Die Symbolpolitik der Masseneinwanderungsinitiative

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Die Symbolpolitik der Masseneinwanderungsinitiative

Von Simon Röthlisberger, 18.01.2014

Simon Röthlisberger ist Ethnologe und arbeitet als Beauftragter für Migration beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK.

Reale Probleme mit Einwanderungsfragen verknüpfen und gleichzeitig viel Spielraum für die Auslegung der Initiative offen lassen – was bewirkt die Masseneinwanderungsinitiative wirklich?

Die Diskussion über Einwanderung ist nicht neu. Die Argumente sind im Grundsatz bekannt. Die Masseneinwanderungsinitiative heizt erwartungsgemäss die Diskussion an. Zu Recht erinnert man sich an die Überfremdungsinitiativen in den 1970er Jahren und später, die das Volk aber allesamt ablehnte.

Kommentatoren und politische Akteure werfen mit Bevölkerungsstatistiken und Zuwanderungszahlen um sich. Dabei gilt es zu bedenken: Es gibt keine exakte Zahl, wie viel Einwanderung die Schweiz „erträgt“ und wie hoch die Gesamtbevölkerung sein darf. Netto-Zuwanderungssaldo oder Asylgesuchszahlen für sich alleine sind keine Indikatoren für das Funktionieren oder Versagen eines Migrationssystems. Ebenso wenig wie die gefühlte Bedrohung durch Ausländer von rechts-nationalen Kreisen ein Indikator dafür sein darf. Die Lebensqualität der Bevölkerung und der gesellschaftliche Wohlstand sind hingegen aussagekräftige Konzepte: Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt mit geschmiert funktionierender Wirtschaft, tiefer Arbeitslosigkeit und gehört zu den sichersten Regionen auf dem Globus. Zweifellos, die Lebensqualität für eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung ist hoch.

Keine Antwort auf reale Probleme

Die Initiative gibt vor, mit der Beschränkung der Zuwanderung Lösungen für Herausforderungen in unterschiedlichsten Politikbereichen bereit zu stellen. Dabei wird verkannt, dass Migranten nicht die tatsächliche Ursache der „Probleme“ sind. Die Probleme sind „hausgemacht“ und hängen – wenn überhaupt – nur mittelbar mit der Zuwanderung zusammen. Beispielsweise würden die Umweltprobleme nicht gelöst, wenn die Zuwanderung eingeschränkt würde, da es sich um komplexe Zusammenhänge von globalem Ausmass handelt. Auch im Blick auf die Raumplanung- und Wohnungspolitik bliebe sie wirkungslos: Das Bedürfnis nach sukzessive steigendem Wohnraum pro Kopf ist ein langjähriger Trend, völlig unabhängig von der Zuwanderung.

Vage Forderungen, ungewisse Umsetzung

Die Initiative bleibt in wesentlichen Punkten unklar. Sie gibt keine Auskunft über die konkrete Ausgestaltung der Kontingente und legt keine Höchstzahl der Einwanderung fest. Die Interessen der Wirtschaft seien bei der Festlegung der Kontingente zu berücksichtigen, so die Initiative. Was dies konkret bedeutet, bleibt offen.

Das „Asylwesen“ soll gemäss dem Initiativtext ebenfalls kontingentiert werden. Höchstzahlen bei der Aufnahme von Flüchtlingen und deren Familien würden dadurch möglich. Die Initianten beteuern aber zuweilen gleichwohl, völkerrechtliche Verpflichtungen und das Non-Refoulment-Prinzip – dass an Leib und Leben Gefährdete nicht abgeschoben werden – nicht schleifen zu wollen. Der Widerspruch zwischen Kontingentierungslogik und Schutzbedürfnis von Verfolgten bleibt dennoch ungelöst im Raum stehen.

Die beiden Punkte – die Festlegung der Kontingente und die unbeantworteten Fragen rund um das Asylwesen – zeigen, dass die Initiative bei der Umsetzung viel Handlungsspielraum offen lässt. Handlungsspielraum, der restriktiv oder liberaler ausgefüllt werden könnte.

