Gründe für die Hamas-Raketen

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Gründe für die Hamas-Raketen

Von Journal21, 25.07.2014

Die Hamas-Raketen gegen Israel seien nur die Symptome des Konflikts. Die Argumentation des palästinensischen Aktivisten Adil Yahya in Ramallah*

Achtzehn Tage einer weiteren sinnlosen israelischen Aggression  gegen Gaza forderten bisher mehr als 700 Tote und mehr als 4500 Verletzte – meistens palästinensische Zivilisten, Kinder, Frauen und ältere Menschen. Dieser Krieg hat auch das Leben von  mehr als 33 israelischen Soldaten gefordert und von zwei israelischen Zivilisten – bisher. Auch wurden Hunderte israelischer Soldaten verletzt und einige israelische Zivilisten.

Symptome statt Ursachen bekämpft

 Dieser Krieg ist sinnlos, weil ein solcher Krieg schon mehrfach geführt wurde und schon mehrfach scheiterte - und dennoch wird ein solcher Krieg jetzt wiederholt. Israel kann diesen Krieg auf keinen Fall gewinnen, ebenso wenig wie es vorherige Kriege  gewonnen hat - jene gegen Gaza nicht und den Libanon etwa. Denn alle diese Kriege versuchten die Symptome zu kurieren statt die Ursachen zu bekämpfen.

Die Symptome sind in diesem Fall die Raketen aus dem Libanon und aus Gaza sowie die Tunnels. Die wahre Ursache liegt indessen in der Besatzung  und in ihren Auswirkungen. Diese sind, neben anderen Dingen, der Siedlungsbau, die Abriegelung von Gaza, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Palästinenser und die Erniedrigung durch die  Besatzung  in jedem Lebensbereich  der Menschen und auf all den Wegen und Straßen in den besetzten Gebieten.

Teufelskreis ohne Lösung

Um uns nur auf dieses Jahrhundert zu beschränken – Israel fiel 2006 in den Libanon ein, in den Gazastreifen 2008 und 2009  und dann noch einmal 2012. Ziel war die Bekämpfung der Raketen der Hizbullah und der Hamas, die auf  südliche und nördliche israelische Städte fielen sowie auf Territorien um die libanesische Grenze und um Gaza herum.

 Alle diese israelischen Invasionen ins Nachbarland  endeten mit einem Waffenstillstand, ohne dass danach  die wahre Ursache des  Nahostkonflikts gelöst wurde – die Besatzung.  Daher kam es jetzt wiederum zu einer Invasion und einer blutigen Konfrontation.

 Die Raketen hatten damals eine Reichweite von 50 Kilometern, höchstens. Sie zogen israelische Städte in der Nähe des Gazastreifens in Mitleidenschaft. In der gegenwärtigen Runde des Krieges erreichten die Raketen Tel Aviv und Haifa. Aber immer noch versuchen die Israelis, ihren Krieg damit zu rechtfertigen, diese Raketen stoppen zu müssen.

Ende von Hamas wäre nicht das Ende des Widerstandes

Die Israelis und die Weltgemeinschaft haben immer noch nicht verstanden: die Raketen sind das Symptom. Wenn die Besatzung nicht beendet wird, wird der Kampf fortgesetzt werden und sich noch intensivieren. Die Palästinenser sind wie andere Völker. Sie wollen nichts mehr als in Frieden und Sicherheit leben. Aber sie werden niemals die Besatzung und die damit verbundene Erniedrigung tolerieren.

Und selbst wenn der Widerstand der Hamas gebrochen werden sollte, wird das nicht das Ende des palästinensischen Widerstandes sein. Im Gegenteil. Die nächste Generation palästinensischer Kämpfer wird entschiedener kämpfen und mit wirksameren Mitteln. Und sicherlich werden sie mit mehr Gewalt kämpfen.

Was tut die Weltgemeinschaft? 

66 Jahre des Konfliktes und das riesige Ungleichgewicht an Feuerkraft zwischen Israelis und Palästinensern hat die Palästinenser niemals abgeschreckt, ihren Freiheitskampf fortzusetzen. Massaker und die riesigen Opfer haben es nicht vermocht, sie von diesem Kampf abzuschrecken, und sie werden sich auch in Zukunft nicht abschrecken lassen.

Die Weltgemeinschaft handelt dumm, wenn sie die israelische Rechtfertigung für diesen Krieg akzeptiert. Ebenso dumm handelt sie, wenn sie Israel ermuntert, die Palästinenser unter dem Vorwand der  Selbstverteidigung gegen die Raketen der Hamas anzugreifen. Die Besatzung ist die Quelle allen Übels im Nahen Osten. Und wenn diese Besatzung nicht ein Ende findet, wird der palästinensische Kampf weitergeführt.

