Prag - Historisches Bild

Niederschlagung des „Prager Frühlings“: Vor 50 Jahren, am 21. August 1968, marschiert eine halbe Million Soldaten der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens in der Tschechoslowakei ein. Es ist die grösste Militäroperation in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Im Bild: Tschechoslowakische Bürger vor einem brennenden sowjetischen Panzer in Prag. (Foto: CIA)

Nicolae Ceaușescus Rumänien sowie Albanien und die DDR beteiligen sich nicht an der Invasion. 98 Tschechen und Slowaken sterben, ebenso 50 Soldaten der Invasionstruppen. Drei Tage nach dem Einmarsch wurde das „Moskauer Protokoll“ verabschiedet. Staatspräsident Ludvik Svoboda und KP-Chef Alexander Dubček wurden darin gezwungen, alle Reformprojekte zurückzunehmen. Die Kapitulation vor Moskau löste ein riesige Flüchtlingswelle aus. Zehntausende flüchteten in den Westen, viele in die Schweiz.
Niederschlagung des „Prager Frühlings“: Vor 50 Jahren, am 21. August 1968, marschiert eine halbe Million Soldaten der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens in der Tschechoslowakei ein. Es ist die grösste Militäroperation in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Im Bild: Tschechoslowakische Bürger vor einem brennenden sowjetischen Panzer in Prag. (Foto: CIA)

Nicolae Ceaușescus Rumänien sowie Albanien und die DDR beteiligen sich nicht an der Invasion. 98 Tschechen und Slowaken sterben, ebenso 50 Soldaten der Invasionstruppen. Drei Tage nach dem Einmarsch wurde das „Moskauer Protokoll“ verabschiedet. Staatspräsident Ludvik Svoboda und KP-Chef Alexander Dubček wurden darin gezwungen, alle Reformprojekte zurückzunehmen. Die Kapitulation vor Moskau löste ein riesige Flüchtlingswelle aus. Zehntausende flüchteten in den Westen, viele in die Schweiz.