In der Praxis sind demnach die Wirkungen der Masseneinwanderungsinitiative kaum absehbar. Die Initiative nur deshalb anzunehmen, um ein Zeichen des Unbehagens über anstehende gesellschaftliche und politische Handlungsfelder zu senden, ist nicht nur nicht zielführend, sondern provoziert politische Entwicklungen mit unabsehbaren Folgen: Die Kontingentierung bei der Zulassung von Arbeitskräften hat sich in der Vergangenheit nicht bewährt; die Personenfreizügigkeit wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Ein Ja zur Initiative wäre auch ein Zeichen gegen die bereits in der Schweiz wohnhafte ausländische Bevölkerung.

Positive Akzente setzen

Doch auch im Fall der Ablehnung ist die Initiative schon heute ein Erfolg. Die symbolische Ebene der Initiative wirkt bereits. Sie zementiert die mit dem Thema Zuwanderung verbundenen negativen Konnotationen, in dem sie Ausländer als „Masse“ präsentiert, die die Schweiz bedroht, überflutet und die folglich abgewehrt und umgelenkt werden muss. Damit wird der Nährboden gelegt für den nächsten ausländerpolitischen Vorstoss, der auf Abschottung anstatt auf gesellschaftliche Weiterentwicklung abzielt.

Dieser negativ geprägten Ausländerpolitik gilt es nicht nur entschieden entgegenzutreten, sobald Forderungen nach mehr Härte gegenüber dem Fremden und gesellschaftlicher Schliessung auf dem Tisch liegen. Vielmehr sind eigenständige positive Akzente gefragt, wie beispielsweise die bereits vom Bundesrat beschlossene gruppenweise Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisenregionen oder die Intensivierung von Integrationsangeboten. Staatliche Akteure, die Politik und zivilgesellschaftliche Kreise sind hier gefordert, gemeinsam solche Farbtupfer, Leuchtturmprojekte und Best-Practice-Beispiele der Integration ins Leben zu rufen.

Ueber die Haltung und das Denken dieses Ethnologen (z.H. des Kirchenbundes) bin ich enttäuscht. Seine Haltung ist egoistisch, ohne dass er dessen gewahr wird: Nach ihm (mit NEIN) würde das Schweizer Mittelland
zubetoniert (siehe heutige NZZ, vom 23.1. mein Beitrag) Wohlostand also für uns, auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder. Weiter: Wir ziehen a<us den ärmeren Ländern Eliteleute ab, die dort, in den armen Ländern ausgebildet wurden.
Wir profitieren davon, obschon diese Leute doch im eigenen Land dringend gebraucht würden. Ist das noch christliches Denken?
Wolfgang.eisenbeiss@tamaro.com

Ich befasse mich seit 40 Jahren mit der Volkskunde des alpinen Raums, freue mich insofern, dass Herr Röthlisberger Ethnologe ist. Er muss sich deswegen nicht von Befürwortern der Initiative beschimpfen lassen. Ich möchte ihm nun aber aus volkskundlicher Sicht geduldig erklären, warum die einheimische Bevölkerung, auch diejenigen, welche noch an Berggottesdiensten teilnehmen und auch sonst nicht zu Fremdenhass neigen, nicht so stimmen werden, wie er es gerne hätte. In den Alpkorporationen kommt auch nicht jeder gleich dazu, wiewohl in Obwalden darauf hingewiesen wurde, dass bei einem Ja zur Initiative eventuell deutsche Käser, welche die langsam in die Jahre kommenden bärtigen Älpler ersetzen sollen, ev. schwieriger zu kontingentieren seien. Das ist wohl der Punkt, wo man sich auf Toni Brunner verlassen kann. Das wird nicht das Problem sein.
Ein Ja zur Masseneinwanderungsinitiative, welches sich zum Beispiel im Kanton Glarus nach der Ohrfeige an Nein-Kampagnenführer Martin Landolt bereits abzeichnet, ist für alle kleinen Kantone schlicht ein Akt der praktischen Vernunft. Da bereits ex-SBB-Chef Weibel, Planungsfachmann Bodenmann und Gewerkschafter Pardini sagen, 11 Millionen seien in der Schweiz ein reines Planungsproblem, wird in den kleinen Kantonen klar, dass sie im Vergleich zu den Ballungsräumen noch viel mehr an den Rand gedrängt werden. Vor allem wird das Ständemehr, das Fundament der Verfassung von 1848 und der späteren Volksrechte, absolut absurd, wenn die grösseren Kantone mit Millionen aufgefüllt werden und Uri und Innerroden und Obwalden weiterhin Zwerge bleiben, trotz den Versuchen zur Verwüstung der Landschaft im Urserental. Auch ist die Schweiz nicht ein Land, wo man die Leute auswechseln kann. Besonders im Entlebuch, der Gegend mit der besten Kirchgangsquote der Schweiz, denkt man nicht so. Besonders Menschen mit tieferer Bildung als Herr Röthlisberger werden anders stimmen als er, so wie bei drei Brüdern, welche einen Löwen machten, der dümmste sich passiv auf einem Baum abschottete und deswegen nicht gefressen wurde. Der freie Personenverkehr ist wie die unbegrenzt geförderte Firmenansiedlung bekanntlich eine Wahnvorstellung des Brutalokapitalismus. Wenn die Innerschweizer Indianer wären, hätte Herr Röthlisberger gewiss mehr Verständnis für siel.