Eine Warnung

 Es ist auch dumm, einen Waffenstillstand zu suchen, ohne die wahre Ursache des Krieges zu bekämpfen. Die einzige und wahre  Art, die Situation zu bewältigen und damit den elenden Kreis der Gewalt in diesem Teil der Welt zu beenden besteht darin, die Besatzung zu beenden und mit ihr alle ihre Folgen: Siedlungsbau, Belagerungen, Erniedrigung, Abriegelung von Dörfern und Städten.

 Wenn das alles nicht geschieht, verschiebt die Weltgemeinschaft nur das Problem, das mit absoluter Sicherheit erneut vor ihrem Gesicht explodieren wird. Und ich bin mir bewusst, dass der nächste Krieg gewalttätiger sein wird und mit weitaus größerer Zerstörungskraft geführt werden wird. Und er wird uns allen viel näher sein, wo immer wir uns dann in der Welt gerade aufhalten.

*Adil Yahya ist Gründer und Direktor von PACE, der „Palestinian Association for Cultural Exchange“. Diese Vereinigung organisiert, u.a., Kulturreisen durch Palästina.

Adil Yahya war einer der Führer der ersten Intifada, die 1987 begann. Wie viele seiner Mitstreiter saß auch er einst in einem israelischen Gefängnis.  – Übersetzung des Textes aus dem Englischen durch Heiko Flottau

 

 

Kommentare

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Gute Analyse. Stimme dem voll zu. Ohne ein Ende der Besatzung wird sich nichts ändern.

Der Beitrag von Adil Yahya mag stimmen, aber beleuchtet genau
50 % des Problems, nämlich die Schuld des Feindes. Die eigene, ganz klar vorhandene Schuld wird ausgeblendet. Diese verlogene Sichtweise (Auf beiden Seiten) verhindert Schritte zum Frieden.
Besonders tragisch ist, dass auf beiden Seiten 80% der Menschen Frieden wollen und sich von 20% Kriegstreiber terrorisieren lassen müssen. Um Frieden zu erreichen, muss Israel die Besatzung zurücknehmen und gleichzeitig die Palästinenser die Existenz Israels als rechtsgültigen Staat akzeptieren und Angriffe auf Israel einstellen. Danach ist der Weg offen für friedliche Verhandlungen mit dem Ziel einer Zweistaaten-Lösung. Das sollte eigentlich auch der Author des Beitrages wissen.

Guter Artikel, aber in einem Punk gehe ich nicht einig: “Die Weltgemeinschaft handelt dumm, wenn sie die israelische Rechtfertigung für diesen Krieg akzeptiert.” Die Weltgemeinschaft akzeptiert Israel's 'Rechtfertigungen’ schon längst nicht mehr. Die Weltgemeinschaft ist aber machtlos dagegen etwas zu unternehmen weil Israel bis auf die Zähne atomar bewaffnet ist und willig ist diese einzusetzen. Die rechtsextreme Israelische Regierung braucht nicht mehr auf die Weltgemeinschaft zu hören.

Sehr geehrter Adil Yahya, Ihr Versuch ist in Ehren, aber....
Sie rühren die plakative Werbetrommel. Kommt aber nicht an!
Seit den 30-er Jahren lehnt die arabische Welt die Existenz Israels ab. Stationen: 1.Interessengemeinschaft, vertrag mit Hitler.
2. Uno - Anerkennung 1948 der Staat Israel: die Araber haben Israel abgelehnt und schulischen, beispiellosen Hass in ihrer Bevölkerung verbreitet. Das sind die Hintergründe, nichts anderes.
3. Wenn Israel nicht zuschlagen könnte, wäre schon lange (schon in 1949) ausradiert. (meinen Sie das etwa nicht?)

Wenn diese zwei Volksgruppen so unendlich verfeindet
sind, dann hilft nur sie räumlich auseinander zu bringen.
Ähnlich wie die Umsiedlung der Sudetendeutschen aus
der Tschechoslowakei nach 1945 nach D, aber nicht so
brutal. Ein Land, welches keine gemeinsame Grenze mit
Israel hat, könnte die Palästinenser auf einem nur dünn
besiedeltem Gebiet aufnehmen. Wer dabei der Gewalt
für immer abschwört und Israel als ein Staat anerkennt,
der sollte zum Start eine großzügige Abfindung erhalten.
Nach diesem Krieg werden die meisten Häuser in dem
Gazastreifen sowieso Ruinen sein, sodass die Akzeptanz
neue Häuser an einem völlig anderem Platz auszubauen
sicher höher wäre als sonst. Danach kann Israel wieder
mit Recht als ein Heiliges Land bezeichnet werden.

