Online-Zeitung „Republik“ kann starten

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Online-Zeitung „Republik“ kann starten

Von Journal21, 26.04.2017

Investorinnen, Spender und ein erfolgreiches Crowd-Funding geben grünes Licht für ein innovatives Medienprojekt.

Die bekannten Journalisten Constantin Seibt und Christof Moser wagen als Initianten und Mitglieder einer zehnköpfigen Aufbau-Crew den Sprung ins Wasser. Sie wollen mit einem abonnierten werbefreien Online-Magazin professionellen Journalismus im Markt etablieren. Das Projekt wurde von langer Hand vorbereitet. Unter dem programmatischen Namen „Republik“ soll eine Online-Zeitung aufgebaut werden, die konsequent den Ansprüchen journalistischer Relevanz verpflichtet ist.

Die Macherinnen und Macher wollen und müssen von ihrem Projekt leben können. Und sie wollen unabhängig bleiben. Die Rechnung geht nur auf, wenn es ihnen gelingt, die eherne Regel des Online-Geschäfts auszuhebeln, die da lautet: Für Informationen im Internet bezahlen die Leute nicht. Nicht zuletzt um den Gegenbeweis anzutreten, haben die Initianten eine Methode der Projektentwicklung gewählt, die sie verpflichtet, einen Teil der Finanzierung mit Crowd-Funding zu äufnen.

Der angekündigte Aufruf zur finanziellen Publikumsbeteiligung erging heute. Die selbst gesetzte Hürde: 3‘000 Abonnenten und 750‘000 Franken Crowd-Funding-Kapital bis Ende Mai. Schon wenige Stunden nach dem Startschuss konnte das „Republik“-Team melden, dieses Ziel sei erreicht. Damit ist bereits jetzt die Bedingung erfüllt, dass die Investorinnen und Spender ihrerseits die zugesagten 3,5 Mio. Franken einschiessen. Das Magazin „Republik“ kann somit starten.

Mehr zum Projekt auf der Website republik.ch

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Im allgemeinen schreiben nur solche Leute Memoiren, die entweder kein Gedächtnis haben oder die nie etwas Gedenkswertes taten. Doch zweifellos erklärt das ausreichend ihre Beliebtheit. Denn das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet.

Oscar Wilde, 1854–1900
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