Herr Pirmin Meier meint, der sich durch Flucht auf den Baum vor den Löwen rettende sei eigentlich der Dümmste, aber überlebe. Ich formuliere es anders: Es ist das gescheite, das Herz auf dem rechten Fleck tragende Volk, dem nun mit derzeit 63% JA den Sieg über Bundesrat, Kantone, Wirtschaft, Verbände und Parteien nicht mehr zu nehmen sein wird. Das Volk hat weiter in die Zukunft gedacht und gesehen, während das Establishment auf die Gegenwart abstellt und obendrein viel zu sehr nur auf das Materielle fixiert bleibt. Welch ein Reifezeugnis für unser Volk und Gottseidank durch niemanden ausgewechselt werden kann. Der Match ist gelaufen.

Ich sehe in Leserkommentaren immer wieder, wie Argumente der Linken als "wilde Spekulationen" abgetan werden, obwohl die Aussagen der SVP nicht weniger spekulativ sind. Linke Schreckensszenarien? Wie müsste man dann erst die von der SVP dargelegten Szenarien nennen? Sie vermitteln das Gefühl, in der Schweiz lasse es ich bei einer Ablehnung der Initiative partout nicht mehr leben. Wohnungsnot! Überfüllte Züge! Nur noch Verkehrstaus! EU-Diktat! Alles immer mit Ausrufezeichen! Auch die Leserkommentare sind meist in diesem Ton verfasst. Es scheint keinen Platz mehr zu geben, keine Zeit mehr vorhanden zu sein für sachliches Debattieren. Aber das ist wenig erstaunlich, wenn es in der "Arena" ebenso zu- und hergeht.

Im Grunde genommen ist die ganze Initiative Spekulation und ihre Folgen alles andere als gewiss, sowohl im Positiven wie auch im Negativem. Das liegt in der Natur der Sache, weil niemand die Zukunft vorhersagen kann, aber deswegen sind sachlich hervorgebrachte Argumente, wie diejenige in diesem Artikel, nicht schlechter oder manipulativer, nur weil sie genauso wie die Gegenargumente zulunftgerichtet sind, sich aber gegen die Initiative richten. Es gibt ebenso gute Argumente für die Initiative. Ich kann es auch nachvollziehen, wenn man sich darüber aufregt, dass man schnell einmal in die rechte "Hinterwälder"-Ecke gestellt wird, wenn man sich für eine SVP-Initiative ausspricht - man tut sich aber keinen Gefallen, wenn man wutentbrannt und trötzelnd dagegen wettert. Belehren Sie die Linken oder wen auch immer eines Besseren!

Perfekt wird nie alles laufen, und v.a. die Migration ist ein ernstzunehmendes Thema. Aber uns in der Schweiz geht es immer noch sehr gut, und diese Lage erlaubt uns eine sachlichere Diskussion, als sie meistens geführt wird. Die Figur der Volksinitiative macht dies aber nicht einfacher, da solche meiner Meinung nach meist keine genug angepasste und sachgerechte Lösungen anbieten.