Gute Idee, lieber Gast. Herr Henri Hamilton Beamish, ein erklärter Antisemit, hatte in den 30-er Jahren die Idee, alle Juden nach Madagaskar zu deportieren. Er war, im Gegesatz zu den Nazis, dagegen, die Juden als Volk zu vernichten. Der Plan von Beamish wurde 1948 vom Völkerbund diskutiert, d.h. man fasste auch ein Staatsgebiet "Israel" in Madagaskar ins Auge. Man entschied sich dann leider für die Teilung Palästinas. Also, warum nicht? Palästina den Palis und Madagaskar den Israeli mit dem neuen Namen Madarel.

Die vielen Toten im Gazastreifen überschatten nach und nach
die Zahl der Toten von dem über der Ukraine abgeschossenen
Flugzeug. So wird die Ukraine und die Krim aus den Nachrichten
mit dem Gazastreifen verdrängt. So kann die US-Regierung
das über der Ukraine abgeschossene Flugzeug nicht richtig
propagandistisch ausschlachten und so die EU und die Schweiz
zu härteren Sanktionen gegen Russland zwingen, die zur
Vernichtung von Arbeitsplätzen in der EU und besonders in
Deutschland führen würden.

Gern möchte ich von Ihnen wissen, ob die Hamas immer noch die Existenz des Staates Israel beenden will. Ich verurteile Israels Militäraktionen, aber solange es fürchten muss, ausradiert zu werden, verstehe ich, dass die Israeli die Hamas bis aufs Blut bekämpfen. Gern hätte ich von Ihnen eine Antwort. JTh.

Für wie dumm verkauft dieser namenlose Autor, seine Leser. Es braucht nur wenige Zeilen, um die Antwort auf seine Titelfrage "Gründe für die Hamas-Raketen" zu geben: Weil Hamas Juden hasst. Punkt. Alles andere ist nur Wiederholung von schon bekanntem. Wäre dieser Judenhass nicht vorhanden, hätten alle Palästinenser keine Motivation alle paar Jahre einen Krieg anzufangen, sondern wären möglicherweise das ihnen von Arafat versprochene Singapore, dessen Wirtschaft sie genau so wie die israelischen beneiden, ohne etwas dafür zu tun. Denn ihr Judenhass ist stärker, als alles andere. Hassen und Blutvergiessen sind offenbar die Champions palästinensischer Ambitionen. Raketen schiessen und, damit auch frustrierenderweise kaum jemanden zu töten, hat Vorrang vor dem Errichten einer blühenden Wirtschaft und eines friedlichen Lebens.

Und die israelische Regierung hasst die Palästinenser nicht?

nein, tut sie nicht. Aber Israelis und ihre Regierung haben eine gewisse Abneigung gegen die Hamas und alle islamistischen Terrorgruppen, weltweit. Manchmal kommt es einem vor, als müsse Israel den islamistischen Terror für die feige Welt allein bekämpfen. Es geht doch nicht nur um Israel, es geht um die gesamt freie Welt.

ABER: warum wird Israel als Staat nicht von den Palästinensern anerkannt? Alle arabischen Staaten rühmen ja, wie gerne sie Israel ins Meer fegen würden...

Manchmal, Herr/Frau Rennhard, hilft Lesen. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften. Als Basis würde ich Ihnen "Der Nahost Konflikt"
von Harald Neifeind (ISBN 3-87920-422-5) empfehlen. Wenn Sie Englisch sprechen bzw. lesen, dann wäre "The ETHNIC CLEANSING of PALESTINE" von Ilan Pappe
(ISBN 13:978-1-85168-555-4) ebenfalls recht interessant und bringt etwas Licht in Ihre Frage. Vielleicht hilft Ihnen auch eine Aeusserung von Moshe Dayan in der die ganze Radikalität, mit der Israel versucht arabische Kultur und Zivilisation zu verdrängen:
"Alle unsere Siedlungen sind erbaut auf den Ruinen palästinensischer Dörfer. Ja, wir haben sie nicht nur ausradiert bis auf den Boden, sondern auch ihre Namen aus den Geschichtsbüchern getilgt. Sie haben also triftigen Grund für den Kampf, den sie gegen uns führen. Unser Problem ist nicht, wie wir sie loswerden sollen, sondern wie wir mit ihnen leben können. Wenn ich selber ein Palästinenser wäre, wäre ich wahrscheinlich ein Fatah-Kämpfer."

Moshe Dayans Äusserung bringt's wohl auf den Punkt (damals gab's die Hamas noch nicht).

Für die Schweiz stellt sich die Frage: Wann stoppt die Schweiz die Militärkooperation mit Israel und verkauft kein Kriegsmaterial mehr ins Pulverfass des Nahen Ostens?
Jetzt ist der dritte Krieg Israels in sechs Jahren gegen Gaza im Gange, mit Bomben Granaten auch aus den USA und anderen Nato-Staaten.

