Boryspil, Kiew - Bild des Tages

Freudentränen auf dem Flughafen Boryspil in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Am Samstagmittag landete hier ein Flugzeug mit 35 begnadigten Gefangenen an Bord. Die Maschine kam aus Moskau. Fast gleichzeitig traf ein Flugzeug mit 35 Männern in Moskau ein. Die Maschine kam aus Kiew. Der Gefangenenaustausch könnte Bewegung in das zerrüttete ukrainisch-russische Verhältnis bringen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi begrüsste die freigelassenen Ukrainer persönlich. Für ihn ist es der erste Erfolg seiner erst kurzen Amtszeit. Unter den Freigelassenen befinden sich 24 im November festgenommene ukrainische Marinesoldaten. Für Irritation sorgte, dass sich unter den begnadigten Russen auch Wladimir Zembach befindet. Er soll eine wichtige Rolle bei dem vor fünf Jahren über der Ostukraine erfolgten Abschuss der MH-17-Passagiermaschine gespielt haben. Damals starben alle 298 Insassen. Putin soll offenbar die Austauschaktion von der Begnadigung Zemachs abhängig gemacht haben. In russischen Gefängnissen befinden sich noch immer etwa 250 Ukrainer. (Foto: Keystone/ EPA/Sergey Dolzhenko)
Freudentränen auf dem Flughafen Boryspil in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Am Samstagmittag landete hier ein Flugzeug mit 35 begnadigten Gefangenen an Bord. Die Maschine kam aus Moskau. Fast gleichzeitig traf ein Flugzeug mit 35 Männern in Moskau ein. Die Maschine kam aus Kiew. Der Gefangenenaustausch könnte Bewegung in das zerrüttete ukrainisch-russische Verhältnis bringen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi begrüsste die freigelassenen Ukrainer persönlich. Für ihn ist es der erste Erfolg seiner erst kurzen Amtszeit. Unter den Freigelassenen befinden sich 24 im November festgenommene ukrainische Marinesoldaten. Für Irritation sorgte, dass sich unter den begnadigten Russen auch Wladimir Zembach befindet. Er soll eine wichtige Rolle bei dem vor fünf Jahren über der Ostukraine erfolgten Abschuss der MH-17-Passagiermaschine gespielt haben. Damals starben alle 298 Insassen. Putin soll offenbar die Austauschaktion von der Begnadigung Zemachs abhängig gemacht haben. In russischen Gefängnissen befinden sich noch immer etwa 250 Ukrainer. (Foto: Keystone/ EPA/Sergey Dolzhenko)