Nach dem Sturz des Ghadhafi-Regimes
01. Mai 2013, 20:13, Arnold Hottinger
Wie lange kann die jetzige „gutartige Anarchie“ andauern?
Von Arnold Hottinger
Die libysche Regierung ringt noch immer darum, der bewaffneten Gruppen im Lande Herr zu werden. Die jüngsten Übergriffe der Kämpfer gegen Ministerien in Tripolis sind Versuche, ihrerseits auf die Regierung
Druck auszuüben.(Mehr...)
21. November 2011, 07:00, Heiner Hug
Ein „Le Monde“-Interview schockiert Libyen und Frankreich
Von Heiner Hug
Als sie 15 Jahre alt war, wurde sie von Muammar Ghadhafi gekidnappt. Sie war fünf Jahre lang seine „Sex-Sklavin“. In einem „Le Monde“-Interview zeichnet sie ein erschreckendes Bild des libyschen Ex-Diktators.(Mehr...)
22. Oktober 2011, 20:00, Arnold Hottinger
Abdel Hakim Belhadj - ein schillernde Figur im neuen Libyen
Von Arnold Hottinger
Er hat in Afghanistan gekämpft, in Libyen eine islamistische
Kampfgruppe gegen Ghadhafi angeführt, bei den Taleban Zuflucht
gefunden. Dann ist er von den Amerikanern und Engländern gefangen,
gefoltert und nach Libyen ausgeliefert worden. Sechs Jahre Folter und
Einzelhaft, Amnestie, siegreicher Kriegskommandant gegen Ghadhafi -
eine künftige Führungsfigur im neuen Libyen?(Mehr...)
25. August 2011, 08:32, Arnold Hottinger
Ohne sein definitives Ende kann die Zukunft nicht beginnen
Von Arnold Hottinger
Die Freude über die Siege der Rebellen ist gross. Aber wo steckt Ghadhafi? Solange er nicht festgesetzt oder getötet worden ist, wird das Land nicht zur Ruhe kommen.(Mehr...)
16. August 2011, 13:43, Arnold Hottinger
Versuch einer Zangenbewegung gegen Tripolis
Von Arnold Hottinger
Die libyschen Kämpfer in Benghazi scheinen nur im Schneckentempo voranzukommen. Die Küstenstadt Brega ist seit Wochen umkämpft. Doch im Westen Libyens sind die Fronten in Bewegung geraten. Dort finden Kämpfe statt, die möglicherweise schon bald über das Schicksal von Tripolis entscheiden könnten.(Mehr...)
07. Juni 2011, 08:34, René Zeyer
Der Wüstenfuchs in den Fängen der Grossbanken
Von René Zeyer
Wer sich wie der Ghadhafi-Clan aus den Geldtöpfen eines reichen Ölstaats bedienen kann, hat ein Problem: Wie sollen die Milliarden angelegt werden? Die Ballade vom betrogenen Betrüger.(Mehr...)
Schwierige Definition bei "Humanitären Interventionen"
02. Mai 2011, 11:25, Pierre Simonitsch
Völkerrechtliche Überlegungen zum Tod des Ghadhafi-Sohns durch einen Nato-Luftangriff
Von Pierre Simonitsch, Genf
Das Völkerrecht kennt keinen Freibrief für Tyrannen-Mord. Falls die
Luftangriffe der Nato im Libyenkonflikt tatsächlich die Tötung von
Muammar Ghadhafi und seiner Familienmitglieder zum Ziel haben, so
stehen sie ausserhalb des Gesetzes. Die Tötung politischer Gegner
durch staatliche Agenten ohne einen fairen Prozess ist in fast allen
Ländern und auch völkerrechtlich verboten, selbst wenn es sich um
Massenmörder handelt.(Mehr...)
Waffenstillstand oder Sturz Ghadhafis als Priorität?
20. April 2011, 20:44, Pierre Simonitsch
Andauernde Kämpfe erschweren Hilfe für die Zivilbevölkerung
Von Pierre Simonitsch, Genf
Der am vergangenen Wochenende zwischen den Vereinten Nationen und dem
Ghadhafi-Regime vereinbarte „humanitäre Präsenz“ internationaler
Organisationen in Libyen bleibt vorerst toter Buchstabe. Auf einer
Pressekonferenz in Genf berichteten die Hilfswerke von andauernden
Kämpfen, die ihnen die Lieferung und Verteilung von Lebensmitteln und
Medikamenten an die Zivilbevölkerung erschweren. Uno-Generalsekretär
Ban Ki Moon hat daher einen Waffenstillstand zur höchsten Priorität
erklärt.(Mehr...)