An lukrativen Rüstungsgeschäften besonders mit den Regimes im Nahen Osten ist seit eh und je auch die der Neutralität und dem Frieden verpflichtete Schweiz beteiligt. Im Frühjahr 2014 entschied das Parlament in Bern: In Zukunft soll es sogar möglich sein, „Kriegsmaterial an Regimes zu liefern, welche die Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzen. Exporte an die ärmsten Länder dieser Welt werden erlaubt und es darf auch dann geliefert werden, wenn ein hohes Risiko besteht, dass ein Empfängerstaat das Kriegsmaterial gegen die Zivilbevölkerung einsetzt.“ wie die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) in ihrer Nahost Petition die sie kürzlich lancierte schrieb. Die GSoA verlangt in dieser Petition „einen sofortigen Stopp der Militärkooperation sowie der umfangreichen Rüstungsgeschäfte der Schweiz mit Staaten im Pulverfass des Nahen Ostens“. http://nahost-petition.ch

Es ist meiner Meinung nach laut schweizerischem Recht Illegal, das Kriegsland Israel mit Waffen zu versorgen. Genauso Saudi-Arabien, das in Syrien nachweislich gegen die Bevölkerung Krieg führt und vermutlich diese ISIS finanziert.
Die NATO-Staaten, die in den letzten Jahren mehrere Millionen Menschen auf dem Gewissen hat, sollte man ebenso sanktionieren und deren Anführer vor ein Kriegstribunal stellen. Aber die Schweiz will natürlich lieber viel Geld, als dass sie für ihre ach so hochgelobten humanitäre Ziele einsetzt. Sorry, das ist verlogene Heuchelei.
Es gibt Bestrebungen die Schweizer Hymne zu ändern und eine Anweisung für die Texter war das Göttliche rauszuhalten. Genau so agiert die Schweiz in letzter Zeit: Gottlos! Der Gott Mammon steht über allem.
Sollte es in den nächsten 20 Jahren wieder einen Weltkrieg geben, und davon gehe ich mittlerweile zu 95 Prozent aus, wird die Schweiz diesmal sicher nicht mehr verschont. Ich rechne mit dem schlimmsten.

Was Israel anbelangt, empfehle ich dieses ältere Video:
http://www.youtube.com/watch?v=eYI1MGHpA0s

Wir Schweizer sind genauso verlogen wie die USA oder die EU.
Die USA verhängen Sanktionen gegen den Iran, bei Nichteinhaltung werden Milliarden Bussen an Firmen verhängt. Den Israelis, die fremdes, gestohlenes Land besiedeln liefert man die modernsten Kriegsgeräte zum Töten von Leuten, die in einem Getto eingesperrt sind. Die EU ist solidarisch mit Deutschland und schweigt. Deutschland hat so viel Schuld mit der Judenvernichtung auf sich geladen, dass die noch für Jahrhunderte alle Schweinereien der Israelis durch winken werden. Und wir Schweizer sind von den vielen "Bücklingen" gegenüber den Mächtige der Welt (Länder, Organisationen, Firmen) zu Mittätern geworden, die Verbrechen je nach Täterschaft mal überhaupt nicht ahndet, mal schon. Und solange die Kohle rollt, sind wir sowieso dabei.

Warum verhängt man keine Wirtschaftssanktionen gegenüber Israel (Geldfluss,Warenfluss)?

Wir Schweizer sind stolz,dass wir immer wieder Unterdrücker und fremde Mächte und Eroberer aus unserem Land rausgeworfen haben. Wir haben unsere Mythen und Helden. Die grosse Tragik der Palästinenser ist, dass sie ihre Kräfte nicht bündeln können und dass sie nicht sehr effektive Kampfmittel einsetzen gegen ihre Besatzer. Vor Jahren waren sie erfolgreicher.

Der Gaza-Streifen wird wieder in Schutt und Asche gelegt. Von der Hamas aber, denn die hätte die zahllosen Angebote für eine Waffenruhe annehmen und den Raketenbeschuss beenden können. Die UNO und die EU werden danach trotzdem wieder Hunderte Millionen, wenn nicht gar Milliarden für den Wiederaufbau spendieren, von denen dann mit viel Glück sogar etwas bei der Bevölkerung ankommt. Der Rest wird wie immer in Waffen gesteckt und wieder in Richtung Israel geschossen. So schliesst sich dann der Kreislauf bis zum nächsten militärischen Eingreifen der Israelis.

Da hab ich wohl etwas verpasst, Herr Kerzenmacher? Zahllose
Angebote für eine Waffenruhe? Sie meinen wohl die Waffenruhen à la Israel: Ihr schiesst keine Raketen und wir riegeln euch weiterhin ab, schliessen euch ein, demütigen euch jeden Tag,
so, wie wir das seit Jahrzehnten tun. Und mit den ca. 3 Mia.
Dollar Hilfen, wie von den USA erhalten, kaufen wir noch zielgenauere Waffen, damit wir euch schmerzloser töten können.

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