The Wanderer - Historisches Bild

Die Ferien gehen zu Ende. Jetzt wälzen sie sich die Reisecars und Wohnmobile wieder nach Hause – über Autobahnen und Pässe. Reisecars gibt es seit über 130 Jahren. Im Bild: „The Wanderer“, der erste Touristencar der Geschichte. Er wurde 1885 in England gebaut. 

Das von zwei Pferden gezogene Gefährt wurde nach Plänen von William Gordon Stables (1840–1910) gebaut. Stables war ein in Schottland geborener englischer Arzt, Reiseschriftsteller und weitgereister Abenteurer. Das Bild zeigt ihn, vorne in der Mitte, auf einer Wolldecke sitzend, vor seinem „Touristenbus“. Auf die Idee, „The First Leisure Caravan“ zu bauen, kam er, nachdem er einen Zigeunerwagen inspiziert hatte. Den Auftrag dazu gab er der „Bristol Wagon Company“, die Salonwagen für die Eisenbahn baute. Der Wanderer wiegt etwa zwei Tonnen und ist teilweise mit Mahagoni-Holz ausgekleidet. Er verfügt über einen Kochherd, eine Speisekammer, ein Sofa, einen Tisch und ein Waschbecken. In einer Kiste unter dem Kutschersitz befand sich eine Machete „and a good revolver“. 

Schon im ersten Jahr fuhr The Wanderer nach Inverness in Schottland. William Gordon Stables beschrieb die 1'300 Meilen lange Reise in seinem Buch „The Cruise of the Land Yacht Wanderer“. Später wurde Stables Vizepräsident des „Caravan Club“. Er liebte die Zigeuner und bezeichnete sich selbst als „modern Gipsy“. (Foto: The Caravan Club)
Die Ferien gehen zu Ende. Jetzt wälzen sie sich die Reisecars und Wohnmobile wieder nach Hause – über Autobahnen und Pässe. Reisecars gibt es seit über 130 Jahren. Im Bild: „The Wanderer“, der erste Touristencar der Geschichte. Er wurde 1885 in England gebaut.

Das von zwei Pferden gezogene Gefährt wurde nach Plänen von William Gordon Stables (1840–1910) gebaut. Stables war ein in Schottland geborener englischer Arzt, Reiseschriftsteller und weitgereister Abenteurer. Das Bild zeigt ihn, vorne in der Mitte, auf einer Wolldecke sitzend, vor seinem „Touristenbus“. Auf die Idee, „The First Leisure Caravan“ zu bauen, kam er, nachdem er einen Zigeunerwagen inspiziert hatte. Den Auftrag dazu gab er der „Bristol Wagon Company“, die Salonwagen für die Eisenbahn baute. Der Wanderer wiegt etwa zwei Tonnen und ist teilweise mit Mahagoni-Holz ausgekleidet. Er verfügt über einen Kochherd, eine Speisekammer, ein Sofa, einen Tisch und ein Waschbecken. In einer Kiste unter dem Kutschersitz befand sich eine Machete „and a good revolver“.

Schon im ersten Jahr fuhr The Wanderer nach Inverness in Schottland. William Gordon Stables beschrieb die 1'300 Meilen lange Reise in seinem Buch „The Cruise of the Land Yacht Wanderer“. Später wurde Stables Vizepräsident des „Caravan Club“. Er liebte die Zigeuner und bezeichnete sich selbst als „modern Gipsy“. (Foto: The Caravan Club)