Georges Haldas - Historisches Bild

Seine Texte schrieb er von Hand. Die Schreibmaschine mochte er nicht. Vor hundert Jahren, am 14. August 1917, wurde er geboren. Georges Haldas, der Genfer Schriftsteller, war einer der produktivsten Schweizer Autoren und verfasste über hundert Chroniken, Essays, Gedichtbände und Übersetzungen. 

Haldas war der Sohn eines Griechen und einer Westschweizerin. Bis zu seinem 9. Lebensjahr wohnte er auf Kefalonia. An der Universität Genf studierte er Literatur, war Hauslehrer und Journalist beim „Journal de Genève“. In Genf wohnte er am Boulevard des Philosophes. So heisst auch seine Chronik, die er 1966 veröffentlichte und die ihn im französischsprachigen Raum berühmt machte. Haldas war ein begeisterter Fussballfan. Davon zeugt die 1981 erschienene „Légende du football“. Viele seiner Texte schrieb er in Genfer Bistrots. Einige davon beschreibt er in der „Légende des cafés“ (1976). Haldas wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Grossen Preis der Stadt Genf“ 1971, dem Preis der „Schweizerischen Schillerstiftung“ 1971 und 1977, dem „Grand prix C. F. Ramuz“ 1985 und dem „Prix Édouard-Rod“ 2004. Mehrere seiner Texte sind auch auf Deutsch erschienen. Haldas starb am 24. Oktober 2010. Das Bild zeigt ihn im März 1999 in seiner Wohnung am Boulevard des Philosophes. (Foto: Keystone/Philippe Krauer)
Seine Texte schrieb er von Hand. Die Schreibmaschine mochte er nicht. Vor hundert Jahren, am 14. August 1917, wurde er geboren. Georges Haldas, der Genfer Schriftsteller, war einer der produktivsten Schweizer Autoren und verfasste über hundert Chroniken, Essays, Gedichtbände und Übersetzungen. Haldas war der Sohn eines Griechen und einer Westschweizerin. Bis zu seinem 9. Lebensjahr wohnte er auf Kefalonia. An der Universität Genf studierte er Literatur, war Hauslehrer und Journalist beim „Journal de Genève“. In Genf wohnte er am Boulevard des Philosophes. So heisst auch seine Chronik, die er 1966 veröffentlichte und die ihn im französischsprachigen Raum berühmt machte. Haldas war ein begeisterter Fussballfan. Davon zeugt die 1981 erschienene „Légende du football“. Viele seiner Texte schrieb er in Genfer Bistrots. Einige davon beschreibt er in der „Légende des cafés“ (1976). Haldas wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Grossen Preis der Stadt Genf“ 1971, dem Preis der „Schweizerischen Schillerstiftung“ 1971 und 1977, dem „Grand prix C. F. Ramuz“ 1985 und dem „Prix Édouard-Rod“ 2004. Mehrere seiner Texte sind auch auf Deutsch erschienen. Haldas starb am 24. Oktober 2010. Das Bild zeigt ihn im März 1999 in seiner Wohnung am Boulevard des Philosophes. (Foto: Keystone/Philippe Krauer)