Die Initiative verlangt, dass die Schweiz die Einwanderung wieder selbst steuern kann. Daran finde ich nichts Ehrenrühriges. Die Schweiz ist Teil Europas, aber nicht Mitglied der EU. Verträge können gekündigt werden. Wenn die Bevölkerung die Initiative annehmen sollte (womit sie ihre Unzufriedenheit mit der Personenfreizügigkeit artikulieren würde), so ist das ihr gutes demokratisches Recht. Es ist bedenklich, wie die intellektuelle Elite der Schweiz die Befürworter leichtfertig in die hinterwäldlerische und ausländerfeindliche Ecke zu stellen versucht.
Die Schweiz ist schon heute ein grosser Techno- und Freizeitpark. Wenn die Einwanderung unvermindert anhält, wird diese Entwicklung unbehindert weitergehen. Noch mehr Verkehr auf Strassen und Schienen, noch mehr Fluglärm, noch mehr unnötiger Konsum, noch mehr unnötige Dienstleistungen, noch mehr unnötiges Business. Daher werde ich für die Initiative stimmen.

Diese hysterischen Reaktionen der reaktionären Kommentarschreiber spricht Bände und wenn man heute in der Zeitung liest, dass ausser Blocher, mit für ihn läppischen 3 Millionen, kein anderer SVP Millirdär sein Portemonaie zückt, um diese unsinnige Volksspaltungsinititive zu unterstützen, müsste eigentlich dem hinterletzten SVP Hardliner klar sein, dass selbst das ZK der SVP diese Initiative gar nicht gewinnen will. Diese Initiative ist doch nur dazu da, die SVP Wutbürger bei der Stange zu halten und ihnen vorzugaukeln, dass die SVP etwas für sie tut, damit sie nicht merken, dass diese Superpatrioten in Tat und Wahrheit jede vernünftige Lösung der normalen Probleme der Zuwanderung hintertreiben, damit sie mit diesen ungelösten Herausforderungen noch möglichst lange ihr bräunliches Süppchen am köcheln halten können.

Das ist doch linksideologisch verbrämter Stumpfsinn, den Sie hier zum Besten geben. Ich wähle meistens SP, aber in dieser Frage geht es nicht um links oder rechts. Es wäre endlich an der Zeit, die Partei- und Ideologiehörigkeit aufzugeben.

Nun, bin ebenfalls kein Fan der SVP. Generell sehe ich die Erde als eine Kugel, und Grenzen existieren nur in den Köpfen. Theoretisch. Dummerweise haben wir nun mal Grenzen und gegensätzliche Interessen, innerhalb der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

In diesem Fall geht es um viel mehr als nur Fremdenfeindlichkeit.
Gewisse Kräfte wollen die Völker über den europäischen Raum verteilen um die Verbundenheit unter den Völkern zu zerbrechen. So können diese Kräfte besser mit uns umspringen uns besser unterdrücken oder unterwandern.
Im Kindergarten meiner Nichte sagte ein ausländischer Junge aus dem arabischen Raum voller ernst, dass Europa einmal seinem Volk gehören würde. Nebenbei, der Ausländeranteil iher Klasse liegt bei 83 Prozent.
Dieser Einwanderungs-Krieg dauert nun schon länger, aber unsere Regierung hat bisher nicht darauf reagiert. Es stellt sich die Frage auf welcher Seite steht unsere Regierung?

Die SVP ist die einzige Partei die eine klare Linie bezüglich Einwanderung fährt. Und tatsächlich hatte sie uns von anfang an von den heutigen Problemen gewarnt. Aber sie wurden nur von allen Seiten belächelt. Ich kann Ihnen versichern, wenn unsere Politik die schädliche Einwanderung nicht sehr bald in den Griff kriegt, wird es irgendwann kräftig rumoren.
Letztes Jahr stieg bei unser Region die Einbruchsrate um 33 Prozent an. Was braucht es noch um allen klarzumachen, dass es irgendwann genug ist? Braucht es etwa Terroranschläge bis es alle begreifen, dass die jetztige Politik falsch ist?

