Billy Graham - Historisches Bild

Der Baptistenpastor und Erweckungsprediger Billy Graham hat in den USA und weltweit mit seinen Aktivitäten und vor allem Predigten die Ausbreitung eines fundamentalistisch verstandenen Christentums bewirkt. In seinem langen Leben hielt er mehr als 400 Grossveranstaltungen in 185 Ländern ab und soll damit mehr als 200 Millionen Menschen erreicht haben. Graham wurde am 7. November 1918 in Charlotte, North Carolina, geboren.

In allem berief er sich unmittelbar auf die Bibel. Er war ein mitreissender Prediger, der mit Schlichtheit seiner Botschaften der neu entstehenden evangelikalen Bewegung grosse Wucht verlieh. Zu seiner theologischen Ausrichtung passte sein militanter Antikommunismus. Graham war ein glühender Befürworter des Vietnamkrieges. Und selbstverständlich wetterte er gegen Homosexualität und Abtreibung. Aber Graham war kein Rassist. Martin Luther King bezeichnete den Südstaatler Graham als seinen Freund und betonte, dass seine Bewegung ohne die Unterstützung Grahams nicht so erfolgreich gewesen wäre.

Auch amerikanische Präsidenten zeigten sich gern mit ihm. Mit George W. Bush verband ihn ein ganz besonderes Verhältnis: Nach eigenen Aussagen heilte Graham ihn von seinem Alkoholismus.

Spötter und Kritiker nannten Billy Graham „das Maschinengewehr Gottes“. Graham selber bezeichnete seine Kampagnen gern als „Kreuzzüge“. Das Foto zeigt ihn aus Anlass des „Greater New York Bill Graham Crusade, at Flushing Meadows Corona Park in Queens, New York, am 24 Juni 2005. Er starb im Alter von 99 Jahren am 21. Februar 2018. (Foto: Keystone/EPA/Peter Foley)
Der Baptistenpastor und Erweckungsprediger Billy Graham hat in den USA und weltweit mit seinen Aktivitäten und vor allem Predigten die Ausbreitung eines fundamentalistisch verstandenen Christentums bewirkt. In seinem langen Leben hielt er mehr als 400 Grossveranstaltungen in 185 Ländern ab und soll damit mehr als 200 Millionen Menschen erreicht haben. Graham wurde am 7. November 1918 in Charlotte, North Carolina, geboren.

In allem berief er sich unmittelbar auf die Bibel. Er war ein mitreissender Prediger, der mit Schlichtheit seiner Botschaften der neu entstehenden evangelikalen Bewegung grosse Wucht verlieh. Zu seiner theologischen Ausrichtung passte sein militanter Antikommunismus. Graham war ein glühender Befürworter des Vietnamkrieges. Und selbstverständlich wetterte er gegen Homosexualität und Abtreibung. Aber Graham war kein Rassist. Martin Luther King bezeichnete den Südstaatler Graham als seinen Freund und betonte, dass seine Bewegung ohne die Unterstützung Grahams nicht so erfolgreich gewesen wäre.

Auch amerikanische Präsidenten zeigten sich gern mit ihm. Mit George W. Bush verband ihn ein ganz besonderes Verhältnis: Nach eigenen Aussagen heilte Graham ihn von seinem Alkoholismus.

Spötter und Kritiker nannten Billy Graham „das Maschinengewehr Gottes“. Graham selber bezeichnete seine Kampagnen gern als „Kreuzzüge“. Das Foto zeigt ihn aus Anlass des „Greater New York Bill Graham Crusade, at Flushing Meadows Corona Park in Queens, New York, am 24 Juni 2005. Er starb im Alter von 99 Jahren am 21. Februar 2018. (Foto: Keystone/EPA/Peter Foley)