Friedensnobelpreis

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Friedensnobelpreis

Von Journal21, 10.10.2014

Die Pakistanerin Malala Yousafzai und der Inder Kailash Satyarthi werden mit dem Friedensnobelpreis 2014 ausgezeichnet.

Dies gibt das norwegische Nobel-Komitee am Freitag bekannt. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt.

Auf die 17-jährige Malala haben die Taliban am 9. Oktober 2012 einen Mordanschlag verübt und sie in den Kopf geschossen und ihre linke Stirn getroffen, weil sie sich für das Recht auf Bildung der Mädchen und Frauen eingesetzt hatte.

Kinder müssten die Möglichkeit haben, heisst es in der Begründung des Nobel-Komitees, zur Schule zu gehen. Sie müssten vor Ausbeutung geschützt werden.

Am 12. Juli 2013, ihrem 16. Geburtstag, hielt Malala Yousafzai eine Rede vor den Vereinten Nationen. Der Tag wurde zum Malala-Tag erklärt. Er soll künftig jedes Jahr an das Recht aller Kinder auf Bildung erinnern, besonders an das Recht der Mädchen.

Malala erklärte damals vor der Uno: "Die Terroristen dachten, sie könnten meine Ziele verändern und meinen Ehrgeiz stoppen. Aber in meinem Leben hat sich nichts verändert mit einer Ausnahme: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind verschwunden, Stärke, Kraft und Mut sind geboren."

Trotz Todesdrohungen der Taliban will Malala ihren Kampf fortsetzen. Sie lebt heute in Grossbritannien. Die Jury bezeichnet sie als Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag zur Gleichberechtigung islamischer Frauen leisten können.

Der zusammen mit Malala geehrte 60-jährige Inder Satyarthi hatte mehrere friedliche Demonstrationen organisiert und angeführt und gegen die Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen protestiert. Satyarthi habe "in der Tradition von Ghandi grossen Mut bewiesen", würdigte ihn das Nobel-Komitee.

Kommentare

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Malala ist der Inbegriff der Naivität. Die „Terroristen“ (plus diejenigen, die sie nach wie vor bedrohen) sind doch keine Terroristen - sie sind die Rechtgläubigen.

Malala ist vom "Rechten Glauben" (schon längst) abgefallen - deswegen setzt sie sich für das „Recht auf Bildung der Mädchen und Frauen” ein (in Gesellschaften, welche die Menschenrechte respektieren und die auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit basieren, ist das eine Selbstverständlichkeit).

Das „Recht auf Bildung der Mädchen und Frauen” (so wie es Malala - zu Recht - fordert) ist im Koran nicht vorgesehen. Die Forderungen/Empfehlungen des Koran (die sind eindeutig) sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar.

Tragisch: auch diese junge Frau wird, wie z.B. der Dalai Lama, der Papst, etc. zu einer (vermutlich aus Naivität unfreiwillig) willfährigen Protagonistin einer global funktionierenden Unterhaltungsindustrie gemacht. Die Aufklärung (Kant etc. lassen grüssen) bleibt einmal mehr auf der Strecke.

Beeindruckend, wie eine junge Frau mit Namen Malala Yousafzai, erwachsenen tapferen Islamisten Angst einjagen kann, dass sie sich nur in der Gruppe und bewaffnet an sie herantrauen.
Womit sich zeigt, dass die schärfste Waffe gegen diese Extremisten nach wie vor die Bildung ist.
Wie sehr sich diese Feiglinge dabei selbst blamieren, scheint diesen gar nicht bewusst zu sein.

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