Was die EU anbelangt, ist sie doch ein völlig irreparabel ruiniertes Konstrukt, dass die Völker wieder gegeneinander aufwiegelt. Die Politik schreibt den Bürgern vor welche Olivenkännchen verboten werden sollen, aber sie schafft es nicht die desolate Banken und Schuldensituation in nützlicher frist den Griff zu bekommen. Es gibt dafür übrigens einen guten Grund: die Elite nutzt die Krise um ein Vereinigtes Europa einzuführen. Das war schon von anfang an so geplant. Dieses Vereinte Europa will aber keiner aus der Bevölkerung.
Die EU wird von nicht gewählten Menschen angeführt, die nicht für das Volk arbeiten. Die sehen das Volk doch nur noch als Beute. Einer aus der deutschen Politik sagte mal, es ist egal für was die Leute stimmen, solange ich diejenigen im Griff habe, die die Stimmzettel auswerten.
Insofern sehe ich es als meine Pflicht, die Schweiz gegen solch undemokratische, vielleicht sogar menschenfeidliche Einflüsse zu schützen.

Mir persönlich ist es egal von wem die Initiative ausgegangen ist.
Ich will die bisherigen, offensichtlichen und negativen Folgen der PFZ mit denen ich es zu tun bekomme nicht in Kauf nehmen. Die Argumente der Befürworter der PFZ überzeugen mich nicht. Die Realität widerspricht der Theorie. Auch in der EU selbst nehmen die Stimmen gegen eine PFZ immer mehr zu. Warum? Weil das Modell nicht funktioniert. Sonst würden sich die Leute nicht dagegen wehren.
Die SVP stellt den Nutzen der PFZ in wirtschaftlicher, sozialer und politischer Sicht in Frage. Das ist die Eine.

Die Andere ist die Ecopop Initiative. Sie verwirft die PFZ weil sie das Land selbst als Lebensgrundlage der darin lebenden Menschen schützen will.

Das ist das was zählt. Das ewige alte blöde Parteiengezänk ist überflüssig, Dafür haben wir keine Zeit mehr. Heute sind Lösungen für dringende Probleme angesagt, nicht der dusselige, theoretische politische Schwachfug der Geld kostet und niemandem was nützt!

Immer diese gleichen Hirnwäschergebete! Aber die Kirche ist ja seit Jahrtausenden erfolgreicher Verbreiter von und Geldmacher mit Angstmacherei! Kein Lügengebilde und unbeweisbares Versprechen hat länger überlebt. Der Glaube und das damit erlogene Geld (und die damit erkaufte Macht) haben schon viele Hochkulturen und Zivilisationen überlebt!

Ja, Kommentatoren und politische Akteure werfen mit Bevölkerungsstatistiken und Zuwanderungszahlen um sich.

Aber auch Autor Röthlisberger ist sich nicht zu schade, als Mitglied des Kirchenbundes unterschwellige linke Propaganda mit Schlagworten zu betreiben.

Sehr richtig, Herr 'Irgendeiner'. Es sind nicht einfach Schlagworte, die der Ethnologe Rötliberger von sich gibt. Es sind eine ganze Reihe unbewiesener Behauptungen, die er in die Welt setzt. Ich habe auch einmal die Schulbank gedrückt (bin Dr. oec.) und fühle mich in der Lage, den oekonomischen, demographischen und existenzpolitischen Fragen unseres schönen Landes auf den Grund zu gehen. Daraus folgt nur eines: Wir müssen die Einwanderung in den Griff bekommen, anstatt (wie es bei einem NEIN der Fall wäre) machtlos zusehen zu müssen, wie die Einwanderung überbordert, aus dem Ruder läuft. Bereits wehren sich andere EU-Länder im gleichen Sinne (England, Holland, Frankreich, Bayern). Ein Deutscher sagte mir: Ihr Schweizer könnt doch diese Leute alle aufnehmen, Ihr wollt sie ja und habt auch die meiste Erfahrung auf diesem Gebiet! Wenn da nicht eine führende Hand not tut! Gottseidank scheint der Match gelaufen zu sein.

NZZ-Gastkommentar von Benno Bühler, Ecopop Initiative:

http://www.nzz.ch/meinung/uebersicht/die-erde-auf-ueberlast-1.18222182

In der BZ findet man die hysterischen Behauptungen der Initiativ-Gegner zuhauf. Beachten Sie bitte immer die Leserkommentare dazu:

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Auslaenderkontingente-kommen-Wirtsc...

