Philosophie
Urs Meier

Fragen nach dem guten Leben

Philosophisches Denken ausserhalb akademischer Zirkel

Von Urs Meier

Populäre Philosophie ist gefragt und hat Erfolg. Doch die Vermittlung der komplexen Denkwelten stellt hohe Anforderungen. Die Devise, gute Fragen seien einfach, ist nur die halbe Wahrheit.(Mehr...)

USA
Ignaz Staub

Ein Zeitungsverkauf als mittleres Beben

Konservative Milliardäre interessieren sich für die „LA Times“

Von Ignaz Staub, Los Angeles

Kaum dem Konkurs entronnen, droht der „Los Angeles Times“ nach 2000 erneut der Verkauf. Zu den möglichen Käufern zählen die Gebrüder Koch, Sponsoren der Tea Party und reiche Befürworter von weniger Staat.(Mehr...)

Medien
Journal21

Terror-Videos: Bedenken, aber keine Grenzen

Der erste "Medienclub" im Schweizer Fernsehen

Von Philip Kübler

Die Diskussionsrunde im ersten «Medienclub» des Schweizer Fernsehens suchte nach Antworten auf die Frage, wie die Massenmedien mit Terrorbildern umgehen sollten. Im Ergebnis scheint fast alles möglich zu sein. - Lesen Sie den ganzen Artikel und klicken Sie HIER auf Medienwoche.

USA – Medien
Roman Berger

Ein kleiner Fisch im Haifischbecken

Eine neue Bürgerbewegung für Pressevielfalt

Von Roman Berger

Die Medienlandschaft der USA trocknet aus. Städte und ganze Regionen werden zu Newswüsten. Eine Bürgerbewegung will den von Monopolen beherrschten Medienmarkt reformieren.(Mehr...)

DATENLECKS
René Zeyer

Gigabyte-Gigantismus

400 Gigabyte seit Jahren in den Händen der Steuerbehörden?

Von René Zeyer

Die «Offshore Leaks»-Affäre wird immer kruder. Seit 2010 sollen Behörden bereits im Besitz dieses Datensees sein.(Mehr...)

Medien
Journal21

Über die Paywall hinaus

Alternative zu Abos und Anzeigen

Von Mathias Menzl

Viele Medienunternehmen reagieren heute ähnlich fantasielos auf den Medienwandel wie einst die Musikindustrie. Sie versuchen, ihre alten Strukturen in die digitale Welt zu retten und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle zu behindern. - Lesen Sie den ganzen Artikel und klicken Sie HIER auf Medienwoche.

INDIAN OCEAN
Bernard Imhasly

Vergewaltigung im Land der Gewaltlosigkeit

Patriarchalische Reflexe in einer desorientierten Gesellschaft?

Bernard Imhasly, Bombay

Ist das Land der Gewaltlosigkeit eine Nation von Vergewaltigern? Erneut wurde in Indien eine Frau von einer Gruppe von Männern sexuell misshandelt. Und da das Opfer eine ausländische, in diesem Fall eine Schweizer Touristin war, muss sich das Land nun auch international diesem Vorwurf stellen.(Mehr...)

MEDIENWANDEL
Heinz Moser

Wie gefährlich ist das Internet?

Zwei Studien relativieren die Gefahren, denen Jugendliche ausgesetzt sind

Von Heinz Moser

Nach einer Studie des Schweizerische Nationalfonds wird Cybermobbing von Jugendlichen stark überschätzt. Trotz dramatischer Einzelfälle sei Mobbing in digitalen Medien etwa drei Mal weniger häufig als in der realen Welt.(Mehr...)

Medien
Christian Campiche

Feu Alain Fabarez

Un outsider atypique de la scène médiatique romande

Par Christian Campiche

Terrassé par une crise cardiaque le 13 février dernier à l’âge de 68 ans, l’ancien patron de «L’Agefi» Alain Fabarez méritait mieux que quelques lignes d’agence annonçant son décès.(Mehr...)

Medien
Roman Berger

„In die Medieneinöde etwas Farbe bringen“

Auch in der Zentralschweiz ist ein Internetmagazin lanciert worden

Das neue Zentralschweizer Internetmagazin „zentral+“ will die in der Region dominierende „Neue Luzerner Zeitung“ herausfordern(Mehr...)

