Nicht immer so negativ!

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Nicht immer so negativ!

Von Medienwoche, 09.10.2015

Journalismus soll nicht nur auf Probleme hinweisen, sondern auch mithelfen, Lösungen aufzuzeigen.

Seit der dänische Journalist Ulrik Haagerup ein Buch zum Thema veröffentlicht hat, macht das Schlagwort vom konstruktiven Journalismus die Runde. Und das Postulat zeigt Wirkung. Erste Medien lassen den Worten bereits Tagen folgen.

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Für Journalisten gibt es immer etwas zum Schreiben:

In einer Projektwoche sollen Schüler der achten Klasse einer Grund- und Gemeinschaftsschule in Lübeck Migranten in einem lokalen Flüchtlingsheim helfen, Betten zu beziehen, Kleider zu sortieren und in der Küche mit anzupacken. Das Vorhaben ist bei vielen Eltern auf harte Kritik gestoßen.

Die Mutter eines Kindes machte ihrer Wut sogar auf Facebook Luft: „Jetzt schlägt es 13! Lübecker Schüler sollen in Flüchtlingsheim Betten beziehen, sauber machen, etc. Die Freundin meines Sohnes (14!) hat so einen Stundenplan bekommen. Ich bin bestimmt kein Hetzer und auch sehr tolerant, aber das geht jetzt wohl zu weit. Gibt es jetzt in Lübecker Schulen ein neues Schulfach namens Knechtschaft?“

Journalismus beschäftigt sich täglich mit dem Thema Asyl und Angela Merkel, ohne die Politik von Angela Merkel richtig zu erklären. Wenn ich ein Jounalist wäre, dann würde ich folgendes
schreiben:

Was die Flüchtlingspolitik angeht, liegt sogar der Verdacht nahe, dass sich die Regierung Merkel ein neues Volk zusammenstellen will, um das Gewebe unserer Gesellschaft aufzuweichen und sie für eine beschleunigte europäische Einigung gefügig zu machen.

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