Es ist furchtbar wie die Bürger angelogen werden.
Daran erkennen wir was Politik und Wirtschaft von uns hält! Wir haben diese Leute dazu erzogen uns katastrophal zu unterschätzen, weil wir seit Jahren auf ihre Entweder - Oder Argumente hereinfallen. ("Entweder ihr stimmt so ab wie wir das wollen - oder es endet für euch in der Katastrophe!")
Und wo sind wir jetzt? Bitte die realen Auswirkungen der PFZ auf den "Arbeitsmarkt" und auf die Lebensqualtiät in unserem Land beachten!
Ausserdem:
Es geht nicht um SVP versus Links-Grün! Es geht auch nicht um Blocher gegen den Rest der Welt!
Das Ziel ist diesem alten, langweiligen, politischen
Kleinkrieg zwischen "Gutmenschen" und "SVP-lern" ÜBERGEORDNET.
Für diese alten Ablenkungsmanöver und Spielchen fehlt uns zunehmend die Zeit!
Es geht um Land - um Erde, Wasser, Luft - ums liebe Leben selbst.
Um einen endlich vernünftigen Umgang mit "unserem Land", welches zufälligerweise "Schweiz" heisst. Die Menschheit ist auf begrenzte Zeit Mieter auf diesem Planeten - nicht mehr. Also sollte man sofort damit anfangen nicht nur die Rechte in dieser Position in Anspruch nehmen zu wollen, sondern auch die Pflichten dem Land gegenüber zu erfüllen.

Die SVP-Initiative hat ihre Fehler (wie immer), aber sie fordert eine Beschränkung der Zuwanderung!
Das ist der wichtige Punkt für das Land in dem wir leben. Egal wieviele billigen Arbeitskräfte noch in unser Land gepresst werden sollen - das Land wächst nicht mit. Es bleibt gleich gross und erstickt unter den Auswirkungen der Zuwanderung, all inclusive!

Die SVP Initiative ist der Vorläufer zur Ecopop Initiative, man sollte die beiden nicht trennen, sondern für beide Initiativen ein Ja einlegen.

PS: Wenn man schon mit den Argumenten der Initiativ-Gegner unzufrieden ist , diese einem suspekt vorkommen, man sich daran erinnert, dass sämtliche zweckoptimistischen Prognosen der Befürworter der PFZ nicht eingetroffen sind, sondern eher das Gegenteil - dann soll man die Initiative zur Begrenzung der Zuwanderung annehmen, sie ist im Prinzip richtig.
SVP hin oder her!

Die SVP Initiative zeigt uns schön den größten Fehler in unserer Gesellschaft auf. Die Schweiz muss Wachstum erzeugen, den sie nun mittels fremder Einwanderer anheizen will, weil die Wirtschaft dieses Wachstum nicht mehr selbst bieten kann, da die Geldmenge seit längerem außerhalb der Wirtschaftsleistung steht.
Dieses so genannte Wachstum benötigt man nur, weil der Zins und Zinseszins uns dazu drängt, da in der Geldmenge kein Geld dafür generiert wurde. Denn Geld entsteht nur über durch Kreditschulden. Daher spricht man auch von einem Schuldgeldsystem. Staaten und Firmen benötigen Wachstum nur, weil die sonst ihre Zinsschulden nicht mehr bezahlen können und so in den Ruin getrieben werden (z.B. Argentinien). Man könnte natürlich vor dem Ruin noch einen Krieg führen, der würde dann das Wachstum wieder anfeuern.
Weil die Politiker ganz genau wissen, wieso sie Wachstum brauchen, wollen sie uns Angst einjagen, dass es uns ohne Einwanderer nicht mehr gut geht. Sorry, aber hier werden wir knallhart angelogen. In Wirklichkeit geht es nur um die Stützung des falschen Geldsystems.
Ja, Geld regiert die Welt. Mit einem zinslosen Geldsystem könnten wir auf diese sinnlosen, ja sogar brandgefährlichen und Menschenverachtenden Spiele locker verzichten. Wann sieht die Menschheit endlich ein, dass der Zins und Zinseszins abgeschafft gehört? Die Buchhaltung kann man auch gleich abschaffen, dient sie doch nur dazu, dass sich Länder gegenseitig ausspielen, was zu Unruhen oder schlimmeren führt, wie man aktuell in der EU gut sehen kann.
Wir haben dieses komplett falsche Geldsystem so viel ich weiss, seit der römischen Zeit, möglicherweise noch früher. Ich behaupte, dass der Zins und Zinseszins direkt mehrere Milliarden Menschen auf dem Gewissen hat. Ich glaube man sollte endlich klüger werden und diesen Bullshit abschaffen.