Medien
Nick Lüthi

Baustellen und Brennpunkte

Die Schweizer Medien 2013

Von Nick Lüthi

Die alten Baustellen sind die neuen Baustellen. Ganz ohne prophetische Gabe lassen sich für das laufende Jahr bereits etliche Brennpunkte benennen, wo sich die Schweizer Medien – je nach Standpunkt – vorwärts oder rückwärts bewegen werden. - Lesen Sie den ganzen Artikel und klicken Sie HIER auf Medienwoche

Tunesien, Ägypten
Arnold Hottinger

Kampf um die Meinungsfreiheit

Geburtswehen in den arabischen Demokratien

Von Arnold Hottinger

Den arabischen Journalisten in Ägypten und Tunesien wurde Ausdrucksfreiheit versprochen. Doch davon ist man weit entfernt.(Mehr...)

Zwischenruf
Reinhard Meier

Wulff und der journalistische Zynismus

Überheblichkeit schadet der Glaubwürdigkeit der Medien

Von Reinhard Meier

Mein Journal21-Kollege René Zeyer hat eine bitterböse Polemik zur Affäre um Bundespräsident Wulff geschrieben. Dessen Schwächen seien typisch für die deutsche Politiker-Gilde, ja überhaupt für Politiker. Mit dieser zynischen Pauschalisierung bin ich nicht einverstanden. Sie verhöhnt im Grunde die Demokratie.(Mehr...)

Medien
Ignaz Staub

Der Spion, der aus dem Newsroom kam

Murdoch-Blatt spionierte einst auch Konkurrenten aus

Von Ignaz Staub

Eine Sekretärin der britischen Boulevardzeitung „The Sunday People“ hat in den 90er-Jahren für Rupert Murdochs „News of the World“ spioniert. Für rund 340 Franken pro Woche verriet sie ihren Auftraggebern, an welchen Stories die Sonntagszeitung arbeitete.(Mehr...)

Medienkonzentration
Roman Berger

Bülach ist (bald) überall

Wenn nur noch der Markt entscheidet, wie informiert wird

Von Roman Berger

Die Pressevielfalt soll durch Selbstregulierung der Verleger erhalten bleiben, meint der Bundesrat in einem Bericht zur Situation der Medien in der Schweiz. In Bülach erfährt die Bevölkerung , was passiert, wenn im Journalismus nur noch der Markt bestimmt.(Mehr...)

Weltwoche
Journal21

Kloaken-Journalismus

Wie man den eigenen und den Ruf anderer verspielt

Von René Zeyer

Vielleicht war es ein Justizskandal, auf jeden Fall ist es ein Medienskandal. In welche Niederungen sich ehemalige Qualitätsorgane begeben, wenn es um den Fall eines Wettermoderators geht, spottet jeder Beschreibung. Fast.(Mehr...)

Informationswüste USA
Roman Berger

Hat der "gute" Journalismus in den USA noch eine Chance?

Auch das Internet droht in den Sog wirtschaftlicher Interessen zu geraten

Von Roman Berger, Boston

Amerikas Medienlandschaft verwandelt sich in eine Informationswüste. Qualitätsmedien existieren noch als Oasen. Bürgerorganisationen kämpfen für Medienreform und gegen die Kommunikationsindustrie, die auch das Internet kontrollieren will. Auf dem Spiel steht die Demokratie.(Mehr...)

Zwischenruf
Roman Berger

„Bonbons der Milliardäre“

Über Lifestyle-Magazine, Inseratenplantagen und die wahren Bedürfnisse der gemeinen Leserschaft

Von Roman Berger

Tamedia und NZZ versuchen, ihre Leserschaft mit Lifestyle-Magazinen für Luxus zu begeistern. Ein Newsnetz-Redaktor nimmt die Luxus-Beilagen ins Visier.(Mehr...)

Medien
Ignaz Staub

Der Putzervogel und der Elefant

Die behäbige „New York Times“ im Clinch mit der agilen „Huffington Post“

Von Ignaz Staub

Arianna Huffington wehrt sich entschieden gegen Vorwürfe des Chefredaktors der “New York Times”, ihre erfolgreiche Website betreibe keinen seriösen Journalismus, sondern lediglich Piraterie. Indes warnt Bill Keller Journalisten auch davor, sich selbst zu wichtig zu nehmen und um jeden Preis zur Prominenz gehören zu wollen.(Mehr...)

