Gorbatschow, Honecker - Historisches Bild

Das letzte Bild vor dem Sturz. Vor dreissig Jahren feiert die DDR ihr vierzigjähriges Bestehen. Erich Honecker, der Generalsekretär des Zentralkomitees der DDR-Staatspartei SED empfängt unter anderem Michail Gorbatschow. Elf Tage nach diesem Treffen, am 18. Oktober 1998, wird Honecker mit Schimpf und Schande davongejagt. (Foto: Deutsches Bundesarchiv, Bild 183-1989-1007-406, Fotograf: Klaus Oberst).

Honecker war seit 1971 Generalsekretär der SED. An der Sitzung des Politbüros am 17. Oktober schlägt Willi Stoph, der Vorsitzende des Ministerrates, vor, Honecker abzusetzen und Egon Krenz zum neuen Generalsekretär zu wählen. Honecker reagiert perplex, fängt sich dann aber auf. Nach dreistündiger Sitzung des Politbüros fällt der Entscheid einstimmig: Honecker muss weg! Anschliessend stimmt das Zentralkomitee der SED am 18. Oktober mit überwältigender Mehrheit für die Entbindung von seinen Funktionen. Honecker selbst votiert, wie es in der DDR Brauch ist, für seine Absetzung. Offiziell heisst es: „Das ZK hat der Bitte Erich Honeckers entsprochen, ihn aus gesundheitlichen Gründen von der Funktion des Generalsekretärs, vom Amt des Staatsratsvorsitzenden und von der Funktion des Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates der DDR zu entbinden.“

Egon Krenz wird daraufhin per Akklamation einstimmig zum neuen Generalsekretär der SED gewählt.
Das letzte Bild vor dem Sturz. Vor dreissig Jahren feiert die DDR ihr vierzigjähriges Bestehen. Erich Honecker, der Generalsekretär des Zentralkomitees der DDR-Staatspartei SED empfängt unter anderem Michail Gorbatschow. Elf Tage nach diesem Treffen, am 18. Oktober 1998, wird Honecker mit Schimpf und Schande davongejagt. (Foto: Deutsches Bundesarchiv, Bild 183-1989-1007-406, Fotograf: Klaus Oberst).

Honecker war seit 1971 Generalsekretär der SED. An der Sitzung des Politbüros am 17. Oktober schlägt Willi Stoph, der Vorsitzende des Ministerrates, vor, Honecker abzusetzen und Egon Krenz zum neuen Generalsekretär zu wählen. Honecker reagiert perplex, fängt sich dann aber auf. Nach dreistündiger Sitzung des Politbüros fällt der Entscheid einstimmig: Honecker muss weg! Anschliessend stimmt das Zentralkomitee der SED am 18. Oktober mit überwältigender Mehrheit für die Entbindung von seinen Funktionen. Honecker selbst votiert, wie es in der DDR Brauch ist, für seine Absetzung. Offiziell heisst es: „Das ZK hat der Bitte Erich Honeckers entsprochen, ihn aus gesundheitlichen Gründen von der Funktion des Generalsekretärs, vom Amt des Staatsratsvorsitzenden und von der Funktion des Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates der DDR zu entbinden.“

Egon Krenz wird daraufhin per Akklamation einstimmig zum neuen Generalsekretär der SED gewählt.