Diese hervorragende Doku erklärt in einfacher Weise was falsch läuft.
http://www.youtube.com/watch?v=44eVHjyKJhQ

Ich empfehle auch ABLEHNUNG der Initiative….aber….Sie schreiben: “Das Bedürfnis nach sukzessiv steigendem Wohnraum pro Kopf ist ein langjähriger Trend, völlig unabhängig von der Zuwanderung.“ Na und? Im eigenen Land anständiger Wohnraum zu haben und nicht in Hasenställen wohnen zu müssen, ist doch unser Recht oder etwa nicht? Schliesslich sind wir hier zuhause. Die Aufgabe ihres Kirchenbunds wäre eher Hilfe zur Selbsthilfe in den entsprechenden Ländern. Wenn Sie unser Land mit 25% Ausländeranteil als abgeschottet bezeichnen, mag das für die Sozialindustrie zum Vorteil sein uns aber nicht. Schlussendlich bezahlen wir eure untauglichen „rettet alle“ Phantasien. Mit dem abziehen von Gebildeten und der Elite aus diesen bedürftigen Ländern entkernt ihr sie und bringt sie auf die Dauer in Abhängigkeit….sehr unanständig, sehr egoistisch und ganz falsch! Die Problematik der einfachen Menschen, den Ungebildeten, den Unqualifizierten können wir nur in beschränktem Umfang helfen, tun wir auch ohne unsere Eigenart preiszugeben. Diese symbolische Initiative wie Sie sie nennen entspringt der realen Befürchtung vieler Schweizer anstelle von Qualität auf Quantität zu wechseln. Ihr dargelegtes Weltbild erzeugt Reichtum für die Reichen und Verlust von Lebensqualität und Einkommen für den Normalbürger. Alles andere ist Schönfärberei und entspricht niemals den Erfahrungen der Vergangenheit. Trotzdem lehne ich wie Sie diese Initiative ab. Verlässlicher Partner in Europa zu bleiben, ohne dieser Zukunftsvision vorderhand beizutreten ist unsere Pflicht! Hier geht es um langfristige Zukunftsrealitäten! Der Bundesrat muss auch zukunftstaugliche Lösungen vorschlagen, mit der EU reden und unsere beschränkten Möglichkeiten intelligent ausloten, denn die Welt können wir niemals retten. Unser Land menschenfreundlich gestalten kann man schon! Diese Initiative ist eine Warnung und muss als solche gesehen werden. Ein hervorragender Denkanstoss!.....cathari

Der Bundesrat wird niemals "zukunftstauglichen Lösungen", wie Sie sie nennen, vorschlagen, er wird auch nicht mit der EU reden, denn die EU lässt nicht mit sich reden. Die EU ist viel zu mächtig, als dass sie es nötig hätte, mit sich reden zu lassen. Wenn Sie das bis jetzt nicht begriffen haben, dann gute Nacht.

"Simon Röthlisberger ist Ethnologe und arbeitet als Beauftragter für Migration beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK."

Damit ist zu Ihren Ausführungen eigentlich alles gesagt, Herr Röthlisberger!

Trotzdem platzt mir der Kragen:
Was auffällt sind die unterschwelligen und äusserst giftigen kleinen Pfeile gegen die Initianten und die Initiative selbst, sowie gegen alle Bürger welche die Masseneinwanderungsinitiative annehmen wollen - weil sie die sich zunehmend verschlechterne Lebensquailtät in unserem Land und die Gründe dafür ernst nehmen!!!!
Alle Ihre "Argumente" gegen die Initiative sind in Wahrheit keine, man kann sie getrost unter "Manipulation der Bürger durch ständiges Wiederholen von spekulierten schrecklichen Reaktionen der Eu und der Wirtschaft auf ein "JA" zur Masseneinwanderungsinitiative!" ablegen!
Ja, Herr Röthlisberger, Sie spekulieren auf die Kapitulation der Stimmbürger vor ihren Drohszenarios und mit Ihnen tut dies der von uns allen finanzierte Bundesrat und Economiesuisse etc..
Egal was auch immer die SVP nach Ihrer Meinung in dieser Richtung noch lancieren wird (oder was sie dieser Partei unterstellen) sie wird auf immer fruchtbareren Boden dafür stossen. Denn:
Wie die letzten Jahre gezeigt haben waren die Argumente für die PFZ alles blosse Behauptungen, Spekulationen welche die Realität nicht ausgehalten haben - Theorien, Sprechblasen für ein Ja an der Urne.
Das Misstrauen gegenüber den Befürwortern dieses untauglichen, mittlerweile von einzelnen EU-Staaten ebenfalls angezweifelten theoretischen Modells ist gewachsen und wird weiter zunehmen, eben weil es in der Praxis nicht funktioniert.
Wie also denken Sie wird der ganze Unterwerfungstrip logischerweise früher oder ein bisschen später enden?

