30. Oktober 2012, 10:06, Pierre Simonitsch
Alphabetisierung und Geschlechtergleichheit in weiten Teilen der Welt im Argen
Von Pierre Simonisch, Genf
Die Vereinten Nationen werden ihre Millenniumsziele in Sachen Volksbildung nicht erreichen. 250 Millionen Kinder im Grundschulalter können weder schreiben noch lesen. Zudem sind Mädchen und Frauen in vielen Ländern bildungsmässig stark benachteiligt.(Mehr...)
30. Juli 2012, 07:36, Pierre Simonitsch
Von Pierre Simonitsch, Genf
Kriege ums Wasser gehören zu den häufigsten Voraussagen der Zukunftsforscher. Das Bevölkerungswachstum und die notwendige Ausweitung der Agrarflächen werden als die hauptsächlichen Gründe genannt. Vielleicht ist die Wasserknappheit doch nicht so akut wie befürchtet.(Mehr...)
06. Juni 2012, 09:00, Journal21
Der Gottkönig verliert sein Gesicht

Am 10. Oktober 1965, 6 Uhr 10, verlor Pharao Ramses sein Gesicht – wohl der spektakulärste Moment in der von l963 bis 1968 dauernden Bergung der Felsentempel von Abu Simbel am nubischen Nil. In einem Wettlauf mit der organisierten Sintflut hinter dem Hochdamm von Assuan wurden die Tempel in praktikable Happen zersägt und landeinwärts hochwassersicher wieder zusammengeklebt - ein technisches Bravourstück sondergleichen. Die UNESCO erklärte das Bergungsprojekt zu einer kulturellen Reifeprüfung der Völker: herausragende Kulturgüter gehören allen und sind daher auch allen zum Schutz befohlen. Die Rettung Abu Simbels hatte zwar, was das internationale Sponsoring anging, ziemlich geharzt. Aber die hehre Überzeugung von einer globalen kulturellen Verantwortung wurde 1972 in der Welterbekonvention festgeschrieben. Die seither durch touristische Begehrlichkeiten zunehmend inflationierte Liste der Welterbestätten verzeichnet heute 936 Kultur- und Naturdenkmäler in 153 Ländern. Jahr der Aufnahme: 1965 (Copyright: Georg Gerster/Keystone)

Georg Gerster (Foto: © Karin Hofer/NZZ)
Georg Gerster
Zur Person
Der Winterthurer hat als freier Publizist in einem halben Jahrhundert die Luftaufnahme zum Flugbild veredelt. Die in 3500 Flugstunden über 111 Ländern und den sechs Erdteilen gewonnenen Bilder sicherten ihm jahrzehntelang eine Präsenz in der NZZ („Das Wochenende“), im National Geographic Magazine und in der Plakatwerbung der Swissair. Gerster sieht das Flugbild als philosophisches Instrument, als Werkzeug des Nachdenkens: aus der Höhe sieht man nicht nur, was ist, sondern ebenso, was sein könnte – das Inventar unserer Chancen. Der 84-Jährige lebt in Zumikon und bemüht sich, in der selbst gemachten Bilderflut nicht zu ertrinken.
Gersters Bibliographie verzeichnet drei Dutzend Bücher. 2012 sind zwei weitere dazu gekommen – „Ancient Iran from the Air“ (Philipp von Zabern Verlag, Mainz) und „The Sites of Ancient Greece“ (Phaidon, London).
www.georggerster.com
22. Mai 2012, 09:40, Journal21
Wer kennt sie nicht, seine Plakate und Kalender der Swissair. Seine Flugbilder sind weltberühmt. Ab heute zeigt uns Georg Gerster hervorragende Kulturgüter, die auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.(Mehr...)
24. März 2012, 09:31, Pierre Simonitsch
Trampelpfade des Massentourismus
Von Pierre Simonitsch, Genf
Vor 40 Jahren verabschiedete die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) die internationale Konvention zum Schutz des kulturellen Welterbes.(Mehr...)
24. Dezember 2011, 08:01, Pierre Simonitsch
Im Mittelmeer liegen 150 versunkene Städte
Von Pierre Simonitsch, Genf
Schätzungsweise drei Millionen Schiffwracks liegen auf dem Meeresgrund, zum Teil seit Jahrtausenden. Allein im Mittelmeer befinden sich mehr als 150 versunkene Städte. Einige davon sind 5000 Jahre alt und grösser als das von der Lava des Vesuvs begrabene Pompeji. Unweigerlich denkt man dabei an die sagenhafte Insel Atlantis.(Mehr...)
14. November 2011, 10:33, Peter Achten
Auf dem Weg zur neuen Weltordnung
Von Peter Achten, Peking
Kürzel wie UNO, EU, UBS, CS, FIFA, UEFA, Coop, Migros, AHV oder IV sind wohl selbst Konsumenten von Gratiszeitungen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne geläufig. Nehme ich wenigstens an.(Mehr...)
06. November 2011, 10:36, Pierre Simonitsch
Gemeinsame Geschichtsbücher gegen völkische Engstirnigkeit
Von Pierre Simonitsch, Genf
Geschichte werde nicht von ihren Akteuren gemacht, sondern von jenen, die sie aufschreiben, lautet ein alter Spruch. Mit keiner anderen Wissenschaftssparte wurde und wird so viel Schindluder getrieben wie mit der Historik.(Mehr...)
04. November 2011, 09:04, Arnold Hottinger
Bemerkungen zur Aufnahme in die UNESCO
Von Arnod Hottinger
Die Aufnahme Palästinas in die UNESCO ist ein wichtiger Schritt aus der Umklammerung durch Israel und die USA. Aber er geschieht in einem Umfeld voller konfliktträchtiger Fragen.(Mehr...)
01. November 2011, 12:04, Pierre Simonitsch
Die Chancen in den Auseinandersetzungen
Von Pierre Simonitsch, Genf
Die Aufnahme des noch nicht real existierenden Staates Palästina in
die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
hat zuerst einmal unangenehme Folgen: Die USA streichen ihre
Mitgliedsbeiträge für die UNESCO.(Mehr...)
24. Januar 2011, 18:06, Hans Woller
Die wöchentliche Frankreich-Kolumne
Von Hans Woller
Die französische Art zu tafeln wird jetzt von der UNESCO geschützt, während Frankreichs Staatspräsident die französische Sprache malträtiert und im Elsass plötzlich niemand mehr weiss, wo er ist.(Mehr...)