Farman - Historisches Bild

Vor hundert Jahren, am 8. Februar 1919, gründeten die Gebrüder Henri und Maurice Farman die Fluggesellschaft „Lignes Aériennes Farman“. Das Bild vom 13. Januar 1908 zeigt den ersten Motorflug der Welt. Die Maschine schaffte die Strecke von einem Kilometer. Farman erhielt dafür den mit 50’000 Francs dotierten Grand Prix d’Aviation. (Foto: Bain News Service photograph collection/Library of Congress, Washington)

Der aus wohlhabendem Haus stammende Henri Farman – sein Vater war Korrespondent einer englischen Zeitung in Paris – war zunächst Radrennfahrer und französischer Steher-Meister. Später begann er eine Karriere als Autorennfahrer. Dann wandte er sich der Fliegerei zu und kaufte einen „Voisin“-Doppeldecker des französischen Automobil- und Flugzeugkonstrukteurs Gabriel Voisin. Es handelte sich dabei um das erste in Serie gebaute Flugzeug der Welt. Henri Farman und sein Bruder Maurice begannen die Maschine weiterzuentwickeln. Die Reichweite betrug bald schon über 20 Kilometer, und bald schon wurden die ersten Passagiere transportiert. Am 30. Oktober 1908 flog Farman in 20 Minuten 27 Kilometer weit von Châlons-en-Champagne nach Reims.

Während des Ersten Weltkriegs setzte Frankreich Farman-Flugzeuge als Aufklärungs- und leichte Kampfflugzeuge ein. Die Gebrüder bauten insgesamt über 30 Flugzeugtypen, unter anderem Aufklärungsflugzeuge, Verkehrsflugzeuge, Transportmaschinen, Kampfflugzeuge und Bomber.

Die am 8. Februar 1919 gegründete „Lignes Aériennes Farman“ wurde Mitte der Dreissigerjahre verstaatlicht und ging in der Air France auf.
Vor hundert Jahren, am 8. Februar 1919, gründeten die Gebrüder Henri und Maurice Farman die Fluggesellschaft „Lignes Aériennes Farman“. Das Bild vom 13. Januar 1908 zeigt den ersten Motorflug der Welt. Die Maschine schaffte die Strecke von einem Kilometer. Farman erhielt dafür den mit 50’000 Francs dotierten Grand Prix d’Aviation. (Foto: Bain News Service photograph collection/Library of Congress, Washington)

Der aus wohlhabendem Haus stammende Henri Farman – sein Vater war Korrespondent einer englischen Zeitung in Paris – war zunächst Radrennfahrer und französischer Steher-Meister. Später begann er eine Karriere als Autorennfahrer. Dann wandte er sich der Fliegerei zu und kaufte einen „Voisin“-Doppeldecker des französischen Automobil- und Flugzeugkonstrukteurs Gabriel Voisin. Es handelte sich dabei um das erste in Serie gebaute Flugzeug der Welt. Henri Farman und sein Bruder Maurice begannen die Maschine weiterzuentwickeln. Die Reichweite betrug bald schon über 20 Kilometer, und bald schon wurden die ersten Passagiere transportiert. Am 30. Oktober 1908 flog Farman in 20 Minuten 27 Kilometer weit von Châlons-en-Champagne nach Reims.

Während des Ersten Weltkriegs setzte Frankreich Farman-Flugzeuge als Aufklärungs- und leichte Kampfflugzeuge ein. Die Gebrüder bauten insgesamt über 30 Flugzeugtypen, unter anderem Aufklärungsflugzeuge, Verkehrsflugzeuge, Transportmaschinen, Kampfflugzeuge und Bomber.

Die am 8. Februar 1919 gegründete „Lignes Aériennes Farman“ wurde Mitte der Dreissigerjahre verstaatlicht und ging in der Air France auf.