Schweinebucht - Historisches Bild

Die gescheiterte Invasion der sogenannten Schweinebucht auf Kuba, die am 17. April 1961 begann, war die erste grosse Niederlage der noch jungen Regierung von John F. Kennedy. Amerika blamierte sich in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, und Fidel Castro ging aus diesem Debakel gestärkt hervor.

Hinter dem ganzen Unternehmen steckten geheime Verbindungen und Informationen der CIA. Kennedy warf sich später vor, nicht kritischer auf die Ratschläge der CIA reagiert zu haben. Jedenfalls bestand das Ziel darin, mit Hilfe von rund 1300 seit 1959 aus Kuba geflohenen Freiwilligen von Guatemala aus den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro herbeizuführen. Eingeleitet wurde das Unternehmen am 15. April mit der Bombardierung von drei kubanischen Flugplätzen durch B-26-Flugzeuge der US Air Force. Die Bomber waren mit kubanischen Hoheitszeichen versehen worden und sollten den Anschein einer Gegenrevolution erwecken. Fünf der US-Bomber wurden von kubanischen Flugzeugen abgeschossen.

Das Bild zeigt Fidel Castro am 17. April 1961 in einem Panzer, der sich in der Nähe der Schweinebucht befindet. (Foto: Keystone/AP/Granma/Raul Corrales)

(J21)