Nikolaus Harnoncourt - Historisches Bild

Gerade in diesen Tagen werden viele Musikfreunde an Nikolaus Harnoncourt denken, denn mit seinem Namen verbindet sich die „historische Aufführungspraxis“. Dahinter steht das Bemühen, Musik möglichst so aufzuführen, wie es in der Zeit der damaligen Komponisten üblich war. Das aber ist ein Unterfangen voller Mühen und Tücken.

Denn zahlreiche Instrumente, die damals üblich waren, sind im Laufe der Zeiten ausser Gebrauch geraten. Dazu gehören zum Beispiel Gamben, Zinken, Krummhörner. Aber auch der Bau bis heute gebräuchlicher Instrumente hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Dazu kommt die Frage der Spielweise. Ungebräuchliche Instrumente wurden natürlich nicht mehr unterrichtet, so dass die Lehrtradition abgebrochen ist. Und natürlich können Experten darüber streiten, welcher Orchesterklang im historischen Sinn authentisch ist.

Niklaus Harnoncourt, der am 6. Dezember1929 in Berlin geboren wurde, trat 1952 als Cellist bei den Wiener Symphonikern unter der damaligen Leitung von Herbert von Karajan ein. Zusammen mit seiner Frau Alice gründete er 1953 einen Musikkreis, der sich zum Ziel setzte, „die durch die bildende Kunst dokumentierte Lebendigkeit des Barock auf die Musik zu übertragen". Dieser Musikkreis erhielt den Namen „Concentus Musicus“ und gab 1954 sein Debüt mit Monteverdis „Orfeo“ im Wiener Konzerthaus. Die Leitung hatte damals Paul Hindemith.

Einem breiten Publikum wurde der Concentus Musicus durch die Gesamteinspielung aller Bach-Kantaten zwischen 1971 bis 1990 bekannt. Im Jahr 2005 wurde Harnoncourt Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker. In den Jahren 2001 bis 2003 dirigierte er die Neujahrskonzerte. Das Foto entstand während einer öffentlichen Probe mit den Wiener Philharmonikern am 30. Dezember 2002. Niklaus Harnoncout verstarb am 5. März 2016. (Foto: Keystone/AP/Terry)
Gerade in diesen Tagen werden viele Musikfreunde an Nikolaus Harnoncourt denken, denn mit seinem Namen verbindet sich die „historische Aufführungspraxis“. Dahinter steht das Bemühen, Musik möglichst so aufzuführen, wie es in der Zeit der damaligen Komponisten üblich war. Das aber ist ein Unterfangen voller Mühen und Tücken.

Denn zahlreiche Instrumente, die damals üblich waren, sind im Laufe der Zeiten ausser Gebrauch geraten. Dazu gehören zum Beispiel Gamben, Zinken, Krummhörner. Aber auch der Bau bis heute gebräuchlicher Instrumente hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Dazu kommt die Frage der Spielweise. Ungebräuchliche Instrumente wurden natürlich nicht mehr unterrichtet, so dass die Lehrtradition abgebrochen ist. Und natürlich können Experten darüber streiten, welcher Orchesterklang im historischen Sinn authentisch ist.

Niklaus Harnoncourt, der am 6. Dezember1929 in Berlin geboren wurde, trat 1952 als Cellist bei den Wiener Symphonikern unter der damaligen Leitung von Herbert von Karajan ein. Zusammen mit seiner Frau Alice gründete er 1953 einen Musikkreis, der sich zum Ziel setzte, „die durch die bildende Kunst dokumentierte Lebendigkeit des Barock auf die Musik zu übertragen". Dieser Musikkreis erhielt den Namen „Concentus Musicus“ und gab 1954 sein Debüt mit Monteverdis „Orfeo“ im Wiener Konzerthaus. Die Leitung hatte damals Paul Hindemith.

Einem breiten Publikum wurde der Concentus Musicus durch die Gesamteinspielung aller Bach-Kantaten zwischen 1971 bis 1990 bekannt. Im Jahr 2005 wurde Harnoncourt Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker. In den Jahren 2001 bis 2003 dirigierte er die Neujahrskonzerte. Das Foto entstand während einer öffentlichen Probe mit den Wiener Philharmonikern am 30. Dezember 2002. Niklaus Harnoncout verstarb am 5. März 2016. (Foto: Keystone/AP/Terry)