1. Sanders, 2. Buttigieg, 3. Klobuchar

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1. Sanders, 2. Buttigieg, 3. Klobuchar

Von Journal21, 12.02.2020

Bernie Sanders gewinnt erwartungsgemäss die Primaries in New Hampshire. Dicht auf den Fersen folgt ihm der Shootingstar Pete Buttigieg. Überraschend gut schneidet Amy Klobuchar ab.

Nach dem chaotischen Caucus in Iowa jetzt die ersten Primaries.

Bernie Sanders, der 77-jährige Senator aus Vermont, liegt laut dem bisherigen Ergebnis mit 25,7 Prozent knapp vorn.

Pete Buttigieg, der 38-jährige frühere Bürgermeister seiner Heimatstadt South Bend, kommt auf 24,4 Prozent der Stimmen. Buttigieg, der als gemässigt gilt, hatte den turbulenten Caucus in Iowa knapp gewonnen.

Wieder ein starkes Ergebnis: Pete Buttigieg bei einer Wahlkampfveranstaltung am Dienstag in Nashua (New Hampshire). (Foto: Keystone/AP/Andrew Harnik)
Wieder ein starkes Ergebnis: Pete Buttigieg bei einer Wahlkampfveranstaltung am Dienstag in Nashua (New Hampshire). (Foto: Keystone/AP/Andrew Harnik)

Amy Klobuchar, die 59-jährige Senatorin aus Minnesota, erzielt 19,8 Prozent. Auch sie gilt als gemässigt. Ihr gutes Ergebnis gilt als Überraschung.

Mit einer Enttäuschung endet das Ergebnis für Elizabeth Warren. Die 70-jährige Senatorin aus Massachusetts erzielt 9,2 Prozent. Warren ist eine scharfe Kritikerin von Präsident Trump und der Wall Street.

Abgeschlagen an fünfter Stelle folgt der frühere Vizepräsident Joe Biden (77) mit 8,4 Prozent.

Der 77-jährige Milliardär Mike Bloomberg hat an den Primaries in New Hampshire nicht teilgenommen. Er konzentriert sich auf den Super Tuesday, der am 3. März stattfindet.

Kaum Interesse wecken die Primaries, die auch die Republikaner in New Hampshire durchführten. Trump gilt als unbestritten.

Wie geht es weiter?

Am 22. Februar folgt ein Caucus in Nevada und am 29. Februar Primaries in South Carolina.

Am 3. März, dem Super Tuesday, finden Vorwahlen in 15 amerikanischen Bundesstaaten statt, unter anderem in Kalifornien und Texas. Auch die Demokraten im Ausland wählen an diesem Datum ihre insgesamt 13 Delegierten. Am Super Tuesday werden 865 demokratische Delegiertenstimmen (22 % von allen) bestimmt.

Vom 13. bis 16. Juli findet in Milwaukee (Wisconsin) der demokratische Parteikongress (Democratic National Convention) statt. Dann wird der demokratische Kandidat für die Präsidentschaftswahl gekürt. Diese findet am Dienstag, 3. November statt.

Zwar finden auch bei den Republikanern Vorwahlen statt, doch das Interesse konzentriert sich auf die Demokraten, da Donald Trump als konkurrenzlos gilt.

Elf demokratische Kandidaten

Insgesamt elf Kandidaten bewerben sich bei den Demokraten um die Präsidentschaft. Neben Sanders, Buttigieg, Klobuchar, Warren und Biden sind dies:

Andrew Yang
Tom Steyer
Tulsi Gabbard
Mike (Michael) Bloomberg
Deval Patrick
Michael Bennet

(J21)

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Joe Biden war der einzige ernst zu nehmende Kandidat, der diese beide Seiten versöhnen hätte können. Die anderen wurden in erster Linie wegen irgendeiner Minderheitenzugehörigkeit gepusht oder stärken eben wieder nur den äusseren linken Rand. Das die Demokraten die letzten Jahre unter D. Trump Inhalte durch Emotionen ausgetauscht haben, rächt sich nun.

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