13. April 2011, 09:45, Arnold Hottinger
Wenn Ghadhafi überlebt, hat das Auswirkungen auf die gesamte arabische Revolution
Von Arnold Hottinger.
Die Revolution in Libyen ist zu einem Bürgerkrieg ausgeartet.(Mehr...)
20. März 2011, 14:38, Arnold Hottinger
Zieht sich Ghadhafi in die Syrte zurück?
Von Arnold Hottinger
Die erste Phase der internationalen Intervention in Libyen richtet sich gegen die libyschen Luftabwehrpositionen an der Küste und im Inneren des Landes. Sie zu zerschlagen ist eine Vorbedingung, um die geplante Flugverbotszone durchzusetzen.(Mehr...)
18. März 2011, 12:38, Kurt Spillmann
Interview mit Prof. em. Kurt R. Spillmann
Der UNO-Sicherheitsrat hat über Libyen ein Flugverbot verhängt. Damit können die Aufständischen in Libyen neue Hoffnung schöpfen. Das Flugverbot gebe "den revolutionären Kräften die Möglichkeit, zu überleben und sich neu zu organisieren". Dies erklärt der emeritierte Professor Kurt R. Spillmann in einem Gespräch mit "Journal 21". Der Historiker Spillmann war Professor für Sicherheitspolitik und Konfliktforschung an der ETH in Zürich.(Mehr...)
13. März 2011, 09:11, Journal21
Militärisch gesehen hat der Diktator Ghadhafi beste Chancen, zu gewinnen
Von René Zeyer
Der US-Geheimdienstchef James Clapper spricht das Offenkundige aus: «Wir glauben, dass Ghadhafi langfristig bleiben wird.» Obwohl die Analysen und Prognosen der amerikanischen Schlapphüte nicht gerade für ihre hohe Treffergenauigkeit bekannt sind, spricht er hier das Offenkundige aus.(Mehr...)
01. März 2011, 08:40, Arnold Hottinger
Von Beginn an zeichnete er sich durch wirre Ideen aus
Von Arnold Hottinger
Ghadhafi ist immer ein Mann der Ideen gewesen - in dem Sinne, dass sie ihm
immer wichtiger waren als alle Realität. Dies war schon 1969 der Fall,
als der 27-jährige Oberstleutnant mit neuen Offiziersgefährten seinen
Putsch durchführte und König Idriss absetzte.(Mehr...)
Der Sieg über das Ghadhafi-Lager ist noch nicht errungen
26. Februar 2011, 21:00, Journal21
Labile Dominanz der Ghadhafi-Kräfte in Tripolis - Konsolidierung der Aufständischen in der Cyrenaika
Von Arnold Hottinger
Aus vielen Einzelmeldungen und Berichten, die nun teilweise auch von
westlichen Journalisten kommen, welche sich in Libyen befinden, lässt
sich ein Bild der gegenwärtigen Lage gewinnen, das die folgenden
grossen Hauptzüge aufweist:(Mehr...)
22. Februar 2011, 20:51, Arnold Hottinger
Er kann nicht mehr zwischen eigener Propaganda und Realität unterscheiden
Von Arnold Hottinger
Ghaddafi hat in seiner Rede vom Dienstag Nachmittag, der ersten,
die er seit dem Beginn der Volkserhebung in Libyen hielt, deutlich
gemacht, dass er nicht zu fliehen und nicht zurückzutreten gedenkt. Er
sagte, er sei bereit, als »ein Märtyrer zu sterben«. Doch
offensichtlich gedenkt er, bevor dies geschieht, alle militärische
Macht, über die er noch verfügt, gegen seine Bevölkerung einzusetzen.(Mehr...)
22. Februar 2011, 20:34, Heiner Hug
Zwei wirre Fernseh-Auftritte
Von Heiner Hug
Früher gab es die Kremlogen. Sie interpretierten das Geschehen hinter den dicken Kreml-Mauern. Jede Geste eines hohen Sowjetmenschen wurde zerpflückt und gedeutet. Heute gibt es die Ghadhafi-o-logen. Die beiden jüngsten Auftritte des Revolutionsführers sind Gegenstand wilder Spekulationen. Hat sich der 68Jährige nicht mehr im Griff?(Mehr...)