Niki Lauda - Historisches Bild

Niki Lauda, dreifacher Formel-1-Weltmeister, ist am Montag im Alter von 70 Jahren gestorben. Er hat nicht nur Fans der Formel 1 beeindruckt. Seine Ausstrahlung und seine mit Humor gepaarte Souveränität machten ihn bis zuletzt zu einem gefragten Gast im Fernsehen. Unter anderem erklärte Lauda von 1996 bis 2017 den RTL-Zuschauern die Formel-1-Rennen.

Legendär ist der Horrorunfall, den Niki Lauda am 1. August 1976 an der Nordschleife des Nürburgrings erlitt. In der Kurve verlor er die Kontrolle über seinen Ferrari und raste in eine Felswand. Sofort ging sein Wagen in Flammen auf. Der Brand erzeugte Temperaturen von bis zu 800 Grad. Laudas Kopfhaut wurde versengt und seine Lunge verätzt. Es grenzt an ein Wunder, dass Lauda aus dem Auto, das bereits zu schmelzen begann, herausgeholt werden konnte.

Aber nur 42 Tage nach diesem Crash sass Lauda schon wieder in einem Rennwagen. Im Rückblick allerdings hat er den damaligen Formel-1-Betrieb als Wahnsinn bezeichnet. Denn es gab damals kaum ein Rennen ohne schweren Unfall. Die Frauen der Fahrer sollen immer ein schwarzes Kleid in ihrem Gepäck gehabt haben.

Seine zweite Karriere startete Lauda mit seiner eigenen Fluggesellschaft „LaudaAir“. 1991 kam es zu einem Absturz einer Maschine in Thailand. 223 Menschen verloren dabei ihr Leben. Ende der 1990er Jahre verkaufte er Lauda Air an den Konkurrenten Austrian Airlines (AUA).

Immer wieder hatte Lauda mit den gesundheitlichen Spätfolgen seines Unfalls zu kämpfen. So wurde schon vor Jahren eine Nierentranplantation erforderlich.  Im vergangenen Sommer musste sich Lauda einer Lungentransplantation unterziehen, die mit einem Spitalaufenthalt von zweieinhalb Monaten verbunden war.

Das Bild entstand am 26. Juni 1972 am Rande eines Rennens in Rouen. (Foto: Keystone/APA/AFP/Fean-Pierre Prevel)
Niki Lauda, dreifacher Formel-1-Weltmeister, ist am Montag im Alter von 70 Jahren gestorben. Er hat nicht nur Fans der Formel 1 beeindruckt. Seine Ausstrahlung und seine mit Humor gepaarte Souveränität machten ihn bis zuletzt zu einem gefragten Gast im Fernsehen. Unter anderem erklärte Lauda von 1996 bis 2017 den RTL-Zuschauern die Formel-1-Rennen.

Legendär ist der Horrorunfall, den Niki Lauda am 1. August 1976 an der Nordschleife des Nürburgrings erlitt. In der Kurve verlor er die Kontrolle über seinen Ferrari und raste in eine Felswand. Sofort ging sein Wagen in Flammen auf. Der Brand erzeugte Temperaturen von bis zu 800 Grad. Laudas Kopfhaut wurde versengt und seine Lunge verätzt. Es grenzt an ein Wunder, dass Lauda aus dem Auto, das bereits zu schmelzen begann, herausgeholt werden konnte.

Aber nur 42 Tage nach diesem Crash sass Lauda schon wieder in einem Rennwagen. Im Rückblick allerdings hat er den damaligen Formel-1-Betrieb als Wahnsinn bezeichnet. Denn es gab damals kaum ein Rennen ohne schweren Unfall. Die Frauen der Fahrer sollen immer ein schwarzes Kleid in ihrem Gepäck gehabt haben.

Seine zweite Karriere startete Lauda mit seiner eigenen Fluggesellschaft „LaudaAir“. 1991 kam es zu einem Absturz einer Maschine in Thailand. 223 Menschen verloren dabei ihr Leben. Ende der 1990er Jahre verkaufte er Lauda Air an den Konkurrenten Austrian Airlines (AUA).

Immer wieder hatte Lauda mit den gesundheitlichen Spätfolgen seines Unfalls zu kämpfen. So wurde schon vor Jahren eine Nierentranplantation erforderlich. Im vergangenen Sommer musste sich Lauda einer Lungentransplantation unterziehen, die mit einem Spitalaufenthalt von zweieinhalb Monaten verbunden war.

Das Bild entstand am 26. Juni 1972 am Rande eines Rennens in Rouen. (Foto: Keystone/APA/AFP/Fean-Pierre Prevel)