Bermudadreieck - Historisches Bild

Vor 75 Jahren, am 5. Dezember 1945, verschluckte das Bermudadreieck fünf amerikanische Torpedo-Bomber vom gleichen Typ wie die hier gezeigten. Von den fünf verschwundenen Grumman TBF-1 Avenger-Maschinen und den 13 Piloten fehlt nach wie vor jede Spur. Auch das später gestartete Suchflugzeug ging verloren. Das Berrmudadreieck, ein Gebiet zwischen Bermuda, Miami und Puerto Rico stand schon vorher im Ruf, dass dort auf mysteriöse Weise Flugzeuge und Schiffe verschwänden.

Die am 5. Dezember 1945 verschwundenen Avenger-Bomber (Flight 19) hatten sich vermutlich verirrt; anschliessend ist ihnen wahrscheinlich der Treibstoff ausgegangen. Zur Zeit des Unglücks herrschten stürmische Winde und ein schwerer Seegang. An der Stelle des vermuteten Absturzes wurde eine Öllache entdeckt. Trümmer oder Leichenteile wurden nie gefunden.

Tatsächlich ereigneten sich im Bermudadreiecke mehrere Unfälle, die nicht restlos geklärt werden konnten. Anderseits ist die Zahl der Katastrophen in diesem Gebiet nicht auffallend höher als in Gebieten mit ähnlich hohem Schiffs- und Flugverkehr.

Rund um das Bermudadreieck, auch „Teufelsdreieck“ genannt, entstanden zahlreiche Mythen und inspirierten Regisseure und Autoren zu teils wagehalsigen Erdichtungen, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien. Erwähnt werden gefährliche Magnetfelder, die Schiffe und Flugzeuge anziehen, aufsteigende Methangase, die die Besatzungen hypnotisieren – oder die Entführung von Ausserirdischen.

Das Bild zeigt fünf U.S. Navy Grumman TBF-2 Avengers während eines Schulungsflugs über Virginia und wurde am 1. September 1942 aufgenommen. (Foto: Horace Bristol, U.S. Navy, National Archives and Records Administration, PD)

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