Rheintalflug - Historisches Bild

Vor dreissig Jahren, am 23. Februar 1989, stürzte eine „Commander AC-90“ der österreichischen „Rheintalflug“ in den Bodensee. Alle elf Insassen kamen ums Leben. Das Bild zeigt die Bergung des Wracks am 2. März. (Foto: Keystone/Martin Ruetschi)

Gesteuert wurde die Maschine von der erfahrenen Berufspilotin Brigitte Seewald, der Frau des Firmengründers der „Rheintalflug“. Unter den Toten befindet sich der österreichische Sozialminister Alfred Dallinger. 

Die Maschine war auf dem Weg von Wien zum Vorarlberger Flughafen Hohenems-Dornbirn. Eine Viertelstunde vor der Landung waren Seewald und ihr Co-Pilot Hans Rainer angewiesen worden, auf den Flughafen Altenrhein auszuweichen. Die Pilotin überflog den Flugplatz und holte zu einer Schleife aus. Wenig später fand ein Fischer ein Bugrad in der Rorschacher Bucht. Noch ist nicht restlos geklärt, ob menschliches Versagen oder ein technisches Problem für den Absturz verantwortlich ist. Untersuchungen des Wracks haben ergeben, dass ein Seil des Landeklappenantriebs stark abgenutzt war; ein zweites Seil zu einer Landeklappe war wegen einer offenbar plötzlichen Belastung gerissen.
Vor dreissig Jahren, am 23. Februar 1989, stürzte eine „Commander AC-90“ der österreichischen „Rheintalflug“ in den Bodensee. Alle elf Insassen kamen ums Leben. Das Bild zeigt die Bergung des Wracks am 2. März. (Foto: Keystone/Martin Ruetschi)

Gesteuert wurde die Maschine von der erfahrenen Berufspilotin Brigitte Seewald, der Frau des Firmengründers der „Rheintalflug“. Unter den Toten befindet sich der österreichische Sozialminister Alfred Dallinger.

Die Maschine war auf dem Weg von Wien zum Vorarlberger Flughafen Hohenems-Dornbirn. Eine Viertelstunde vor der Landung waren Seewald und ihr Co-Pilot Hans Rainer angewiesen worden, auf den Flughafen Altenrhein auszuweichen. Die Pilotin überflog den Flugplatz und holte zu einer Schleife aus. Wenig später fand ein Fischer ein Bugrad in der Rorschacher Bucht. Noch ist nicht restlos geklärt, ob menschliches Versagen oder ein technisches Problem für den Absturz verantwortlich ist. Untersuchungen des Wracks haben ergeben, dass ein Seil des Landeklappenantriebs stark abgenutzt war; ein zweites Seil zu einer Landeklappe war wegen einer offenbar plötzlichen Belastung gerissen.