Wir haben, nach der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative noch den Urnengang zur Ecopop Initiative vor uns. Ich bin gespannt, mit welchen Scheinargumenten die allseits bekannten Gegner der SVP Initiative dann die Anliegen der Ecopop-Initiative bekämpfen werden.
Ein Vorschlag: "Brüssels und der "Wirtschaft" Wohlwollen und Profit ist wichtiger als die Lebensqualität der Menschen in unserem Land!"
Oder:
"Die globale Wirtschaft braucht mehr Profit (!) also brauchen wir mehr Migration - mehr Platz für Arbeiter.
Demzufolge liebe Bürger, verabschiedet euch von Wäldern und Wiesen, lernt stattdessen verdichtete Städte, steigende Kriminalität, zusammenbrechende Infrastrukturen, Dreck und Smog zu lieben - die Wirtschaft und Brüssel wollen es so.

Ihre Tätigkeit im SEK lässt vermuten das Sie über sowas wie ein Gewissen verfügen?? Zeigen Sie es!

Damit ist eigentlich alles gesagt. Bravo.

Bravo!
Ich bin weder rechts noch links. Ich bin vernünftig und habe Weitblick. Wir Schweizer mit unserer Mentalität, unseren guten Eigenschaften haben dieses Land zum Erfolg geführt.
Nicht all die Migranten oder umgesiedelten EU Bürger!!
Oftmals sind solche Einwanderer in ihrem Herkunftsland schon rausgefault, und meinen dann woanders sei es besser. Ist es aber nicht! Nur harte Arbeit, Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft führen zum Erfolg! In jedem Land. Wer soll all die Zuwanderer unterhalten, wenn sie in die Arbeitslosen oder IV fallen.
Keinen Franken haben sie beigesteuert, und wir Dummen sollen schütten? Unsere linken Wohlstandskinder wissen nicht was es heisst sich hochzuarbeiten. Tanz dich Frei Demos, 1Mai Krawall, Party machen, Larifari und legaliesierung von Kanabis ist wohl Ihr einziges Anliegen. Ganz nach Ami-beispiel.
Der Staat reibt sich die hände, verdient am Drogenhandel, und die Kiffer sollen sich zukiffen, damit Sie sich bloss nicht für Politik interessieren.
Unser Wohlstand hat vielen Jungen nicht gut getan.
Dann wurden die Schulen noch mit ungehobelte, primitive und anstandslosen Balkankindern geflutet.......
Lehrer werden ehrenhalber erschossen, unsere Kinder werden bedroht und ausgenommen.... Fleissig wurde eingebürgert, um die Kriminalstatistik zu manipulieren.
Kaum legt man Fakten auf den Tisch, kommt mann mit der Fremdenfeindlichkeits Keule. Oder das Pack geht zum Gerichtshof nach Brüssel, um sich den Sonderstatus zu holen..... und alle unsere Politiker scheissen in die Hose,
wenn die Diktatoren der EU den Finger heben....
Unsere Nachrichten, bzw. SRF sind sowas von Links gesteuert, es könnte einem schlecht werden.

Wacht endlich auf, sonst ist bald alles verscherbelt.
Unten links zum Thema EU / USA / Zuwanderung

http://www.youtube.com/watch?v=8QvIjiMv_U0

http://www.youtube.com/watch?v=fbt0BY0WzxE&index=4&list=PLTcMgAmUdSYH4vk...

http://www.youtube.com/watch?v=YHFcsU6avmI

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