Erste Eidgenössische Wahlen, 1848 - Historisches Bild

Die ersten eidgenössischen Parlamentswahlen fanden im Oktober 1848 statt. Der erste Nationalrat zählte 111 Mitglieder. Im Bild: Einige der Gewählten, die am 6. November 1848 erstmals zusammentraten. Die Eröffnungsfeier fand im Berner Theater statt. Das Geschäftsreglement sah vor, dass die National- und Ständeräte «in schwarzer Kleidung» zu erscheinen hätten. 

Die ersten Wahlen endeten erwartungsgemäss mit einem Triumph der Freisinnigen. Sie gewannen 87 der 111 Sitze. 14 Mandate gingen an die Katholisch-Konservativen und die 10 übrigen an Vertreter der Mitte. Im Ständerat eroberten die Freisinnigen 30 der 44 Sitz, 6 gingen an die Katholisch-Konservativen und 8 an die Liberale Mitte. 

Offiziell fanden die Wahlen am Sonntag, 15. Oktober 1848, statt. Doch in manchen Kantonen wurde schon früher gewählt: an einem Mittwoch, und zwar um elf Uhr morgens. So sollte – wie es in der Parlamentsgeschichte der Bundesversammlung heisst –  den «Lohnabhängigen die Teilnahme an der Wahl erschwert werden». Damit wollte man ein oppositionelles Wählerpotential ausschalten. 

Quelle: www.ch.ch
Die ersten eidgenössischen Parlamentswahlen fanden im Oktober 1848 statt. Der erste Nationalrat zählte 111 Mitglieder. Im Bild: Einige der Gewählten, die am 6. November 1848 erstmals zusammentraten. Die Eröffnungsfeier fand im Berner Theater statt. Das Geschäftsreglement sah vor, dass die National- und Ständeräte «in schwarzer Kleidung» zu erscheinen hätten.

Die ersten Wahlen endeten erwartungsgemäss mit einem Triumph der Freisinnigen. Sie gewannen 87 der 111 Sitze. 14 Mandate gingen an die Katholisch-Konservativen und die 10 übrigen an Vertreter der Mitte. Im Ständerat eroberten die Freisinnigen 30 der 44 Sitz, 6 gingen an die Katholisch-Konservativen und 8 an die Liberale Mitte.

Offiziell fanden die Wahlen am Sonntag, 15. Oktober 1848, statt. Doch in manchen Kantonen wurde schon früher gewählt: an einem Mittwoch, und zwar um elf Uhr morgens. So sollte – wie es in der Parlamentsgeschichte der Bundesversammlung heisst – den «Lohnabhängigen die Teilnahme an der Wahl erschwert werden». Damit wollte man ein oppositionelles Wählerpotential ausschalten.

Quelle: www.ch.ch