Die Geister, die er rief

Journal21's picture

Die Geister, die er rief

Von Journal21, 09.12.2017

Tausende Palästinenser sind am „Tag des Zorn“ in arabischen Städten, im Westjordanland, in Ostjerusalem und im Gaza-Streifen auf die Strasse gegangen.

Bei einer Anti-Trump-Manifestation in der jordanischen Hauptstadt Amman verbrennen Demonstranten eine israelische Flagge. Bei Zusammenstössen mit israelischen Sicherheitskräften im Westjordanland, in Jerusalem und Gaza wurden mehr als 760 Palästinenser verletzt, zwei wurden im Gaza-Streifen getötet. In Hebron und Bethlehem setzten die israelischen Sicherheitskräfte Gummigeschosse und Tränengas ein.

Der britische Uno-Botschafter erklärte in New York, Grossbritannien werde seine Botschaft nicht von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini kritisierte Trumps Enscheid. US-Aussenminister Rex Tillerson erklärte in Paris, die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem werde wahrscheinlich weder in diesem noch im nächsten Jahr stattfinden, sondern später. Der israelische Uno-Botschafter sagte, die amerikanische Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt diene dem Frieden. (Foto: Keystone/EPA/Amel Pain)

 

Kommentare

Die Redaktion von Journal21 behält sich vor, Kommentare gekürzt oder nicht zu publizieren. Dies gilt vor allem für unsachliche und themenfremde Beiträge sowie für Kommentare, die ehrverletzend oder rassistisch sind oder anderweitig geltendes Recht verletzen. Über Entscheide der Redaktion führen wir keine Korrespondenz.

Manchmal hat man den Eindruck es herrscht bei den Muslimen ein Wunsch nach Zerstörung. Die Frage ist nur wer die Strippen zieht. Warum lassen sich die Palästinenser derart instrumentalisieren?
Die Menschen in der Region sind nur Schachfiguren in dem Kampf um die Vorherrschaft; KSA, Iran, Türkei.
Und diese politischen Trottel werfen die Fackel gerade mitten in das Pulverfass.

SRF Archiv

Newsletter kostenlos abonnieren