Kultur-Politik
Journal21

Ein Klima des Schwarz-Weiss-Denkens

Andersdenkende verstehen ist staatsbürgerliche Pflicht

In der Schweizer Politik werde heute „differenziertes Denken nicht belohnt“. Erwartet und honoriert würden „simplifizierte Wahrheiten“. Mit diesen Worten beschloss am Donnerstagabend der Stadtpräsident von Solothurn die diesjährigen Solothurner Filmtage. Kurt Fluri, FDP, sagte, gerade in dieser Zeit müsse sich die Kultur als "Hüterin und Pflegerin des öffentlichen Diskurses zeigen und bewähren. Der SVP spricht Fluri ab, eine Kulturpolitik zu haben. „Journal 21“ publiziert hier Auszüge aus der mit viel Applaus honorierten Rede.(Mehr...)

Ungarn
Journal21

Ist die Medienfreiheit gefährdet?

Ein Gespräch mit dem Ungarn-Kenner Andreas Oplatka über das umstrittene neue Mediengesetz der Regierung Orbán

Das neue Mediengesetz in Ungarn wird nicht zuletzt im Ausland sehr kritisch beurteilt. Es wird befürchtet, dass die nationalkonservative Regierung Orbán die Medien enger an die Kandare nehmen will. Wie berechtigt sind solche Befürchtungen? Und weshalb sind Orbán und seine Partei im April von einer Zweidrittelmehrheit gewählt worden? Das Gespräch führte Reinhard Meier(Mehr...)

Eine Glosse
Journal21

Absonderliche Absonderungen

Vom Herrliberg via Tamedia ins Deutschschweizer-Land

Von Robert Ruoff

In wöchentlichen Abständen erreichen uns vom Zürcher Herrliberg scharf riechende Absonderungen, die sich über weite Teile der Schweiz verbreiten und uns in die Nase stechen. In ebenso wöchentlichen Abständen nimmt das Haus Tamedia mit seiner „SonntagsZeitung“ Witterung auf und meldet diese Absonderungen an prominenter Stelle.(Mehr...)

Medien
H.H.

TV noch knapp vor Internet:

Radio bei den Jungen nur noch auf Platz 3

Junge konsumieren weniger Radio und Fernsehen. "Extrem starkes Wachstum" der Internet-Nutzung.(Mehr...)

Medien
Marc Schindler

Entlassung des Chefredaktors von "Le Monde"

Coup de sac bei der französischen Prestige-Zeitung

Von Marc Schindler, La Meduse

Le directeur du quotidien Le Monde, Eric Fottorino, est révoqué, le directeur général du groupe donne sa démission et les nouveaux actionnaires deviennent les maîtres du Monde. Le milliardaire Pierre Bergé est nommé président du conseil de surveillance et Louis Dreyfus, lʼhomme de confiance du banquier Pigasse, dirigera le groupe de presse.(Mehr...)

Journalismus: Kommerz und öffentliches Interesse (II)
Roman Berger

Die Krise ist auch eine Chance

„Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über die Tatsachen nicht garantiert ist“

Von Roman Berger

„Journalismus hat Zukunft“, lautete die Devise des diesjährigen Weltkongresses der Internationalen Journalisten Föderation im spanischen Cadiz. Die Krise kann auch als Herausforderung und Chance verstanden werden. Dazu gilt es aber, die Ursachen der Krise in ihrem Kontext zu analysieren und entsprechende Folgerungen zu ziehen.(Mehr...)

Journalismus: Kommerz und öffentliches Interesse (I)
Journal21

Wenn der Leser zur Ware wird

Ein Trend zum "gemieteten Journalisten" ist in vielen Medien erkennbar

Von Roman Berger

Mit dem Aufruf „Rettet Basel“ haben Tausende von Bürgern und Bürgerinnen gegen die intransparenten Vorkommnisse um die Basler Zeitung protestiert. „Rettet Basel“ macht auf ein grundsätzliches Problem aufmerksam: Die Information ist ein öffentliches Gut und darf nicht dem Markt überlassen werden. Die Journalisten und die Öffentlichkeit müssen sich wehren. Sonst verkommt die Demokratie zur Fassade.(Mehr...)

Gastkommentar
Gastkommentar

Andreas Blum: Die Schweiz braucht eine neue Medienordnung

Andreas Blum war zwanzig Jahre lang Direktor von Schweizer Radio DRS

Andreas Blum präsentierte das untenstehende Referat an der Tagung der Stiftung "Wahrheit in den Medien" (SWM) am 27. November in der Universität Luzern. Wir publizieren hier den Text mit seiner Genehmigung in der Integralfassung. Blum war von 1979-99 Direktor von Radio DRS.(Mehr...)