Wilhelm Gustloff - Historisches Bild

Die Wilhelm Gustloff war ein Kreuzfahrtschiff, das 1937 für die nationalsozialistische Organisation "Kraft durch Freude" in Dienst gestellt wurde. Das Schiff war für 417 Besatzungsmitglieder und 1.463 Passagiere eingerichtet. Zusätzlich konnte es auch als Lazarettschiff genutzt werden. Heute verbindet sich mit dem Namen dieses Schiffes die verlustreichste Schiffskatastrophe der Menschheitsgeschichte.

Denn am 30. Januar 1945 wurde sie dazu genutzt, mehreren Tausend Menschen von Gotenhafen in Pommern aus die Flucht vor den anrückenden russischen Verbänden zu ermöglichen. Ganz genau weiss man bis heute nicht, wie viele Flüchtende sich beim Auslaufen an Bord befanden, denn zuletzt war es gar nicht mehr möglich, alle, die an Bord drängten, zu registrieren. Man schätzt, dass es etwa 10´300 Menschen gewesen sein können.

Das Schiff legte gegen 13:10 Uhr in Gotenhafen ab. Auf der Höhe von Stolpmünde wurde die Wilhelm Gustloff gegen 21 Uhr von dem sowjetischen U-Boot S-13 gesichtet. Um 21:16 Uhr ließ dessen Kommandant, Alexander Iwanowitsch Marinesko, aus etwa 700 Metern Entfernung vier Torpedos abschießen. Drei trafen die Wilhelm Gustloff am Bug, unter dem E-Deck und im Maschinenraum. Nach etwas mehr als einer Stunde, gegen 22:15 Uhr, sank das Schiff etwa 23 Seemeilen von der pommerschen Küste entfernt. 

Es konnten keine Notrufe abgesetzt werden, weil die Funkanlagen nicht funktionierten. Dennoch gelang es den Besatzungen einiger herbeieilender Schiffe,  1´252 Menschen zu retten. Im Jahr 2002 thematisierte Gunter Grass diese Katastrophe in seinem Roman "Im Krebsgang".

Das Bild ist undatiert. (Foto: Keystone/EPA Photo DPA/-/rh/sb/mr)
Die Wilhelm Gustloff war ein Kreuzfahrtschiff, das 1937 für die nationalsozialistische Organisation "Kraft durch Freude" in Dienst gestellt wurde. Das Schiff war für 417 Besatzungsmitglieder und 1.463 Passagiere eingerichtet. Zusätzlich konnte es auch als Lazarettschiff genutzt werden. Heute verbindet sich mit dem Namen dieses Schiffes die verlustreichste Schiffskatastrophe der Menschheitsgeschichte.

Denn am 30. Januar 1945 wurde sie dazu genutzt, mehreren Tausend Menschen von Gotenhafen in Pommern aus die Flucht vor den anrückenden russischen Verbänden zu ermöglichen. Ganz genau weiss man bis heute nicht, wie viele Flüchtende sich beim Auslaufen an Bord befanden, denn zuletzt war es gar nicht mehr möglich, alle, die an Bord drängten, zu registrieren. Man schätzt, dass es etwa 10´300 Menschen gewesen sein können.

Das Schiff legte gegen 13:10 Uhr in Gotenhafen ab. Auf der Höhe von Stolpmünde wurde die Wilhelm Gustloff gegen 21 Uhr von dem sowjetischen U-Boot S-13 gesichtet. Um 21:16 Uhr ließ dessen Kommandant, Alexander Iwanowitsch Marinesko, aus etwa 700 Metern Entfernung vier Torpedos abschießen. Drei trafen die Wilhelm Gustloff am Bug, unter dem E-Deck und im Maschinenraum. Nach etwas mehr als einer Stunde, gegen 22:15 Uhr, sank das Schiff etwa 23 Seemeilen von der pommerschen Küste entfernt.

Es konnten keine Notrufe abgesetzt werden, weil die Funkanlagen nicht funktionierten. Dennoch gelang es den Besatzungen einiger herbeieilender Schiffe, 1´252 Menschen zu retten. Im Jahr 2002 thematisierte Gunter Grass diese Katastrophe in seinem Roman "Im Krebsgang".

Das Bild ist undatiert. (Foto: Keystone/EPA Photo DPA/-/rh/sb/mr)