Trabi - Historisches Bild

Vor dreissig Jahren wurde der letzte „Trabi“ im ostdeutschen Zwickau ausgeliefert. Zwischen 1957 und 1991 waren mehr als drei Millionen Stück produziert worden. Einer von ihnen erreichte Ende der Neunzigerjahre besondere Berühmtheit. Arthur Jänsch, Besitzer der alten Mühle in Bechlin bei Neuruppin in Brandenburg, baute einen zehn Meter hohen Metallmast. Darauf hisste er einen klapprigen Trabi. Schnell kamen die Störche und bauten ihr Nest. Besucher strömten scharenweise herbei und fotografierten. Das Foto stammt vom April 1998. (Foto: Keystone/AP/Jan Bauer).

Der alte Mühlenbesitzer lebt schon lange nicht mehr, und der alte Trabi war dabei auseinanderzufallen. 2017 kauften zwei junge Männer die Mühle in Bechlin und stellten einen neuen alten Trabi auf den Mast. Damit bleibt Neuruppin nicht nur der Geburtsort von Theodor Fontane, sondern auch das Städtchen mit dem Storchen-Trabi.