwangen-Spreitenbahn (AG) gebaut. Ein Initiativkomitee hatte verlangt, dass die zweite Etappe der Bahn, von Schlieren bis Killwangen-Spreitenbach nicht gebaut wird. Dies lehnten laut Hochrechung 83 Prozent der stimmenden Zürcherinnen und Zürcher ab. Zwischen Altstetten und Schlieren ist die Bahn bereits im Bau.

(J21)

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